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Umwelt- und Energiemanagement der DRV Bund
Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat die Einführung des Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) initiiert, um ihrer Vorbildfunktion in der Gesellschaft gerecht zu werden. Mit über 26.000 Mitarbeitenden und 27 eigenen Reha-Einrichtungen setzt die DRV Bund Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Reduktion von Treibhausgasemissionen um.
Die Implementierung des EMAS-Systems, das als das weltweit anspruchsvollste Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement gilt, wurde an zwei Dienstgebäuden in Stralsund und Berlin erfolgreich abgeschlossen. Die Eintragung in das EMAS-Register erfolgte im Dezember 2024, was den Grundstein für ein hausweites Umwelt- und Energiemanagement legt.
„Mit der Implementierung eines Umwelt- und Energiemanagementsystems leistet die Deutsche Rentenversicherung Bund nicht nur einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, sondern erfüllt auch die gesetzlichen Vorgaben des Energieeffizienzgesetzes.“ - Quelle: EMAS.de
Zusammenfassung: Die DRV Bund hat EMAS eingeführt, um ihre Umweltleistung zu verbessern und Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die erfolgreiche Pilotierung an zwei Standorten ist ein Schritt in Richtung eines umfassenden Umweltmanagements.
Studie zu nachhaltigem Reisen
Eine aktuelle Studie von Booking.com zeigt, dass 83 Prozent der deutschen Reisenden nachhaltiger unterwegs sein möchten. Die Umfrage, an der 32.500 Reisende aus 35 Ländern teilnahmen, verdeutlicht jedoch, dass jüngere Generationen wie die Millennials und die Generation Z zwar hohe Ansprüche an nachhaltiges Reisen äußern, aber weniger konkrete Maßnahmen umsetzen als die Babyboomer.
51 Prozent der Babyboomer geben an, Abfallvermeidung und Recycling auf Reisen aktiv umzusetzen, während dies nur 29 Prozent der Millennials und 34 Prozent der Generation Z tun. Zudem vermeiden 74 Prozent der Babyboomer Reisen in der Hochsaison, was nur 37 Prozent der Generation Z tun.
Zusammenfassung: Die Studie zeigt, dass ältere Reisende nachhaltiger handeln als jüngere Generationen, obwohl der Wunsch nach nachhaltigem Reisen in allen Altersgruppen vorhanden ist.
Potsdamer Jugendforum Nachhaltigkeit vor dem Aus
Aktivisten werfen dem Kompetenzzentrum für Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg (KiJuBB) vor, das Engagement junger Menschen zu sabotieren. Ehemalige Ehrenamtliche des Jugendforums Nachhaltigkeit berichten von einer schwindenden Kontrolle über ihr Projekt, was zu einem Vertrauensverlust geführt hat.
Der Träger weist die Vorwürfe zurück und betont, dass die Zusammenarbeit weiterhin gefördert werden soll. Die Situation wirft Fragen zur Unterstützung und Förderung von Jugendprojekten auf.
Zusammenfassung: Das Potsdamer Jugendforum Nachhaltigkeit steht aufgrund interner Konflikte und Vorwürfen gegen den Träger vor Herausforderungen, die das Engagement junger Menschen gefährden könnten.
Netzwerk Nachhaltigkeit in Eventagenturen
Ab Mai 2026 wird das Netzwerk Nachhaltigkeit in Eventagenturen Teil des fwd: IMPACT. Dieses praxisorientierte Format zielt darauf ab, Wissen zu zentralen Zukunftsthemen der Veranstaltungswirtschaft zu bündeln und den Austausch zwischen Mitgliedsunternehmen zu fördern.
Über 70 Agenturen haben sich verpflichtet, strukturiertes Nachhaltigkeitsmanagement und transparente Treibhausgasbilanzierung zu implementieren. Die Handlungsfelder umfassen Mobilität, Energie, Kreislaufwirtschaft und Catering, um die ökologischen Auswirkungen von Veranstaltungen zu reduzieren.
Zusammenfassung: Das Netzwerk Nachhaltigkeit in Eventagenturen wird in die fwd: IMPACT integriert, um nachhaltige Praktiken in der Veranstaltungswirtschaft zu fördern.
Lösungen für zukunftsfähige Architektur
Nachhaltigkeit in der Architektur erfordert heute mehr als nur die Reduktion des Energieverbrauchs. Materialien und Systeme müssen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg überzeugen. Produkte sind mit Environmental Product Declarations (EPDs) dokumentiert und erfüllen Kriterien der EU-Taxonomie und DGNB.
Ein Beispiel für nachhaltige Architektur ist die Fuchshofschule in Ludwigsburg, wo die Baustoffauswahl nach dem Kreislaufprinzip des Cradle-to-Cradle-Ansatzes eine zentrale Rolle spielte. Solche Ansätze stärken die architektonische Identität und tragen zur Schaffung eines lebendigen Fassadenraums bei.
Zusammenfassung: Nachhaltige Architektur erfordert innovative Materialien und Systeme, die über den gesamten Lebenszyklus hinweg überzeugen und zur ökologischen Verantwortung beitragen.
Zukunft gestalten zwischen Spitalbau, Digitalisierung und Nachhaltigkeit
Die Fachkonferenz Immohealthcare am 10. September 2026 wird Entscheidungsträger aus Gesundheitswesen, Architektur und Planung zusammenbringen, um über die Anforderungen an moderne Gesundheitsimmobilien zu diskutieren. Themen wie Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und digitale Prozesse stehen im Fokus.
Die Veranstaltung bietet Fachvorträge und Diskussionen zu aktuellen Projekten und zeigt, wie neue Technologien den Betrieb von Gesundheitsinstitutionen verändern können. Workshops und Networking-Möglichkeiten fördern den Austausch innerhalb der Branche.
Zusammenfassung: Die Immohealthcare-Konferenz wird als Plattform für den Austausch über nachhaltige Lösungen im Gesundheitswesen dienen und aktuelle Herausforderungen thematisieren.
Quellen:
- Umwelt- und Energiemanagement der DRV Bund
- Studie: Junge Reisende reden mehr von Nachhaltigkeit, ältere handeln konkreter
- Potsdamer Jugendforum Nachhaltigkeit vor dem Aus Aktivisten werfen sozialem Träger Sabotage ihrer Arbeit vor
- Netzwerk Nachhaltigkeit in Eventagenturen wird Teil des fwd:
- Nachhaltigkeit mit System: Lösungen für zukunftsfähige Architektur
- Zukunft gestalten zwischen Spitalbau, Digitalisierung und Nachhaltigkeit













