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    Nachhaltigkeit im Fokus: Solarwohnen, Kreislaufdämmstoffe und Klimainvestitionen

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    16.07.2026 16 mal gelesen 0 Kommentare

    Nachhaltigkeit im Pressespiegel: Vom Sonnenhaus bis zu finanzierbaren Klimainvestitionen

    GWW erhält Umweltpreis für solarbetriebenen Wohnraum

    Am Wernigeröder Pappelweg steht seit 2025 ein außergewöhnlicher Neubau. Das sogenannte „Sonnenhaus“ unterscheidet sich laut Volksstimme durch eine futuristische Fassade und lediglich zwölf rechtwinklige Ecken im gesamten Innenbereich von herkömmlichen Mehrfamilienhäusern.

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    Für das Konzept wurde die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode (GWW) ausgezeichnet. Im Mittelpunkt steht solarbetriebener Wohnraum, durch den Mieter sparen können; außerdem berichtet die Quelle, dass noch Wohnungen frei sind.

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    „Sonnenhaus“

    Infobox – Volksstimme: Seit 2025 steht am Wernigeröder Pappelweg ein besonderer Neubau. Die GWW erhielt für das Konzept eine Auszeichnung.

    Luftfahrt: Nachhaltigkeitsanreize müssen zu den Passagieren passen

    Eine Forschungsgruppe des Institute for Aviation and Tourism der Frankfurt University of Applied Sciences untersucht, warum freiwillige CO₂-Kompensation im Luftverkehr bislang nur wenige Passagiere erreicht. Nach Angaben von airliners.de nutzen lediglich rund vier bis fünf Prozent der Fluggäste freiwillige CO₂-Kompensationsangebote.

    Die Luftfahrtbranche verfolgt das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu fliegen. Technologische Innovationen und nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) bieten laut Quelle Perspektiven, sind jedoch kostspielig und erst mittel- bis langfristig verfügbar. synthetisches Kerosin kostet heute bis zu zehnmal mehr als fossiler Treibstoff. Da Treibstoff rund 30 Prozent der Betriebskosten ausmacht, könnte eine umfassende Einführung von SAF die Ticketpreise erheblich erhöhen.

    Die Studie spricht sich gegen eine pauschale Weitergabe dieser Kosten an alle Passagiere aus. Hocheinkommensbezieher sind laut airliners.de für fast 90 Prozent der luftfahrtbedingten Emissionen verantwortlich und könnten einen größeren Beitrag leisten.

    ErkenntnisWert aus der Quelle
    Klimaschutz ist den Befragten „wichtig“ oder „sehr wichtig“70 Prozent
    Theoretische Bereitschaft zur KompensationRund die Hälfte
    Nach eigener Aussage bereits kompensiert25 Prozent
    Reale TeilnahmequotenRund fünf Prozent
    Mehrkosten synthetischen Kerosins gegenüber fossilem TreibstoffBis zu zehnmal mehr
    Anteil der Treibstoffkosten am FlugbetriebRund 30 Prozent

    Zwischen Klimabewusstsein und tatsächlichem Kaufverhalten besteht eine erhebliche Lücke, die in der Forschung als „Intention-Behavior Gap“ bezeichnet wird. Als Gründe nennen Befragte Zweifel an der Wirksamkeit von Kompensationsmaßnahmen, die Erwartung, dass Politik oder Airlines für den Klimaschutz zuständig seien, sowie fehlende finanzielle Möglichkeiten.

    Mehr als die Hälfte der Befragten wurde beim Buchen noch nie wissentlich auf eine Kompensationsmöglichkeit hingewiesen. Vielflieger unterscheiden sich vom Durchschnitt: Ihre Kompensationsbereitschaft liegt 20 Prozentpunkte höher, außerdem sind sie besser informiert und verfügen über mehr Erfahrung mit entsprechenden Angeboten.

    Die Untersuchung beschreibt acht Personas, die rund 80 Prozent der befragten Passagiere abdecken. Dazu zählen unter anderem die Klimabewusste Karin, der Flugschämer Florian, der auf Statusvorteile ausgerichtete Sebastian, die ambivalente Anna, der misstrauische Markus, die preissensible Pia, die unwissende Ulrike und der Klimaskeptiker Klaus.

    • Karin zahlt aus intrinsischer Überzeugung für nachhaltiges Kerosin oder CO₂-Kompensation.
    • Florian kompensiert, wenn sich ein Flug nicht vermeiden lässt, und benötigt verlässliche Informationen.
    • Sebastian erwartet für SAF-Zahlungen Statusmeilen oder andere Vorteile.
    • Anna könnte durch das Verhalten ihres Umfelds zur Kompensation bewegt werden.
    • Markus verlangt Transparenz und Vertrauen in die Wirksamkeit von Kompensationsprojekten.
    • Pia kann sich zusätzliche Kosten am Ende des Buchungsprozesses nicht leisten.
    • Ulrike benötigt zunächst grundlegende Informationen zum Thema Kompensation.
    • Klaus lehnt Kompensation aus Prinzip ab und würde einen Aufpreis nur für konkreten Komfort akzeptieren.

    Für Airlines und Tourismusunternehmen folgt daraus, dass Angebote nicht allein nach dem Ticketpreis differenziert werden sollten. Entscheidend seien auch Wissen, Vertrauen und Motivation der Reisenden. Ein pauschaler Aufschlag könnte laut airliners.de die meisten Passagiertypen verfehlen.

    Infobox – airliners.de: Die Studie sieht persona-spezifische Anreize als möglichen Hebel für höhere Kompensationsraten und eine größere Akzeptanz kostenintensiverer, nachhaltigerer Luftfahrt. Mehr als die Hälfte der Passagiere ist bislang unzureichend über Kompensationsmöglichkeiten informiert.

    Nähen als nachhaltiger Umgang mit Kleidung

    Utopia.de beschreibt Nähen als praktische Fähigkeit, die Kleidung länger nutzbar machen und zugleich Geld sparen kann. Die Autorin berichtet, dass sie durch eine Freundin zum Nähen kam und dadurch ihre Einstellung zu Kleidung grundlegend veränderte.

    Nähen bestehe nicht nur darin, Stoff unter eine Maschine zu legen. Nach den Erfahrungen der Autorin entfällt darauf etwa 25 Prozent der Arbeitszeit; hinzu kommen Planung, Zuschneiden, Stecken, Bügeln, Messen, Rechnen und das Auflösen fehlerhafter Nähte.

    Die Autorin verweist auf eine Greenpeace-Umfrage, nach der 2022 etwa 49 Prozent der Deutschen ihre Kleidung noch nie selbst repariert hatten. Gerade bei gebrauchter Kleidung könne Nähwissen neue Möglichkeiten eröffnen, weil beschädigte Stücke repariert und weitergetragen werden können.

    Beim Nähen lassen sich laut Utopia.de Stoffe und Verarbeitung selbst bestimmen. Die Autorin bevorzugt Baumwollstoffe oder Leinen und weist darauf hin, dass Kunstfasern günstiger, aber oft weniger langlebig seien. Für Stoffe könne außerdem auf Zertifikate wie das GOTS-Siegel geachtet werden.

    Der Artikel stellt den Modekonsum in Deutschland in einen größeren Zusammenhang: 18 Kilo Kleidung werden pro Jahr und Kopf konsumiert, nach sieben- bis zehnmaligem Tragen landen die Teile im Müll. Die Textil- und Schuhindustrie verursacht zusammen zehn Prozent der globalen Emissionen und damit mehr als der Flug- und Schiffsverkehr.

    Selbstgenähte Kleidung ist laut Utopia.de nicht automatisch günstiger als gekaufte Mode. Hochwertiger Stoff könne teurer sein als extrem preisgünstige Kleidung. Im Vergleich zu Fair Fashion könne Selbermachen jedoch Einsparungen ermöglichen: Eine Hose koste dort gerne an die 100 Euro, während 2,5 Meter Stoff für eine Hose meist deutlich darunter lägen.

    • Gebrauchten Stoff kaufen.
    • Alte Bettlaken zu Kleidung umnähen.
    • Alte Kleidungsstücke auflösen und neu gestalten.
    • Fadenreste als Füllung für Knöpfe aus Stoffresten verwenden.
    • Nähmaschinen für erste Versuche ausleihen.
    • Kostenlose Schnittmuster im Internet nutzen.

    Für kleinere Reparaturen seien keine Nähmaschine und nur wenige Hilfsmittel nötig. Flicken, Umnähen und Größenänderungen könnten mit Nadel und Faden erledigt werden. Unterstützung gebe es über Nähbücher, Volkshochschulkurse, Näh-Communities und Videos auf YouTube.

    Infobox – Utopia.de: Nähen kann Kleidung länger erhalten, den eigenen Konsum bewusster machen und Ressourcen schonen. Als Einstieg werden einfache Reparaturen oder kleine Projekte mit Stoffresten empfohlen.

    CircularInFoam entwickelt Dämmstoffe mit halogenfreiem Brandschutz

    Das Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy (CCPE) entwickelt im Projekt CircularInFoam nachhaltige Hochleistungsdämmstoffe auf Basis von Polylactid (PLA). Die Systeme sollen halogenfreien Flammschutz bieten, industriell verarbeitbar sein und Anforderungen an Nachhaltigkeit, Brandschutz und Energieeffizienz erfüllen, berichtet Baulinks.

    Die PLA-basierten Dämmstoffsysteme sollen petrobasierten Rohstoffe schrittweise ersetzen. Das Fraunhofer LBF entwickelt halogenfreie, modulare Flammschutzmittel, während das Fraunhofer ICT die industrielle Verarbeitbarkeit, die Schäumbarkeit, die mechanischen Eigenschaften und die Eignung für Produktionsprozesse untersucht.

    Das Fraunhofer IBP bewertet die thermischen Eigenschaften und prüft die Eignung für künftige Dämmstoffanwendungen. Dazu gehört auch die Untersuchung der Freisetzung möglicher Schadstoffe bei Wasserkontakt.

    „Mit CircularInFoam zeigen wir, dass sich nachhaltige Rohstoffsysteme und leistungsfähiger Brandschutz nicht ausschließen, sondern gezielt kombinieren lassen.“

    Erste Untersuchungen zeigen laut Baulinks Potenziale bei der Brandschutzleistung. Bei expandierten PLA-Systemen (EPLA) weisen Tests auf günstige Brandschutzeigenschaften hin. Weitere Untersuchungen sollen die Leistungsfähigkeit und Klassifizierung optimieren.

    Zusätzlich wurden halogenfreie Flammschutzformulierungen für Polystyrolsysteme entwickelt und in ersten Versuchen erfolgreich getestet. Die bisher erreichten Wärmeleitfähigkeiten bewegen sich auf dem Niveau etablierter EPS-Dämmstoffe.

    Ein Schwerpunkt liegt auf modularen Masterbatch-Strategien. Sie sollen eine flexible Anpassung an unterschiedliche Anwendungen und Produktionsverfahren ermöglichen. Die Materialkonzepte sind auf industrielle Serienprozesse ausgelegt.

    BereichAngabe aus der Quelle
    ProjektCircularInFoam
    MaterialbasisPLA (Polylactid), EPS- und EPLA-Systeme
    FlammschutzHalogenfreie Flammschutzmittel auf Oxyimid- und Sulfonbasis
    VerarbeitungSkalierbare Lösungen für industrielle Serienprozesse
    WärmeleitfähigkeitAuf dem Niveau etablierter EPS-Dämmstoffe

    Das Projekt richtet sich auch an Industriepartner. Die entwickelten Oxyimid-basierten Flammschutztechnologien und Masterbatch-Lösungen bieten laut Baulinks Potenzial für industrielle Anwendungen und Technologietransfer. Geplant sind weitere Demonstratoren, vertiefende Brandtests und Pilotanwendungen gemeinsam mit Unternehmen.

    Infobox – Baulinks: CircularInFoam verbindet PLA-basierte Dämmstoffe mit halogenfreiem Brandschutz. Im Fokus stehen industrielle Verarbeitbarkeit, Wärmeleitfähigkeit, Emissionsminderung und die Unterstützung regulatorischer Anforderungen sowie von ESG-Zielen.

    Deloitte will Nachhaltigkeitsinvestitionen in Finanzkennzahlen übersetzen

    Mit „Sustainability Fusion“ legt Deloitte ein Rahmenwerk vor, das den wirtschaftlichen Wert von Nachhaltigkeitsinvestitionen messbar machen soll. Ergänzend wurde ein KI-gestütztes Bewertungswerkzeug entwickelt, berichtet INTENTURE NEWS.

    Nach Einschätzung von Deloitte fällt es vielen Unternehmen schwer, Nachhaltigkeitsziele mit der finanziellen Steuerung zu verbinden. Berichts- und Compliance-Rahmenwerke seien für andere Zwecke entwickelt worden und eigneten sich kaum dazu, den betriebswirtschaftlichen Ertrag einzelner Maßnahmen zu beziffern.

    Gleichzeitig steigt laut Quelle der Druck auf Verantwortliche, den Beitrag von Nachhaltigkeitsvorhaben zur Risikosteuerung, zu Einsparungen und zum langfristigen Unternehmenswert konkret darzulegen. Sustainability Fusion soll ökologische Effekte deshalb in geläufige Finanzgrößen übertragen.

    Das Angebot umfasst ein konzeptionelles Rahmenwerk, ein digitales Instrument und ein Beratungsangebot. Ein webbasierter Bewertungsrechner bildet eingegebene Projektparameter mithilfe von KI auf finanzielle Stellhebel ab. Bewertet werden Vorhaben anhand der Kategorien Kosten, Erlös und Risiko.

    Nachhaltigkeitsannahmen sollen sich dadurch in Zahlungsströme übersetzen lassen. Unternehmen könnten Investitionen konzernweit priorisieren und miteinander vergleichen. Laut INTENTURE NEWS soll dadurch eine gemeinsame Grundlage für Nachhaltigkeits- und Finanzabteilungen entstehen.

    Entwickelt wurde die Lösung gemeinsam mit dem gemeinnützigen Aspen Institute. Vorausgegangen waren Workshops des Programms für Wirtschaft und Gesellschaft, an denen sich mehr als 25 Führungskräfte aus Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und der unabhängigen Beratung beteiligten.

    Infobox – INTENTURE NEWS: Sustainability Fusion soll Nachhaltigkeitsmaßnahmen anhand von Kosten, Erlös und Risiko bewertbar machen. Das Rahmenwerk wird durch ein digitales, KI-gestütztes Bewertungswerkzeug und Beratung ergänzt.

    Quellen:

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    Zusammenfassung des Artikels

    Der Pressespiegel zeigt nachhaltige Lösungen von solarbetriebenem Wohnraum und kreislauffähigen Dämmstoffen bis zu Reparatur und zielgruppengerechten Klimaanreizen im Flugverkehr.

    ...
    Nachhaltigkeitsberichterstattung in Unternehmen

    Die gesetzlich geforderte Nachhaltigkeitsberichterstattung stellt mittelständische Unternehmen in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Sie muss umfassend vorbereitet sowie Geschäftsmodell, Prozesse, Produkte und Dienstleistungen auf den Prüfstand gestellt werden.

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