Nachhaltigkeit in der Wirtschaft: Aktuelle Entwicklungen
Christian Ziegler, Bereichsleiter für Nachhaltigkeit, Umwelt und Energie bei der Unternehmensgruppe Fischer, betont, dass Nachhaltigkeit nicht an Bürokratie scheitern darf. In einem Interview äußerte er, dass es wichtig sei, praktikable Lösungen zu finden, die sowohl ökonomische als auch ökologische Interessen berücksichtigen. Ziegler fordert eine Vereinfachung der bürokratischen Prozesse, um Unternehmen zu ermutigen, nachhaltige Praktiken zu implementieren. (Quelle: markenartikel-magazin.de)
„Nachhaltigkeit darf nicht an Bürokratie scheitern“ - Christian Ziegler
Zusammenfassung: Christian Ziegler fordert eine Vereinfachung der bürokratischen Hürden, um Unternehmen die Umsetzung nachhaltiger Praktiken zu erleichtern.
In Wegberg wurde Niklas Krämer als neuer Nachhaltigkeitsmanager eingesetzt. Seit dem 2. März 2023 arbeitet er an der Umsetzung des Nachhaltigkeitskonzeptes der Stadt, das über einen Zeitraum von drei Jahren realisiert werden soll. Krämer legt großen Wert auf Bürgerbeteiligung und politische Transparenz, um die Bevölkerung aktiv in die Nachhaltigkeitsprojekte einzubeziehen. (Quelle: RP Online)
Seine ersten Maßnahmen umfassen die Umgestaltung der Verwaltungswebsite, um Informationen zu Förderprogrammen und Projekten zugänglicher zu machen. Zudem plant er, Schulhöfe nachhaltiger zu gestalten und grüne Klassenzimmer zu schaffen, um Kindern die Natur näherzubringen. (Quelle: RP Online)
Zusammenfassung: Niklas Krämer setzt auf Bürgerbeteiligung und Transparenz, um das Nachhaltigkeitskonzept in Wegberg erfolgreich umzusetzen.
Die bevorstehende Fußball-WM 2026 wirft Fragen zur Nachhaltigkeit auf, insbesondere im Hinblick auf die extremen Temperaturen, die durch den Klimawandel bedingt sind. Eine Analyse der internationalen Forschungsinitiative World Weather Attribution zeigt, dass bei rund 26 der 104 Spiele mit einer Wet Bulb Globe Temperature (WBGT) von mindestens 26 Grad zu rechnen ist, was Trinkpausen erforderlich macht. (Quelle: RiffReporter)
Die FIFA hat zwar Trinkpausen eingeführt, jedoch gibt es Bedenken, dass die Gesundheit der Spieler nicht ausreichend geschützt wird. Kritiker fordern, dass Spiele in kühlere Tageszeiten verlegt werden sollten, um die Risiken für Spieler und Zuschauer zu minimieren. (Quelle: RiffReporter)
Zusammenfassung: Die WM 2026 steht vor Herausforderungen durch den Klimawandel, was die Notwendigkeit von Trinkpausen und Anpassungen im Spielplan betrifft.
Das Sozialkaufhaus „Werkhof Cham“ feiert 15 Jahre erfolgreiche Arbeit im Bereich Nachhaltigkeit und Chancen für benachteiligte Menschen. Bei einem kürzlich stattgefundenen Repair-Café konnten über 20 Gegenstände vor der Entsorgung gerettet werden. Diese Initiative fördert nicht nur die Wiederverwendung von Materialien, sondern auch den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinde. (Quelle: Mittelbayerische Zeitung)
Zusammenfassung: Der „Werkhof Cham“ setzt sich seit 15 Jahren für Nachhaltigkeit und soziale Integration ein, indem er Reparatur- und Wiederverwendungsprojekte fördert.
Lego hat angekündigt, seine Produkte zunehmend aus Bio-Plastik herzustellen, das aus Zuckerrohr gewonnen wird. Trotz dieser Bemühungen gibt es erhebliche Kritik an den Bedingungen des Zuckerrohranbaus in Brasilien, wo Indigene von Landkonflikten und Pestizidbelastungen betroffen sind. (Quelle: ZDFheute)
Die Umweltschützer weisen darauf hin, dass der Anbau von Zuckerrohr in Monokulturen und der Einsatz von Pestiziden nicht mit den Prinzipien der Nachhaltigkeit vereinbar sind. Lego betont zwar, hohe Standards für seine Zulieferer zu setzen, doch die Realität vor Ort ist oft anders. (Quelle: ZDFheute)
Zusammenfassung: Lego steht in der Kritik, da der Anbau von Zuckerrohr für Bio-Plastik mit Umwelt- und Menschenrechtsproblemen verbunden ist.
Quellen:
- Christian Ziegler, Fischer: "Nachhaltigkeit darf nicht an Bürokratie scheitern"
- Neuer Nachhaltigkeitsmanager für Wegberg: Heimvorteil für die Nachhaltigkeit
- Kolumne: Fußball-WM 2026 - Der Klimawandel spielt mit
- Tüftler, Teamgeist und Nachhaltigkeit
- Lego nutzt nachwachsendes Zuckerrohr für seine Plastik-Steinchen: Warum es trotzdem Kritik gibt
- Sozialkaufhaus „Werkhof Cham“ schafft seit 15 Jahren Chancen und Nachhaltigkeit













