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    Nachhaltigkeit im Fußball: Bundesliga verpflichtet sich zu umweltbewussten Praktiken

    13.05.2026 35 mal gelesen 1 Kommentare

    Nachhaltigkeit in der Fußball-Bundesliga

    Die Fußball-Bundesliga hat sich in den letzten Jahren zunehmend mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Laut einer Berechnung des Deutschlandfunks aus dem Jahr 2019 wären 48 Fußballfelder mit mehr als 60.000 Bäumen nötig, um die CO₂-Emissionen eines einzigen Bundesliga-Spieltags auszugleichen. Dies verdeutlicht die Umweltauswirkungen des Fußballs, die durch Anfahrten zum Stadion, Verzehr von Stadionverpflegung und den Einsatz von Fanartikeln entstehen. Seit der Saison 2023/24 sind alle 36 Profiklubs der 1. und 2. Bundesliga verpflichtet, verbindliche Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen, was einen bedeutenden Schritt in Richtung umweltbewussterer Praktiken darstellt.

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    „Es gibt kein echtes Umweltbewusstsein im Fußballgeschäft.“ - Deutschlandfunk

    Die Deutsche Fußball Liga (DFL) unterscheidet bei der Lizenzierung zwischen A-, B- und C-Kriterien. A-Kriterien müssen zwingend erfüllt werden, während B-Kriterien mit Strafen oder Auflagen verbunden sind, wenn sie nicht erfüllt werden. C-Kriterien sind Empfehlungen, die nicht zwingend eingehalten werden müssen. Die DFL hat die Nachhaltigkeitskriterien als B- oder C-Kriterien klassifiziert, was bedeutet, dass kein Klub vom Wettbewerb ausgeschlossen wird, wenn er diese nicht erfüllt. Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert jedoch, dass die Anforderungen nicht ambitioniert genug sind.

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    Zusammenfassung: Die Bundesliga hat sich verpflichtet, Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen, um die Umweltauswirkungen des Fußballs zu reduzieren. Die DFL unterscheidet zwischen verschiedenen Kriterien, wobei die Anforderungen in den kommenden Jahren steigen sollen.

    BNP Paribas und der Klimaschutz

    Die BNP Paribas, die größte französische Bank, hat sich ehrgeizige Ziele zur Dekarbonisierung ihres Kreditgeschäfts gesetzt. Trotz der politischen Unsicherheiten, die durch die Rückkehr Donald Trumps und das Erstarken rechtspopulistischer Parteien in Europa entstanden sind, sieht die Bank keinen Grund, ihre nachhaltige Ausrichtung zu ändern. Anne Pointet, die globale Leiterin des „Company Engagement“ von BNP Paribas, betont, dass die Bank in den letzten vier Jahren 250 Milliarden Euro für Transformationsprojekte bereitgestellt hat, anstatt der ursprünglich geplanten 200 Milliarden Euro.

    Die Bank hat sich als führender Berater für Unternehmen positioniert, die ihre ökologische Transformation gestalten möchten. Im aktuellen „Point of No Returns“-Report wird BNP Paribas als eine der nachhaltigsten Banken eingestuft. Pointet hebt hervor, dass nachhaltige Finanzen keine Nische sind und dass Profitabilität und Nachhaltigkeit miteinander verbunden werden sollten.

    Zusammenfassung: BNP Paribas hat sich zur Dekarbonisierung ihres Kreditgeschäfts verpflichtet und sieht sich als führender Berater für Unternehmen in der ökologischen Transformation. Die Bank hat ihre Ziele übertroffen und plant, den Anteil an Geschäftsmodellen mit niedrigem Treibhausgasausstoß bis 2030 auf 90 Prozent zu erhöhen.

    Vortragsreihe zur Nachhaltigkeit in Neustadt

    In Neustadt startet eine kostenlose Vortragsreihe, die sich mit Themen wie Fairtrade, Nachhaltigkeit und Klimaanpassung beschäftigt. Die Stadtverwaltung hat angekündigt, dass die Reihe mehrere Veranstaltungen umfasst, die sowohl Informationen als auch praktische Ansätze zur nachhaltigen Entwicklung vermitteln sollen. Der Auftakt findet am 26. Mai mit dem Vortrag „Fair-Trade gut – alles gut?“ statt, der sich mit den Chancen und Problemen des Fairen Handels auseinandersetzt.

    Ein weiterer Workshop am 29. Mai wird die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen mit Methoden des Improvisationstheaters vermitteln. Am 2. Juni wird ein Vortrag über die gesundheitlichen Belastungen durch Hitze und Möglichkeiten der Anpassung an hohe Temperaturen angeboten. Alle Veranstaltungen sind kostenlos, eine Anmeldung wird jedoch empfohlen.

    Zusammenfassung: Neustadt bietet eine Vortragsreihe zur Nachhaltigkeit an, die verschiedene Aspekte wie Fairtrade und Klimaanpassung behandelt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos, eine Anmeldung wird empfohlen.

    Reputation der Versicherer im Bereich Nachhaltigkeit

    Eine aktuelle Analyse des IMWF Instituts zeigt, dass die Top-5-Versicherer in Deutschland überdurchschnittliche Werte in der Dimension Nachhaltigkeit erreichen. Die Debeka führt das Ranking an, gefolgt von ARAG und Allianz. Diese Versicherer werden in der öffentlichen Wahrnehmung oft positiv mit sozialer, ökologischer und ökonomischer Verantwortung assoziiert. Trotz dieser positiven Wahrnehmung machen Äußerungen zur Nachhaltigkeit nur einen geringen Anteil an den gesamten reputationsrelevanten Aussagen aus.

    Dr. Roland Heintze, Reputations-Experte, betont, dass Unternehmen, die in allen Dimensionen der Reputation aktiv sind, einen Wettbewerbsvorteil haben. Die Analyse zeigt, dass Nachhaltigkeit zwar an Bedeutung gewinnt, jedoch noch selten in der Kommunikation von Versicherern thematisiert wird.

    Zusammenfassung: Die Debeka, ARAG und Allianz sind die führenden Versicherer im Bereich Nachhaltigkeit. Trotz positiver Wahrnehmung machen Äußerungen zur Nachhaltigkeit nur einen kleinen Teil der gesamten Reputation aus.

    Hamburgs Umwelt-Startups im Ranking

    Der Startup-Verband hat eine Untersuchung zu Green-Tech-Startups in Deutschland veröffentlicht, die zeigt, dass Hamburg mit rund 170 Umwelt-Startups die drittmeisten in Deutschland hat. Berlin führt mit 549 Startups, gefolgt von München mit 222. Der Verband beschreibt Green-Tech-Startups als Unternehmen, die ökologische Nachhaltigkeit ins Zentrum ihrer Geschäftsmodelle rücken.

    Obwohl die Zahl der Gründungen in diesem Bereich bis 2021 gestiegen ist, wird seitdem ein Rückgang beobachtet, was auf politische Unsicherheiten und ein schwaches Investitionsklima zurückzuführen ist. Nahezu ein Viertel der bundesweiten Green-Tech-Startups ist im Energiesektor tätig, während 18 Prozent sich mit Umwelttechnologien beschäftigen.

    Zusammenfassung: Hamburg hat 170 Umwelt-Startups und belegt damit den dritten Platz in Deutschland. Der Startup-Verband berichtet von einem Rückgang der Gründungen seit 2021, was auf politische Unsicherheiten zurückzuführen ist.

    Neue EU-Vorschriften zur Produktnachhaltigkeit

    Ab 2026 treten in der Europäischen Union neue Vorschriften zur Nachhaltigkeit von Produkten in Kraft. Diese Vorschriften, die Teil des europäischen Aktionsplans zur Kreislaufwirtschaft sind, beinhalten Anforderungen an digitale Produktinformationen, Recyclingfähigkeit, Reparierbarkeit und CO₂-Emissionen. Die Ökodesign-Verordnung wird bis 2030 sukzessive erweitert, um die Nachhaltigkeitsanforderungen an Produkte zu erhöhen.

    Ein bedeutender Aspekt ist das Vernichtungsverbot unverkaufter Textilwaren, das ab Juli 2026 für große Unternehmen gilt. Zudem wird eine neue Verpackungsverordnung in Kraft treten, die den Verpackungsverbrauch reduzieren und die Recyclingfähigkeit verbessern soll. Die Reparatur-Richtlinie wird den Verbrauchern ein Recht auf Reparatur für bestimmte Produkte einräumen.

    Zusammenfassung: Ab 2026 gelten in der EU neue Vorschriften zur Produktnachhaltigkeit, die Anforderungen an Recyclingfähigkeit, Reparierbarkeit und CO₂-Emissionen beinhalten. Ein Vernichtungsverbot für unverkaufte Textilwaren wird ebenfalls eingeführt.

    Quellen:

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    Ich finds ja witzig, dass die Bundesliga jetzt auh auf umweltfreundlichkeit setzt. Aber wie können die das wirklich durchziehn wenn die ganzen Fans doch weiter mit ihren Autos anreisen? Das macht doch alles irgendwie keinen Sinn, oder? Vielleicht sollten die auch mal sone Art von Carsharing für die Spiele einführen, das wär doch mal was!

    Zusammenfassung des Artikels

    Die Bundesliga verpflichtet sich zur Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien, während BNP Paribas ihre Dekarbonisierungsziele übertrifft und führend in der ökologischen Transformation ist.

    ...
    Nachhaltigkeitsberichterstattung in Unternehmen

    Die gesetzlich geforderte Nachhaltigkeitsberichterstattung stellt mittelständische Unternehmen in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Sie muss umfassend vorbereitet sowie Geschäftsmodell, Prozesse, Produkte und Dienstleistungen auf den Prüfstand gestellt werden.

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