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    Nachhaltigkeit im Fokus: Ehrenamt, Innovation und Wiederverwendung gestalten Zukunft

    KI-generiert
    25.08.2026 34 mal gelesen 1 Kommentare

    Nachhaltigkeit zwischen Ehrenamt, Innovation und Gemeinschaft

    Hofheimer Nachhaltigkeitsbericht entsteht unter hohem ehrenamtlichem Aufwand

    Der Nachhaltigkeitsbericht der Stadt Hofheim wird maßgeblich durch ehrenamtliches Engagement getragen. Harald Lührmann koordiniert bei der Lokalen Agenda Hofheim den Nachhaltigkeitsindex und arbeitet gemeinsam mit Mitstreitern sowie Vertretern der Stadtverwaltung an den Zielen und Kennzahlen.

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    Für die Erstellung müssen aktuelle und historische Zahlen beschafft, realistische Sollwerte festgelegt und zahlreiche Faktoren quantifiziert werden. Die Arbeitsgruppe benötigt dafür viele Sitzungen und Anrufe bei Landesämtern, um belastbare Zahlen zusammenzutragen.

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    Stadtrat Daniel Philipp (Die Grünen) erklärte laut FAZ bei der Vorstellung des Berichts in der Hofheimer Stadthalle, dass dieser Zeitaufwand für die Lokale Agenda nicht mehr leistbar sei, weil die Arbeit bislang vor allem ehrenamtlich bewältigt werde.

    Trotz dieser Belastung soll der regelmäßige Bericht fortgeführt werden. Nach Darstellung der FAZ zeigt er nüchtern, wo die Stadt steht, auch wenn sich Parameter verändern, Kriterien wegfallen oder neue hinzukommen.

    In den bisherigen Berichten schnitt Hofheim vor allem wegen eines vermeintlich soliden Haushalts gut ab, während die ökologischen Werte schwächer ausfielen. Verbesserungen in grünen Bereichen werden laut Bericht trotz roter Zahlen als ermutigend bewertet.

    Der Bericht nennt außerdem konkrete Aktivitäten. Dazu gehören eine Baumpflanzaktion der Bürgerstiftung, die interkulturelle Woche und ein städtischer Nahmobilitätscheck, der das Leben für Radfahrer und Fußgänger erleichtern soll.

    Der aktuelle Bericht wird in die städtischen Gremien eingebracht und soll von den Stadtverordneten beschlossen werden. Wie die Verwaltung das Werk anschließend nutzt, bleibt ihr überlassen; laut Daniel Philipp wurden in Gremien bislang keine Haushaltsmittel bereitgestellt, um Indikatoren gezielt zu verbessern.

    Als Beispiel für persönliches Engagement verweist der Bericht auf die Wahlbeteiligung. Nach Darstellung der FAZ könnte bereits die Teilnahme an Wahlen dazu beitragen, den niedrigen Wert dieses Ziels zu erhöhen.

    „Ich habe in Gremien aber noch nie gehört, dass darauf basierend Haushaltsmittel bereitgestellt wurden, um Indikatoren gezielt zu verbessern“, sagte Stadtrat Daniel Philipp laut FAZ.

    Zusammenfassung: Der Hofheimer Nachhaltigkeitsbericht schafft anhand von Kennzahlen Transparenz über die Entwicklung der Stadt. Seine Erstellung beruht jedoch weiterhin in erheblichem Maß auf ehrenamtlicher Arbeit.

    NRW-Wirtschaftsministerin besucht bei Sommertour drei Stationen im Sauerland

    NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur besucht am 25.08.2026 im Rahmen einer Sommertour den Hochsauerlandkreis. Nach Angaben von Radio Sauerland stehen Industrie, Nachhaltigkeit, Tourismus, Energieversorgung, Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräftesicherung im Mittelpunkt.

    Die Tour umfasst drei Stationen in Meschede-Enste, Sundern und Schmallenberg. Neben nachhaltigem Wirtschaften sollen auch wirtschaftlich angespannte Zeiten, Energiefragen und der Fachkräftemangel thematisiert werden.

    Zum Auftakt besucht Neubaur die Briloner Leuchten GmbH & Co. KG in Meschede-Enste. Das Unternehmen zählt nach Angaben der IHK Arnsberg Hellweg-Sauerland zu den etablierten Anbietern von Wohnraumleuchten in Europa.

    Das Sortiment des Unternehmens umfasst Decken- und Wandleuchten, Außenleuchten, LED-Strips und Zubehör. Geplant sind eine Betriebsführung, eine Unternehmenspräsentation und Gespräche mit der Geschäftsführung.

    Bei dem Termin soll es unter anderem um die Herausforderungen der Wohnraumleuchten-Industrie gehen. Energieeffizienz und die Reduzierung von Emissionen gehören ebenfalls zu den vorgesehenen Gesprächsthemen.

    Die zweite Station ist Steinbergs Naturhotel Wildewiese in Sundern. Das familiengeführte Hotel wird von Radio Sauerland als Beispiel für nachhaltigen Tourismus im Hochsauerlandkreis beschrieben.

    Der Betrieb setzt nach eigenen Angaben auf ein Niedrigenergie-Konzept, das Heizen mit Holz, regionale Produkte und nachhaltige Abläufe im Alltag umfasst. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen Klimaschutz, Nachhaltigkeit im Gastgewerbe, Investitionen in Hotelanlagen und Mitarbeiterwohnungen sowie die Mobilität im ländlichen Raum.

    Am Nachmittag führt die Tour nach Schmallenberg zur transfluid Maschinenbau GmbH. Das international im Sondermaschinenbau tätige Unternehmen entwickelt hochspezialisierte Anlagen zur Rohrbearbeitung, darunter CNC-Rohrbiegemaschinen, Rohrumformmaschinen und automatisierte Fertigungszellen.

    Für das Gespräch dort sind globale Marktverwerfungen, Energieversorgung, Netzanbindung, Bürokratie und die Gewinnung von Fachkräften vorgesehen. Damit verbindet die Sommertour Fragen der Nachhaltigkeit mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen industrieller Unternehmen.

    • Meschede-Enste: Wohnraumleuchten, Energieeffizienz und Emissionsreduzierung
    • Sundern: Klimaschutz und nachhaltiger Tourismus
    • Schmallenberg: Maschinenbau, Energieversorgung und Fachkräftesicherung

    Zusammenfassung: Die Sommertour von Mona Neubaur verbindet Unternehmensbesuche mit Zukunftsthemen der regionalen Wirtschaft. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Produktion, Tourismus, Energie und Arbeitskräfte.

    Fairphone 6+ setzt auf Reparierbarkeit und lange Software-Unterstützung

    Das Fairphone 6+ wurde von der Deutschen Presse-Agentur in einem Praxistest untersucht, über den Utopia.de berichtet. Das Smartphone kostet 649 Euro und soll neben einer hohen Reparierbarkeit auch ein Leistungs-Upgrade gegenüber dem Vorgängermodell bieten.

    Das zentrale Merkmal bleibt der modulare Aufbau. Im Lieferumfang befindet sich ein Torx-5-Schraubendreher, mit dem sich insgesamt zwölf interne Komponenten austauschen lassen.

    Zu den austauschbaren Teilen gehören unter anderem Display, Akku, USB-C-Anschluss und Kameras. Laut Utopia.de kostet ein neues Display im Herstellershop knapp 90 Euro, ein Ersatz-Akku 40 Euro und das Hauptkameramodul 70 Euro.

    Mehr als 50 Prozent der Gesamtmasse des Telefons bestehen nach Herstellerangaben aus fair gewonnenen oder recycelten Materialien wie Kobalt und Gold. Bei den Kunststoffen liegt der Anteil des sogenannten Post-Consumer-Rezyklats laut Quelle bei über 93 Prozent.

    Das Smartphone gilt nach Herstellerangaben als vollständig Elektroschrott-neutral. Austauschbare Module sollen Reparaturen erleichtern und dadurch verhindern, dass das Gerät bei Defekten direkt entsorgt wird.

    Als weiterer Faktor für die Langlebigkeit werden garantierte Software-Updates bis zum Jahr 2033 genannt. Das Gerät wird mit Android 16 ausgeliefert; außerdem ist eine Variante mit dem Google-freien Betriebssystem e/OS erhältlich.

    Die technische Ausstattung umfasst zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher und den Prozessor Qualcomm Snapdragon 7s Gen 4. Im Vergleich dazu verfügt das weiterhin erhältliche Basismodell Fairphone 6 über 8 GB RAM und den Snapdragon 7s Gen 3.

    In Benchmark-Tests erreichte das Fairphone 6+ im Single-Core-Test von Geekbench 6 bis zu 1.302 Punkte. Im Multi-Core-Test wurden rund 3.616 Punkte erreicht.

    Im Alltag lief das Gerät laut dem von Utopia.de beschriebenen dpa-Test flüssig. Ein spürbarer Geschwindigkeitsunterschied zum normalen Fairphone 6 ließ sich bei Standard-Apps und beim Navigieren jedoch kaum feststellen.

    Das 6,31 Zoll große Display bietet kontraststarke Farben, echtes Schwarz und eine Helligkeit von bis zu 1.400 Nits. Die Bildrate passt sich automatisch an, während die breiten und asymmetrischen Displayränder sowie die Dicke von fast 10 Millimetern und das Gewicht von 191 bis 193 Gramm als Nachteile genannt werden.

    Der Akku besitzt eine Kapazität von 4.415 mAh und wird mit 30 Watt geladen. Im PCMark-Akkutest hielt das Fairphone 6+ nur gute 12 Stunden durch und damit anderthalb Stunden weniger als das Fairphone 6.

    Das Kamerasystem besteht aus einem 50-Megapixel-Hauptsensor von Sony Lytia 700C mit optischer Bildstabilisierung und einem 13-Megapixel-Ultraweitwinkelobjektiv. Die Hauptkamera liefert bei Tageslicht ordentliche Fotos mit natürlichen Farben und scharfen Details, während Makroaufnahmen besonders gut gelingen.

    Schwächen zeigt das Smartphone beim zehnfachen Digitalzoom, der häufig verwaschene Ergebnisse liefert. Auch die Bildverarbeitung arbeitet laut Utopia.de teilweise inkonsistent; diese Probleme könnten durch ein Software-Update behoben werden.

    Ein zusätzlicher Moments-Schalter aktiviert einen Fokusmodus, der die Nutzung auf wesentliche Apps wie Karten oder Kamera reduziert. Der Schalter kann auch mit anderen Funktionen belegt werden, beispielsweise mit dem Ein- und Ausschalten der Taschenlampe.

    Utopia.de bewertet das Fairphone 6+ als gut verarbeitetes Smartphone mit herausragender Reparierbarkeit, fünf Jahren Herstellergarantie und einem Update-Versprechen bis 2033. Der Aufpreis von 50 bis 100 Euro gegenüber dem Standardmodell sei jedoch schwer zu rechtfertigen, weil das Leistungsplus im Alltag kaum spürbar sei und die Akkulaufzeit schwächer ausfalle.

    MerkmalFairphone 6+
    Preis649 Euro
    Austauschbare Komponentenzwölf
    Arbeitsspeicherzwölf Gigabyte
    Display6,31 Zoll
    Helligkeitbis zu 1.400 Nits
    Akku4.415 mAh
    Akkutestnur gute 12 Stunden
    Software-Updatesbis zum Jahr 2033
    Herstellergarantiefünf Jahren

    Zusammenfassung: Das Fairphone 6+ verbindet modulare Reparierbarkeit, recycelte Materialien und Software-Updates bis zum Jahr 2033. Die dpa-Tests zeigen zugleich Schwächen bei Akkulaufzeit, Digitalzoom und dem im Alltag kaum spürbaren Leistungszuwachs.

    Zweifel gewinnt den Promarca Brand Sustainability Award 2026

    Die Zweifel Chips & Snacks AG hat mit dem Pilotprojekt „Alles beginnt im Boden“ den Promarca Brand Sustainability Award 2026 gewonnen. Die Auszeichnung wird von markt-kom.com berichtet und würdigt ein sechsjähriges Projekt zum regenerativen Kartoffelanbau.

    Zweifel arbeitet dabei mit Inoverde, fenaco und AgroImpact zusammen. Ziel ist es, die Klimawirkung des regenerativen Kartoffelanbaus erstmals messbar zu machen.

    Zum Einsatz kommen schonende Bodenbearbeitung, Fruchtfolgen und Zwischenfrüchte. Diese Methoden sollen Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität stärken.

    Die Produzenten erhalten für ihre Leistungen eine feste Klimaprämie, die unabhängig vom Rohstoffpreis gezahlt wird. Bereits 2025 stammten 1’500 Tonnen Kartoffeln aus diesem Anbau.

    Parallel arbeitet Zweifel gemeinsam mit der Florin AG an einer Reduzierung der Emissionen in der Rapsöl-Lieferkette. Als Ziel wird Netto-Null bis 2050 genannt.

    Insgesamt wurden neun Projekte eingereicht. Den zweiten Platz teilten sich ex aequo Barilla Schweiz und die Groupe Minoteries SA, während Oatly Switzerland Rang 3 erreichte.

    „Schweizer Kartoffeln sind für uns auch künftig von zentraler Bedeutung“, sagte CEO Christoph Zweifel laut markt-kom.com.

    Cédric Baier von der Zweifel Chips & Snacks AG betonte die strategische Bedeutung langfristiger Zusammenarbeit. Für den Ansatz brauche es ein Vergütungssystem, damit die Bauern entsprechende Maßnahmen umsetzen könnten; zugleich müsse die Marke mit anpacken und mitfinanzieren.

    Nach Einschätzung von Nachhaltigkeitsexperte und Jury-Mitglied Stephan Hirschi lag eine besondere Stärke in der Integration des Projekts in die gesamte Wertschöpfungskette. Er hob außerdem die Skalierbarkeit und den Aufbau eines Ökosystems hervor, von dem auch andere Sektoren und Unternehmen profitieren könnten.

    Barilla Schweiz belegte gemeinsam mit der Groupe Minoteries SA den zweiten Platz. Barilla setzt auf langfristige Direktverträge und faire Prämien für Basilikum-Produzenten; ein QR-Code auf dem Pesto-Glas ermöglicht die Rückverfolgbarkeit von Herkunft und Erntezeitpunkt.

    Die Groupe Minoteries macht bislang ungenutzte Nebenströme wie Biertreber und Weizenkleie für die Lebensmittelproduktion nutzbar. Daraus entstehen industriell einsetzbare Backzutaten, die bis zu 12 Prozent herkömmlicher Rohstoffe ersetzen und den Nährwert verbessern sollen.

    Oatly Switzerland erreichte den dritten Platz. Das Unternehmen reichte ein Projekt ein, durch das Oatly als erste „Climate Solutions Company“ in der Lebensmittelbranche ausgezeichnet wurde.

    Promarca zählt 104 Mitgliedsunternehmen, die mehr als 2150 Marken repräsentieren und rund 30’000 Arbeitsplätze in der Schweiz sichern. Der Verband erzielte 2025 einen Gesamtumsatz von 14,5 Milliarden Schweizer Franken und verzeichnete ein Plus von 0,3 Milliarden Franken gegenüber dem Vorjahr.

    RangUnternehmen oder UnternehmenProjektbezug
    1Zweifel Chips & Snacks AGRegenerativer Kartoffelanbau
    2 ex aequoBarilla Schweiz AGDirektverträge, Prämien und Rückverfolgbarkeit bei Basilikum
    2 ex aequoGroupe Minoteries SANutzung von Biertreber und Weizenkleie
    3Oatly Switzerland AG„Climate Solutions Company“

    Zusammenfassung: Der Award rückt Projekte in den Mittelpunkt, die Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette umsetzen. Beim Siegerprojekt von Zweifel stehen regenerative Landwirtschaft, Klimaprämien und die Messbarkeit der Klimawirkung im Zentrum.

    Charity-Shop in Stendal verbindet Wiederverwendung und Gemeinschaft

    Ein Charity-Shop in der Frommhagenstraße in Stendal gibt gebrauchter Kleidung, ausrangiertem Spielzeug und nicht mehr benötigtem Geschirr eine zweite Chance. Die Volksstimme berichtet, dass Menschen dort Gegenstände abgeben und für wenig Geld neue Dinge kaufen können.

    Das Konzept geht über den Verkauf gebrauchter Waren hinaus. In dem Geschäft wird laut Volksstimme zugleich Gemeinschaft gelebt und Raum geschaffen, um gemeinsam Zeit zu verbringen.

    Der Laden verbindet damit Wiederverwendung und soziale Begegnung. Gebrauchtes soll nicht entsorgt werden, sondern erneut in den Nutzungskreislauf gelangen.

    Zum Angebot gehören Kleidung, Geschirr und Spielsachen. Die Waren können abgegeben beziehungsweise zu niedrigen Preisen erworben werden.

    Zusammenfassung: Der Charity-Shop in Stendal steht für die Wiederverwendung gebrauchter Gegenstände und für gemeinschaftliches Engagement. Kleidung, Geschirr und Spielsachen erhalten dort eine zweite Nutzungsmöglichkeit.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Ich find ja das alles ziemlich wichtig, aber beim lesen merkt man auch wieder das Nachhaltigkeit nicht nur aus schönen Projekten und Preisen besteht. In Hofheim wird ein Bericht mit viel ehrenamt gemacht und am Ende liegen dann scheinbar trotzdem keine Gelder bereit um die roten Indikatoren wirklich zu verbessern. Das ist schon ein bischen wiedersprüchlich, weil Zahlen sammeln alleine ändert ja noch keinen Baum und macht auch keinen Radweg besser. Die Leute von der Lokalen Agenda opfern da ihre Freizeit, während die Verwaltung danach selber entscheiden kann was sie damit macht. Irgendwann ist die Motivation bestimmt auch mal im Keller wenn man ständig Tabellen baut und keiner handelt danach.

    Die Wahlbeteiligung als Nachhaltigkeitsziel fand ich erst etwas komisch, aber eigendlich gehört das schon zur Gemeinschaft dazu. Wenn weniger Leute wählen gehen, entscheiden halt andere über die Zukunft und meckern kann man hinterher dann auch nicht ganz so laut. Trotzdem wird ein Kreuz auf dem Wahlzettel warscheinlich nicht direkt den CO2 Wert runter bringen, da hätte ich mir im Bericht noch konkretere Verbindungen gewünscht. Vielleicht mehr Bürgerbeteiligung bei Radwegen, Energie oder Stadtplanung, damit die Leute nicht nur einmal alle paar Jahre irgendwo ein Kreuz machen.

    Die Tour von der Ministerin klingt auch sinnvoll, wobei solche Betriebsbesuche oft sehr nach Fototermin klingen und danach ist wieder alles wie vorher. Bei den Leuchten ist Energieeffizienz natürlich ein Thema, aber LED alleine rettet jetzt nicht gleich die ganze Erde. Und beim Hotel mit Holzheizung frage ich mich immer, ob Holz wirklich automatisch nachhaltig ist, nur weil es aus dem Wald kommt. Wenn jeden Tag neue Bäume gebraucht werden ist das doch auch irgendwie eine Rechnung die später kommt. Im ländlichen Raum ist Mobilität ausserdem ein riesen Problem, da hilft ein Elektroauto nicht jedem wenn der Bus nur dreimal am Tag fährt.

    Das Fairphone finde ich vom Prinzip am überzeugendsten. Ein Akku für 40 Euro und ein Display für unter 90 Euro ist schon besser als ein Handy wegzuwerfen, sobald irgendwo ein Glas kaputt geht. Ich wusste garnicht das man bei manchen Geräten so viele Teile selber tauschen kann, bei meinem alten Handy war schon der Akkuwechsel ein kompletter Krimi. 2033 Updates sind auch stark, wobei ich dann vermutlich sowieso wieder ein neues will weil die Kamera nicht mehr mithält oder irgendeine App nicht läuft. Der Aufpreis beim 6+ leuchtet mir aber auch nicht ganz ein, wenn es im Alltag kaum schneller ist und der Akku sogar weniger lange hält. Schneller auf dem Papier ist halt nicht automatisch schneller beim whatsappen, das stimmt schon.

    Bei Zweifel mit den Kartoffeln ist die Klimaprämie meiner meinung nach ein guter Ansatz. Bauern sollen ja nicht kostenlos alle Risiken tragen, nur damit Firmen ihre Nachhaltigkeitsbroschüren schöner machen können. Wenn bessere Bodenbearbeitung und Fruchtfolgen wirklich helfen, muss sich das für die Höfe auch rechnen. Sonst bleibt es bei Appellen und jeder macht weiter wie immer. Die 1500 Tonnen klingt erstmal viel, aber im Verhältnis zur gesamten Produktion ist das bestimmt noch eher ein Anfang. Und Netto Null bis 2050 hört sich leider immer so weit weg an, das viele bis dahin schon wieder vergessen haben was eigentlich versprochen wurde.

    Der Charity Shop in Stendal gefällt mir weil es dort nicht nur um billig einkaufen geht. Gerade Kleidung und Spielzeug werden viel zu schnell aussortiert, obwohl sie oft noch völlig okay sind. Wenn man dabei noch Leute trifft oder gemeinsam Zeit verbringt, ist das mehr wert als irgendein Onlinekauf mit Lieferung am nächsten Tag. Solche Läden brauchen aber wahrscheinlich auch Leute die regelmäßig helfen, sonst steht wieder alles an ein paar Ehrenamtlichen. Am Ende zieht sich das durch den ganzen Artikel: Freiwillige machen die Berichte, retten Gegenstände, unterstützen Gemeinschaften und bringen Projekte voran. Schön ist das ja, aber dauerhaft kann man nicht jede wichtige Aufgabe auf Leute abwälzen die dafür nichts bekommen. Nachhaltigkeit braucht nicht nur gute Ideen, sondern auch Zeit, Geld und leute die danach wirklich etwas umsetzen.

    Zusammenfassung des Artikels

    Der Hofheimer Nachhaltigkeitsbericht beruht stark auf Ehrenamt, während Neubaur Nachhaltigkeit, Energie und Fachkräfte thematisiert. (133 Zeichen)

    ...
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