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    Dax-Klimaschutz verliert an Tempo, nachhaltiger Alltag gewinnt an Bedeutung

    17.09.2026 5 mal gelesen 0 Kommentare

    Dekarbonisierung im Dax verliert an Tempo

    Deutsche börsennotierte Unternehmen haben ihre CO₂-Emissionen auch im Jahr 2025 zu reduzieren versucht. Nach dem diesjährigen Whatif-Report des Softwareunternehmens Right Based on Science befinden sich zehn Konzerne mit ihren derzeit geplanten Investitionen auf einem Kurs, der den Zielen des Klimaabkommens von Paris entspricht.

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    Gleichzeitig verschlechterte sich die Situation bei mehr Unternehmen, als sich verbesserte. Von den 160 Unternehmen der Dax-Familie lieferten 71 Daten; bei Banken und Versicherungen war die Datenqualität laut Right nicht ausreichend. Die Methodik rechnet Ausgangsniveau, selbst gesetzte Ziele und den aktuellen Reduktionskurs in die Einheit Grad Celsius um und setzt absolute Werte in Relation zur Wertschöpfung.

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    25 Unternehmen wiesen schlechtere Werte auf als im Vorjahr, 19 verbesserten sich. Vier Unternehmen, die zuvor noch darunterlagen, überschritten die Zielmarke einer Erwärmung von 1,7 Grad; dazu zählen Symrise und Porsche.

    Beim Median ergäbe sich bei einer Fortsetzung der bisherigen Anstrengungen ein Kurs von 1,8 Grad. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 2,2 Grad. Auffällig waren unter anderem Knorr-Bremse mit einem Anstieg von 4,3 auf 6 Grad sowie Bayer mit einem Anstieg von 6,6 auf 7,5 Grad. Right erklärt dies mit einmaligen Ausgaben und einem schwachen Ergebnis im Berichtsjahr.

    Bayer betont dagegen, die absoluten Emissionen gegenüber dem Basisjahr 2019 kontinuierlich reduziert zu haben und auf dem Zielpfad seiner Emissionsziele zu liegen. Der Transitions- und Transformationsplan sei durch die Science Based Targets Initiative validiert und führe demnach dazu, dass der Konzern bis zum Jahr 2050 klimaneutral wirtschafte.

    Unter den 40 größten deutschen Konzernen liegt der Maschinenbauer Gea mit einem rechnerischen Klimakurs von 0,8 Grad an der Spitze. Im M-Dax weist Delivery Hero den besten Wert aus, im S-Dax Alzchem. In der Chemieindustrie verschlechterten sich die Werte insgesamt; der errechnete Klimaschutzkurs der Branche stieg von 3,8 auf 4,1 Grad.

    Evonik verweist darauf, dass die schwache Industriekonjunktur und geringere Auslastungen Kennzahlen beeinflussten, die Emissionen und wirtschaftliche Leistung miteinander verbinden. Die Emissionen aus der eigenen Produktion und dem Energieverbrauch seien seit dem Jahr 2021 um 30 Prozent gesunken, in der Lieferkette um 17 Prozent.

    Christian Klein, Professor für Sustainable Finance der Universität Kassel, sieht keinen generellen Abschied von Klimazielen. Nach seiner Einschätzung blieben die Ziele bestehen, während das Tempo nachlasse. 37 von 65 Unternehmen der Right-Studie mit einem eigenen Ziel liegen hinter ihrer Vorgabe.

    „Die Geschwindigkeit hat abgenommen“, sagt Hannah Helmke, Ko-Geschäftsführerin von Right und Autorin der Studie.

    Infobox: Die F.A.Z. berichtet von 71 auswertbaren Unternehmen der Dax-Familie, 25 Verschlechterungen und 19 Verbesserungen. Gea erreicht unter den 40 größten deutschen Konzernen einen rechnerischen Klimakurs von 0,8 Grad.

    Materialwahl und Lebensdauer entscheiden über nachhaltige Kleidung

    Bei Kleidung lässt sich laut RP Online nicht pauschal sagen, dass Naturfasern nachhaltiger sind als Chemiefasern. Stefanie Trevisan, Dozentin für Materialkompetenz an der AMD Akademie Mode & Design, unterscheidet zwischen synthetischen Fasern auf Erdölbasis wie Polyester oder Polyacryl und cellulosebasierten Chemiefasern wie Lyocell oder Viskose.

    Lyocell wird von den im Artikel genannten Expertinnen besonders positiv bewertet. Das verwendete Lösungsmittel sei umweltverträglicher als bei Viskose; außerdem würden durch ein geschlossenes Kreislaufsystem deutlich weniger Wasser und Chemikalien eingesetzt. Carla Seliger von der Verbraucherzentrale Hessen stuft Lyocell aktuell als besonders nachhaltig ein.

    Polyester und andere synthetische Chemiefasern stehen dagegen am unteren Ende der Nachhaltigkeitsskala. Sie basieren auf Erdöl, einer endlichen und nicht nachwachsenden Ressource, und sind im Gegensatz zu cellulosebasierten Fasern wie Lyocell und Viskose nicht abbaubar. Beim Waschen von Polyacryl können laut dem Artikel kleinste Mikropartikel ausgeschieden werden, von denen ein Teil als nicht abbaubar im Grundwasser landet.

    Auch Naturfasern wie Baumwolle, Leinen und Hanf sind nicht automatisch nachhaltig. Bei konventioneller Baumwolle können ein hoher Wasserverbrauch und der Einsatz vieler Chemikalien problematisch sein. Hanf und Leinen weisen laut Trevisan eine deutlich positivere Umweltbilanz auf, lassen sich aber nicht für alle Kleidungsstücke einsetzen.

    Wer Baumwolle kauft, sollte nach Empfehlung der Verbraucherzentrale auf Bio-Baumwolle achten. Als mögliche Siegel nennt der Artikel „Naturtextil IVN zertifiziert BEST“ und „GOTS“; beide berücksichtigen ökologische und soziale Kriterien.

    Neben dem Material kommt es auf die Qualität des Kleidungsstücks an. Sauber vernähte Nähte, keine abstehenden Fäden und möglichst kein bereits beim Kauf sichtbares Pilling können dazu beitragen, dass Kleidung länger getragen wird.

    Nachhaltigkeit endet nach Darstellung von RP Online nicht beim Einkauf. Vorhandene Kleidung sollte weiter genutzt, repariert, getauscht oder gebraucht gekauft werden. Ein Kleidungsstück aus Polyester zu entsorgen und durch eines aus Naturfasern zu ersetzen, sei nicht nachhaltiger. Entscheidend sei, vom Fast-Fashion-Prinzip wegzukommen, Dinge neu zu kaufen, kurz zu nutzen und wieder auszusortieren.

    • Lyocell wird wegen des geschlossenen Kreislaufsystems und des geringeren Einsatzes von Wasser und Chemikalien positiv bewertet.
    • Baumwolle ist nicht automatisch nachhaltig; bei Bio-Baumwolle können die genannten Siegel Orientierung geben.
    • Reparieren, Tauschen und Secondhand verlängern die Lebensdauer von Kleidung.

    Infobox: Laut RP Online sind Faserart, Qualität und Nutzungsdauer entscheidend. Besonders wichtig ist, vorhandene Kleidung lange zu tragen, zu reparieren oder gebraucht weiterzugeben.

    Nachhaltigkeitswoche auf Rügen verbindet Naturerlebnis und regionale Produkte

    Auf Rügen beginnt laut NDR.de am Mittwoch die diesjährige „Woche der Nachhaltigkeit“. Das Programm umfasst geführte Wanderungen durch alte Buchenwälder, Radtouren durch den Nationalpark sowie Pilz- und Kräuterexkursionen.

    Am Freitag und Sonnabend findet im und um den Marstall in Putbus der „Markt der Nachhaltigen Alternativen“ statt. Dort werden regionale Produkte und Kunsthandwerk angeboten; der Eintritt ist frei.

    Bis kommenden Mittwoch laden Institutionen, Vereine und Naturfachleute zu weiteren Aktionen ein. Die Organisatoren wollen den Menschen ermöglichen, die Natur zu erleben und zu entdecken. Außerdem sollen regionale Produkte auch regional verkauft werden.

    Die Einwohner und Vereine der Insel zeigen dabei, wie sie ein nachhaltiges Leben in Natur und Gesellschaft gestalten würden. Den Abschluss bildet ein Schäferfest in Groß Zicker, zu dem die Veranstalter jedes Jahr rund 2.000 Gäste begrüßen.

    Infobox: Der NDR nennt Naturführungen, Radtouren, Pilz- und Kräuterexkursionen sowie einen kostenlosen Markt in Putbus als Bestandteile der Nachhaltigkeitswoche. Das abschließende Schäferfest in Groß Zicker besuchen jedes Jahr rund 2.000 Gäste.

    Hiller Politik streitet über Nachhaltigkeitsmanagement

    In Hille sorgt das Konzept eines Arbeitskreises für Nachhaltigkeit für eine politische Kontroverse. Die Grünen sprechen laut Mindener Tageblatt von Handlungsempfehlungen, während CDU und FDP die Souveränität des Rates gefährdet sehen.

    Der Haupt- und Finanzausschuss sollte sich am Donnerstag mit dem Papier befassen, das auf 97 Seiten angewachsen ist. FDP-Fraktionschef Nikolaus Netzel erklärte, über einige Punkte müsse noch gesprochen werden.

    Das Thema steht im Zusammenhang mit der Haushaltskrise. Die Debatte dreht sich damit nicht nur um Nachhaltigkeitsziele, sondern auch um die Frage, welche Rolle ein eigenes Nachhaltigkeitsmanagement und ein Arbeitskreis innerhalb der kommunalen Entscheidungsstrukturen einnehmen sollen.

    Infobox: Das Mindener Tageblatt berichtet über ein 97 Seiten umfassendes Papier. Im Mittelpunkt stehen Handlungsempfehlungen, die Zuständigkeiten des Rates und die Auswirkungen der Haushaltskrise.

    Gemeinschaft engagiert sich gegen Lebensmittelverschwendung

    Der WDR berichtet in einem Video über eine Gemeinschaft für Lebensmittelrettung und Nachhaltigkeit. Weitere inhaltliche Angaben enthält der bereitgestellte Quelltext nicht.

    Das Video hat eine Länge von 03:43 Minuten und ist laut Quelle bis 16.09.2028 verfügbar.

    Infobox: Der Beitrag des WDR thematisiert Lebensmittelrettung und Nachhaltigkeit. Die Quelle weist eine Videolänge von 03:43 Minuten und eine Verfügbarkeit bis 16.09.2028 aus.

    Aachener Kita-Meldung nicht auswertbar

    Die von der Aachener Zeitung bereitgestellte Meldung zur „ersten nachhaltigen Kita“ in Aachen konnte nicht ausgewertet werden. Der Quelltext enthält lediglich eine Fehlermeldung und keine nutzbaren Informationen zum Betrieb, Konzept oder Standort der Kita.

    Infobox: Wegen fehlender nutzbarer Inhalte wird die Meldung nicht weiter berücksichtigt.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Zusammenfassung des Artikels

    Unternehmen reduzieren CO₂ weiterhin, doch das Tempo sinkt; bei Kleidung und regionalen Initiativen zählen Materialwahl, Langlebigkeit und lokale Umsetzung.

    ...
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    Die gesetzlich geforderte Nachhaltigkeitsberichterstattung stellt mittelständische Unternehmen in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Sie muss umfassend vorbereitet sowie Geschäftsmodell, Prozesse, Produkte und Dienstleistungen auf den Prüfstand gestellt werden.

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