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    Nachhaltigkeit: Bildung, Wirtschaft, Bau und Regulierung im Überblick

    KI-generiert
    16.09.2026 27 mal gelesen 1 Kommentare

    Nachhaltigkeit im Fokus: Bildung, Unternehmenspraxis, Bauprojekte und Regulierung

    Fünf Jahre Netzwerk „Bildung für Umwelt und Nachhaltigkeit“ in Erlangen

    Das Netzwerk „Bildung für Umwelt und Nachhaltigkeit“ der Stadt Erlangen besteht seit fünf Jahren. Es vernetzt Akteurinnen und Akteure aus Umweltbildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globalem Lernen, fördert den Austausch, initiiert Kooperationen und macht Lernorte sowie Bildungsangebote sichtbar.

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    Das 2021 gegründete Netzwerk ist zugleich das BNE-Forum des Nachhaltigkeitsbeirats der Stadt Erlangen. Zum Jubiläum verweist die Stadt auf mehr als 100 Veranstaltungen im Aktionsprogramm Nachhaltigkeit 2026, neue Projekte für Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie eine neu gestaltete Internetseite.

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    Das Aktionsprogramm umfasst Diskussionsrunden, Workshops, Führungen, Familientage, Ferienprogramme, Schulprojekte sowie weitere Bildungs- und Mitmachangebote. 2026 finden die mehr als 100 Veranstaltungen in nahezu allen Erlanger Stadtteilen statt.

    Auch die strukturelle Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schulen und Kitas soll ausgebaut werden. Das Amt für Umweltschutz und Energiefragen arbeitet seit diesem Jahr gemeinsam mit dem städtischen Bildungsbüro und den Erlanger Schulen daran, BNE dauerhaft in den Bildungseinrichtungen zu verankern.

    Im Herbst startet außerdem das Projekt „Klimabiber“. Dabei werden fast 20 Erlanger Kindertageseinrichtungen über einen Zeitraum von zwei Jahren auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit begleitet. Nachhaltigkeit soll dadurch langfristig im Bildungsalltag verankert und nicht nur in einzelnen Projekten behandelt werden.

    Das fünfjährige Bestehen steht im Zeichen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit vom 18. September bis 8. Oktober. Für den 23. September ist von 17:00 bis 19:00 Uhr ein Netzwerktreffen am Lernort Bienen des Naturerlebnispfads Erlangen vorgesehen. Am 6. Oktober findet von 15:00 bis 19:15 Uhr das kostenfreie Trainers Training BNE „Globales Lernen“ statt, das gemeinsam von Partnern aus Erlangen, Fürth und Nürnberg organisiert wird.

    Die neue Internetseite des Netzwerks bietet unter anderem Porträts der Erlanger Lernorte für Nachhaltigkeit, eine Übersicht der beteiligten Akteurinnen und Akteure, Informationen zu den Aktivitäten sowie Hinweise auf Bildungsangebote rund um Umwelt und Nachhaltigkeit.

    Wichtigste AngabenDetails
    Gründung des Netzwerks2021
    Aktionsprogramm Nachhaltigkeit 2026Mehr als 100 Veranstaltungen
    Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit18. September bis 8. Oktober
    Projekt „Klimabiber“Fast 20 Kindertageseinrichtungen über zwei Jahre

    Infobox: Das Erlanger Netzwerk verbindet Bildungsakteurinnen und -akteure, bündelt mehr als 100 Veranstaltungen und soll Nachhaltigkeit dauerhaft in Schulen und Kitas verankern. Quelle: Stadt Erlangen.

    EmpCo-Richtlinie: Wirtschaftsprüfer warnen vor Rechtsunsicherheit

    Die Novelle des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb setzt neue Vorgaben der europäischen Empowering-Consumers-Richtlinie, kurz EmpCo, in deutsches Recht um. Ziel ist es, Verbraucher vor irreführenden Nachhaltigkeitsaussagen zu schützen und sie zu informierteren Entscheidungen zu befähigen.

    Melanie Sack, Vorstandssprecherin des Instituts der Wirtschaftsprüfer, sieht neben dem grundsätzlich nachvollziehbaren Verbraucherschutzziel erhebliche Risiken für Unternehmen. Sie warnt vor erhöhter Rechtsunsicherheit, zusätzlicher Bürokratie, zunehmenden zivilrechtlichen Risiken und Schadensersatzrisiken.

    Nachhaltigkeitskommunikation muss verlässlich sein und darf Verbraucher nicht in die Irre führen. Das Ziel der EmpCo-Richtlinie ist daher grundsätzlich richtig und nachvollziehbar“, sagt Melanie Sack, IDW-Vorstandssprecherin.

    Nach Einschätzung des IDW könnten Unternehmen wegen der neuen Regelungen dazu veranlasst werden, nachhaltigkeitsbezogene Aussagen eher zu vermeiden als transparent zu kommunizieren. Wenn Nachhaltigkeitsinformationen zunehmend als Auslöser zivilrechtlicher Risiken und von Schadensersatz wahrgenommen würden, könne der eigentliche Nutzen der Kommunikation in den Hintergrund treten.

    Eine zentrale Neuerung betrifft Umweltaussagen über künftige Umweltleistungen gegenüber Verbrauchern. Diese gelten künftig als irreführend, wenn sie nicht auf klaren, objektiven, öffentlich einsehbaren und überprüfbaren Verpflichtungen beruhen, die in einem detaillierten und realistischen Umsetzungsplan festgelegt sind.

    Der Umsetzungsplan muss regelmäßig von einem unabhängigen externen Sachverständigen geprüft werden. Die Gesetzesbegründung zur UWG-Novelle nennt auch Wirtschaftsprüfer als sachkundige Prüfer.

    Das Institut der Wirtschaftsprüfer hat zur Unterstützung seiner Mitglieder ein Fragen- und Antworten-Papier zur Prüfung von Umsetzungsplänen nach §5 Abs. 3 Nr. 4 UWG veröffentlicht. Das Papier soll Orientierung bei zentralen Auslegungsfragen bieten und Wirtschaftsprüfer dabei unterstützen, Unternehmen in einem von Unsicherheit geprägten Umfeld zu begleiten.

    • Verbraucher sollen vor irreführenden Nachhaltigkeitsaussagen geschützt werden.
    • Unternehmen müssen Nachhaltigkeitsaussagen nachvollziehbar, verlässlich und regelkonform gestalten.
    • Umweltaussagen über künftige Leistungen benötigen klare und überprüfbare Verpflichtungen.
    • Umsetzungspläne sollen detailliert und realistisch sein und regelmäßig extern geprüft werden.

    Infobox: Das IDW unterstützt das Ziel glaubwürdiger Nachhaltigkeitskommunikation, warnt jedoch vor Rechtsunsicherheit, zusätzlicher Bürokratie und steigenden zivilrechtlichen Risiken. Quelle: Lebensmittel Praxis.

    XSYS veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht für die Druckindustrie

    XSYS hat seinen ersten umfassenden Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht und stellt Nachhaltigkeit darin als Treiber für Innovation und operative Exzellenz dar. Unter dem Leitmotiv „Advancing Sustainable Print“ verbindet das Unternehmen Nachhaltigkeit mit Geschäftserfolg.

    XSYS hat drei strategische Prioritäten identifiziert: Innovation, Betrieb und Empowerment. Im Bereich Innovation konzentriert sich das Unternehmen auf Technologien, die sowohl die Umweltleistung als auch die Geschäftsleistung verbessern sollen.

    Als Beispiele nennt der Bericht biobasierte Plattentechnologien und ressourceneffiziente Plattenverarbeitungssysteme. Nachhaltigkeit soll dabei nicht auf ein Compliance-Thema begrenzt bleiben, sondern die Produktentwicklung, den Betrieb der Standorte, das Abfallmanagement und die Kreislaufwirtschaft beeinflussen.

    „Bei XSYS betrachten wir Nachhaltigkeit als praktischen Geschäftshebel. Sie beeinflusst, wie wir Produkte entwickeln, unsere Standorte betreiben, Abfall und Kreislaufwirtschaft managen und die Organisation auf die Zukunft vorbereiten.“ Alexander Unterschütz, CEO von XSYS.

    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Integration von MacDermid Graphics Solutions in die erweiterte Organisation von XSYS. Dadurch soll ein gemeinsamer Nachhaltigkeitsrahmen entstehen, der die Entwicklung von Technologien unterstützt, mit denen Kunden ihre Umwelt- und Geschäftsleistung verbessern können.

    Zur Erhöhung der Transparenz hat XSYS Berichte zum CO2-Fußabdruck von neun Flexodruckplattenprodukten entwickelt. Diese Produkte machten im Jahr 2025 die Hälfte des Plattenumsatzes aus.

    SchwerpunktInhalt
    Strategische PrioritätenInnovation, Betrieb und Empowerment
    TechnologienBiobasierte Plattentechnologien und ressourceneffiziente Plattenverarbeitungssysteme
    CO2-FußabdruckBerichte für neun Flexodruckplattenprodukte
    UmsatzbezugDie neun Produkte machten 2025 die Hälfte des Plattenumsatzes aus

    Infobox: XSYS nutzt Nachhaltigkeit als Rahmen für Innovation, Produktentwicklung, Standortbetrieb und Transparenz beim CO2-Fußabdruck. Quelle: packaging journal.

    Papst Leo XIV. zeichnet Kardinal Michael Czerny mit Nachhaltigkeitspreis aus

    Papst Leo XIV. wird dem kanadischen Kurienkardinal Michael Czerny persönlich die „Pope Leo XIV. Sustainability Medal“ überreichen. Der von der US-amerikanischen Villanova-Universität verliehene Preis wird in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben.

    Die Zeremonie findet am 13. Oktober in Rom statt. Der Preis ist nach Papst Leo XIV. benannt und würdigt Czernys langjährigen Einsatz für Ökologie, soziale Gerechtigkeit und die praktische Umsetzung nachhaltigkeitsbezogener Anliegen.

    Michael Czerny war von 1992 bis 2002 an der Generalkurie des Jesuitenordens in Rom für soziale Gerechtigkeit zuständig. Von 2002 bis 2010 koordinierte er in unterschiedlichen afrikanischen Ländern den Einsatz katholischer Orden gegen Aids und gegen die Ausgrenzung von Menschen mit HIV.

    Von 2010 bis 2016 war Czerny persönlicher Assistent des ghanaischen Kurienkardinals Peter Turkson im damaligen Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden. Papst Franziskus ernannte ihn 2017 zum Untersekretär im Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen.

    Bei der Amazonas-Synode im Vatikan hatte Czerny 2019 eine wichtige Funktion als Sondersekretär. Im selben Jahr ernannte ihn Franziskus zum Kardinal. 2022 übernahm Czerny von seinem Mentor Turkson die Leitung des Entwicklungs-Dikasteriums.

    Czerny gilt als eine der treibenden Kräfte bei der praktischen Umsetzung der Umwelt-Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus aus dem Jahr 2015. Das gleichnamige Ökologie-Projekt in den päpstlichen Gärten von Castel Gandolfo hat er mitgeprägt; dort soll auch die Preisverleihung stattfinden.

    AngabeDetails
    Auszeichnung„Pope Leo XIV. Sustainability Medal“
    Erstmalige VerleihungIn diesem Jahr
    Preisverleihung13. Oktober in Rom
    AusgezeichneterKardinal Michael Czerny
    Umwelt-Enzyklika„Laudato si“ aus dem Jahr 2015

    Infobox: Kardinal Michael Czerny erhält den erstmals verliehenen Nachhaltigkeitspreis der Villanova-Universität für seinen langjährigen Einsatz für soziale Gerechtigkeit und Ökologie. Quelle: Domradio.de.

    Deutsche Nachhaltigkeit AG: WirtschaftsWoche thematisiert Risiken für Vermittler

    Die WirtschaftsWoche führt in der Überschrift ihres Beitrags zur Deutschen Nachhaltigkeit AG 50 Millionen und 1400 Anleger an. Der Beitrag thematisiert dabei ausdrücklich das Risiko für Vermittler der Deutschen Nachhaltigkeit.

    Der übermittelte Inhalt enthält jedoch keine verwertbaren weiteren Angaben zum Sachverhalt. Deshalb lassen sich aus der Quelle über die in der Überschrift genannten Angaben hinaus keine zusätzlichen Fakten, Hintergründe oder Bewertungen berichten.

    Infobox: Die Quelle nennt 50 Millionen und 1400 Anleger und stellt die Risiken für Vermittler in den Mittelpunkt. Quelle: WirtschaftsWoche.

    Hannover: Gundlach verbindet Neubauprojekte mit Nachhaltigkeit und Förderung

    Das Bauträgerunternehmen Gundlach realisiert in Hannover Wohnprojekte in Misburg, Lahe, Groß-Buchholz und Hannover-Mitte. Die Vorhaben verbinden moderne Bauweisen mit Photovoltaik, Wärmepumpen, Nah- und Fernwärme sowie unterschiedlichen Förder- und Abschreibungsmöglichkeiten.

    Das Angebot reicht vom bezugsfertigen Reihenhaus über moderne Holzbauten bis zur vermieteten Eigentumswohnung. Die Projekte richten sich sowohl an Eigennutzerinnen und Eigennutzer als auch an Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger.

    Misburg: Reihenhäuser im neuen Dichterviertel

    Die bezugsfertigen Reihenhäuser im Misburger Dichterviertel liegen zwischen dem Mittellandkanal und dem Misburger Wald. Für die Energieversorgung sorgen Nahwärme sowie teilweise installierte PV-Module auf den Dächern.

    Die Häuser verfügen über 4,5 Zimmer und 117 m² bis 139 m² Wohnfläche nach DIN 277. Zu den weiteren Merkmalen gehören begrünte Privatgärten, ein Quartiershof mit Spielplatz sowie die Möglichkeit eines zeitnahen Einzugs.

    Am Sonntag, 20. September 2026, findet von 13 Uhr bis 15 Uhr ein „OPEN HOUSE DAY“ mit einer Besichtigung im Gottfried-Benn-Weg 35 in Hannover statt.

    Lahe: Holzbauweise und Wärmepumpen im Projekt „Laheglück“

    Im Stadtteil Lahe setzt das Projekt „Laheglück“ auf moderne Holzbauweise und zukunftssichere Haustechnik. Die Einheiten verfügen über Photovoltaikanlagen auf den Dächern und werden über moderne Wärmepumpen beheizt.

    Die Häuser bieten fünf Zimmer mit 148 m² Wohnfläche nach DIN 277. Vorgesehen sind außerdem Eichenparkett, sichtbare Massivholzdecken, ein Garten und ein Carport mit E-Mobilitätsvorrüstung. Ein kurzfristiger Einzug ist möglich.

    Als KfW-Effizienzhaus 40 mit QNG-Zertifizierung nutzen die Häuser Luft-Wasser-Wärmepumpen, Photovoltaik und Wärmerückgewinnung. Für Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger nennt der Beitrag 5 Prozent degressive AfA sowie 5 Prozent Sonder-AfA in Verbindung mit Vorteilen des Erbbaurechts.

    Groß-Buchholz: 19 Reihenhäuser in den „SonnenGärten“

    In Groß-Buchholz entsteht mit den „SonnenGärten“ ein Ensemble aus 19 Reihenhäusern in Massivbauweise. Die Häuser verfügen über 4 bis 5 Zimmer auf rund 130 m² Wohnfläche nach DIN 277.

    Zur Ausstattung und Energiekonzeption gehören Fernwärme, Fußbodenheizung und ein Regenwasserkonzept. Das Projekt ist über KfW 298 förderfähig; außerdem wird eine 5 % degressive AfA genannt.

    Eine optionale 3-Jahres-Mietgarantie inklusive Verwaltung gehört ebenfalls zum Angebot. Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger können beim Erwerb im Erbbaurecht von der vollständigen steuerlichen Abschreibung des Erbbaurechtsvorteils profitieren.

    Hannover-Mitte: Eigentumswohnungen im Projekt „mitteNgrün“

    Das Projekt „mitteNgrün“ liegt in Hannover-Mitte wenige Gehminuten von der Ernst-August-Galerie und dem Hauptbahnhof entfernt. Das Quartier verbindet urbane Infrastruktur mit einem bepflanzten Innenhof, der als geschützter Rückzugsort vorgesehen ist.

    Angeboten werden 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen mit ca. 49 bis 87 m² Wohnfläche. Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und Kulturangebote befinden sich laut Quelle direkt vor der Tür; ein Großteil der Wohnungen ist bereits vermietet.

    Die Wohnungen sind für Selbstnutzende und Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger konzipiert. Für Anlegerinnen und Anleger stehen auch bereits vermietete Einheiten zur Verfügung. Zusätzlich werden eine optionale 3-Jahres-Mietgarantie inklusive Verwaltung, steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten und Förderprogramme für energieeffizientes Bauen genannt.

    ProjektNachhaltigkeits- und AusstattungsmerkmaleWohnangebot
    Dichterviertel, MisburgNahwärme, PV-Module auf Teildachflächen, begrünte Privatgärten4,5 Zimmer, 117 m² bis 139 m²
    „Laheglück“, LaheHolzbauweise, Photovoltaik, Wärmepumpen, Wärmerückgewinnung5 Zimmer, 148 m²
    „SonnenGärten“, Groß-BuchholzFernwärme, Fußbodenheizung, Regenwasserkonzept19 Reihenhäuser, 4 bis 5 Zimmer, rund 130 m²
    „mitteNgrün“, Hannover-MitteBepflanzter Innenhof, energieeffizientes Bauen2- bis 3-Zimmer-Wohnungen, ca. 49 bis 87 m²

    Infobox: Gundlach kombiniert in vier Hannoveraner Quartieren energiebezogene Gebäudetechnik, unterschiedliche Bauweisen und Förder- beziehungsweise Abschreibungsmöglichkeiten. Quelle: HAZ.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Ich finde den Bildungsteil eigendlich am überzeugendsten, weil Nachhaltigkeit halt nicht erst beim fertigen Produkt oder beim neuen Haus anfangen darf. Wenn Kinder in Kitas schon lernen woher Sachen kommen und was mit Müll passiert, bleibt vieleicht später auch mehr hängen als bei irgendwelchen Hochglanzkampagnen. „Klimabiber“ klingt zwar erstmal bisschen lustig, aber fast 20 Einrichtungen zwei Jahre lang zu begleiten ist schon besser als ein einzelner Projekttag mit Plakat und fertig.

    Bei der EmpCo Sache bin ich allerdings zwiegespalten. Klar, Firmen sollen nicht einfach „klimaneutral“ auf alles draufkleben nur weil irgendwo ein Baum gepflanzt wurde. Aber wenn jede Aussage vorher von mehreren Prüfern abgesegnet werden muss, sagen Unternehmen am Ende vieleicht wirklich garnichts mehr. Dann sieht man als Kunde noch weniger, was eine Firma überhaupt macht. Die Bürokratie wird ja meistens nicht kleiner, sondern bekommt nur neue Formulare und vermutlich wieder eigene Formulare für die Formulare.

    Der Bericht von XSYS hört sich im Artikel auch ziemlich positiv an, aber bei solchen Unternehmensberichten bin ich immer etwas vorsichtig. Innovation, Empowerment und operative Exzellenz klingt schon sehr nach Powerpoint. Interessanter wären konkrete Zahlen, also wieviel Energie wirklich eingespart wurde, wie die Platten entsorgt werden und ob die biobasierten Materialien am Ende tatsächlich insgesamt besser sind. Neun Produkte mit CO2-Berichten ist immerhin ein Anfang, aber die Hälfte vom Plattenumsatz sagt noch nicht automatisch, dass die ganze Firma nachhaltig ist.

    Bei den Hannoveraner Bauprojekten finde ich die Kombination aus Wärmepumpe, PV und Holzbau grundsätzlich sinnvoll. Trotzdem sollte man bei KfW, QNG und den ganzen AfA-Vorteilen genau hinschauen, weil das für normale Käufer ziemlich unübersichtlich werden kann. Nachhaltig ist ein Haus ja nicht nur wegen der Technik auf dem Dach, sondern auch wenn es gut angebunden ist, lange hält und nicht nach 20 Jahren komplett umgebaut werden muss. Ein begrünter Innenhof ist schön, ersetzt aber keine vernünftige Stadtplanung mit Bäumen, Schatten und wenig Verkehr.

    Was mir insgesamt noch fehlt, ist der Blick auf die Kosten und auf Menschen die sich solche Häuser garnicht leisten können. Nachhaltigkeit darf nicht nur ein Verkaufsargument für Eigentumswohnungen und Kapitalanleger sein. Gerade die Projekte mit Mietgarantie und steuerlichen Vorteilen wirken eher auf Investoren zugeschnitten. Wäre spannend zu wissen, ob es auch bezahlbare Mietwohnungen, gemeinschaftliche Wohnformen oder echte Sozialwohnungen gibt. Sonst wird Nachhaltigkeit schnell zum Luxuslabel, während andere bei hohen Nebenkosten sitzen.

    Die Auszeichnung für Kardinal Czerny passt thematisch zwar irgendwie dazu, aber der Artikel springt schon ziemlich stark zwischen Kita, Wirtschaftsrecht, Druckplatten, Vatikan und Immobilien hin und her. Vielleicht ist genau das aber auch der Punkt: Nachhaltigkeit ist überall, nur leider auch ein Wort das inzwischen für fast alles benutzt wird. Am Ende kommt es wohl darauf an, ob hinter den schönen Begriffen messbare Veränderungen stehen oder nur gute PR.

    Zusammenfassung des Artikels

    Der Artikel beleuchtet Nachhaltigkeitsbildung in Erlangen, neue Unternehmens- und Regulierungsvorgaben sowie eine kirchliche Auszeichnung.

    ...
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