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    Nachhaltigkeit im Fokus: Reparieren, Klimaschutz und wirtschaftliche Transformation

    KI-generiert
    23.07.2026 245 mal gelesen 3 Kommentare

    Repariertreff Ilmenau setzt auf konkrete Nachhaltigkeit

    Die Regionalgruppe Ilmenau von „Ingenieure ohne Grenzen“ bietet seit mehr als zehn Jahren einen regelmäßigen Repariertreff an. Das Angebot findet immer am letzten Samstag im Monat statt und soll einen konkreten Beitrag zum Wandel weg von der Wegwerfgesellschaft und hin zu mehr Nachhaltigkeit leisten.

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    Der nächste Termin ist für den 25. Juli von 13 bis 16 Uhr im Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau in der Ehrenbergstraße 11 vorgesehen. Für den Repariertreff werden weitere Mitstreiter gesucht.

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    Quelle: inSüdthüringen

    Der Repariertreff leistet einen außerordentlich konkreten Beitrag zum Wandel weg von der Wegwerfgesellschaft und hin zu mehr Nachhaltigkeit.

    Infobox: Der Repariertreff Ilmenau besteht seit mehr als zehn Jahren, findet am letzten Samstag im Monat statt und öffnet am 25. Juli von 13 bis 16 Uhr im TGZ Ilmenau.

    SDG-Campus macht UN-Nachhaltigkeitsziele spielerisch zugänglich

    Ben Grünewald, Student im Studiengang Sustainable Process Engineering an der Hochschule Bremerhaven, hat den SDG-Campus entwickelt. Die digitale Plattform stellt Informationen und Spiele zu den UN-Nachhaltigkeitszielen bereit und soll Nachhaltigkeit anschaulich und digital greifbar vermitteln.

    Interessierte können dort die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen kennenlernen. Zu den interaktiven Angeboten gehört das Spiel „Sortierwerk“, in dem Gegenstände wie Kassenbons oder Druckerpatronen den richtigen Müllbehältern zugeordnet werden. Anschließend erhalten die Spielenden eine Rückmeldung zur Sortierung und zu den Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf die CO2-Bilanz.

    Ein weiteres Spiel trägt den Titel „Pilotprojekt Zukunft“. Darin übernehmen die Spielenden die Regierung einer modernen Industrienation und müssen ein vorhandenes Budget auf die Bereiche Soziales, Gesundheit, Bildung, Umwelt, Infrastruktur und Wirtschaft verteilen.

    Die Folgen der Entscheidungen beruhen laut Hochschule auf realen Wirkungszusammenhängen aus der Nachhaltigkeitsforschung und IPCC-Szenarien. Bewertet werden unter anderem die planetare Belastbarkeit, die menschliche Entwicklung, die wirtschaftliche Resilienz und der gesellschaftliche Frieden. Sinkt der gesellschaftliche Frieden oder die planetare Belastbarkeit unter kritische Schwellenwerte, kommt es zum Systemkollaps.

    Der SDG-Campus enthält neben den Spielen weitere Informationen zu den 17 Nachhaltigkeitszielen. Dazu gehören beispielsweise Angaben zur Armuts- und Unterernährungsquote sowie zum Materialverbrauch. Die UN-Nachhaltigkeitsziele traten 2016 in Kraft und sollen die nachhaltige Entwicklung aller Länder weltweit sichern.

    Entstanden ist das Projekt im Rahmen des Lehrformats „Transformative, dialogisch-interaktive BNE-Lehre“ im Projekt „InFoNa – Entwicklung von innovativen Lehrformaten im Nachhaltigkeitskontext an der Hochschule Bremerhaven“. Die Hochschule teilte mit, dass die Bewerbungsphase für den Bachelorstudiengang Sustainable Process Engineering läuft; die Bewerbungsfrist ist der 15. August.

    „Es ist nicht alles ein Win-Win-Wonderland. Es gibt Zielkonflikte.“

    Quelle: Presseportal, Pressemitteilung der Hochschule Bremerhaven vom 22. Juli 2026

    Infobox: Der SDG-Campus bündelt Informationen zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen und bietet die Spiele „Sortierwerk“ und „Pilotprojekt Zukunft“. Die Bewerbungsfrist für den Bachelorstudiengang Sustainable Process Engineering ist der 15. August.

    Nachhaltigkeit im Infrastrukturbau als Themenschwerpunkt

    Springer Professional führt den Beitrag „Nachhaltigkeit im Infrastrukturbau: Strategien, Werkzeuge und Praxisbeispiele“ als Meldung im Bereich Nachhaltigkeit. Der bereitgestellte Quelltext enthält jedoch keine nutzbaren Angaben zu Strategien, Werkzeugen oder Praxisbeispielen.

    Quelle: springerprofessional.de

    Infobox: Zum Beitrag liegen in der bereitgestellten Quelle keine verwertbaren Inhalte vor.

    Unternehmen finden Nachhaltigkeit häufig noch nicht wirtschaftlich rentabel

    Seit 2022 geben Unternehmen und Finanzmarktakteure für den Sustainability Transformation Monitor Auskunft über die Transformation der Wirtschaft. An der jüngsten Erhebung nahmen mehr als 820 Organisationen aus Realwirtschaft und Finanzwirtschaft teil.

    Eine neue Frage befasste sich mit dem Business Case für Nachhaltigkeit. Nach den im Podcast der Börsen-Zeitung vorgestellten Ergebnissen sehen 83% der befragten Unternehmen keinen Business Case für Nachhaltigkeit. Gleichzeitig erkennen 43% der Unternehmen einen finanziellen Mehrwert durch Investitionen in eine nachhaltige Transformation, wobei dieser Mehrwert noch unter den damit verbundenen Kosten liegt.

    Jakob Christof Kunzlmann, Senior Expert im Bereich Nachhaltige Soziale Marktwirtschaft bei der Bertelsmann Stiftung und Verantwortlicher für den Monitor, verwies auf Zielkonflikte und unterschiedliche zeitliche Horizonte. Während sich anfängliche Investitionen etwa für den Aufbau von Know-how oder eines Reporting-Systems messen lassen, seien langfristige positive Effekte schwieriger zu bestimmen.

    Als weiteres Hemmnis nannte Kunzlmann unsichere politische Rahmenbedingungen. Unternehmen fehle es an Planungssicherheit, während Budgets für ESG-Stäbe teilweise rückläufig seien. Zugleich beobachte er einen Nachholeffekt im Mittelstand, nachdem Großunternehmen in den vergangenen Jahren bereits viel umgesetzt hätten.

    Auch im Bankensektor habe sich nach Einschätzung Kunzlmanns viel bewegt, unter anderem weil Institute aufsichtsrechtlich dazu angehalten seien, ESG-Daten in ihr Risikomanagement zu integrieren. In Finanzierungsgesprächen spiele Nachhaltigkeit jedoch eine abnehmende Rolle. Sustainability-linked-Produkte würden vor allem von Großkonzernen genutzt, im Mittelstand dominierten klassische Förderprodukte.

    „Transformation benötigt Kapital, und Banken verleihen Kapital. Das ist für die schon mal ein Business Case.“

    Quelle: Börsen-Zeitung

    Infobox: Mehr als 820 Organisationen wurden für den Sustainability Transformation Monitor befragt. 83% sehen keinen Business Case für Nachhaltigkeit, während 43% einen finanziellen Mehrwert nachhaltiger Transformation erkennen.

    Schwarz-Gruppe veröffentlicht erstmals Klimatransitionsplan

    Die Schwarz-Gruppe, Muttergesellschaft von Lidl und Kaufland, hat ihren siebten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht und darin erstmals einen Klimatransitionsplan formuliert. Der Bericht bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2025, in dem die Gruppe nach eigenen Angaben einen Gesamtumsatz von 185,6 Milliarden Euro erwirtschaftete.

    Im Mittelpunkt steht der Ausbau der Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen. Die selbst erzeugte Solarstrommenge stieg im Geschäftsjahr 2025 um 28 Prozent auf mehr als 473.000 Megawattstunden.

    Kennzahl Angabe
    Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2025 185,6 Milliarden Euro
    Solarstrommenge im Geschäftsjahr 2025 mehr als 473.000 Megawattstunden
    Steigerung der Solarstrommenge 28 Prozent
    Reduktion der betriebseigenen Emissionen gegenüber 2019 44,1 Prozent
    Reduktionsziel bis 2030 48 Prozent
    Ziel für Netto-Null-Emissionen 2050
    Reduktion des Kunststoffeinsatzes gegenüber 2017 35,9 Prozent
    Rezyklateinsatz 26,1 Prozent
    Verwertungsquote innerbetrieblicher Abfälle 90,1 Prozent
    Ziel für die Verwertungsquote bis 2030 95 Prozent

    Die betriebseigenen Emissionen aus Scope 1 und 2 habe die Gruppe gegenüber dem Basisjahr 2019 um 44,1 Prozent reduziert. Bis 2030 soll die Reduktion 48 Prozent erreichen; bis 2050 strebt die Schwarz-Gruppe Netto-Null-Emissionen an. Dieses Ziel sei im vergangenen Jahr durch die Science Based Targets Initiative wissenschaftlich validiert worden.

    Mit dem Klimatransitionsplan will die Gruppe ihre Geschäftsprozesse angesichts zunehmender Klimarisiken strategisch absichern. Die bisherige Plastikstrategie wurde Ende 2025 abgeschlossen. Dabei erreichte die Gruppe gegenüber 2017 eine Reduktion des Kunststoffeinsatzes um 35,9 Prozent und einen Rezyklateinsatz von 26,1 Prozent.

    Die Nachfolgestrategie „REset Resources“ soll die Ziele bis 2030 auf alle Verpackungsmaterialien ausweiten. Bei den innerbetrieblichen Abfällen lag die Verwertungsquote nach Angaben des Unternehmens bei 90,1 Prozent; bis 2030 sollen 95 Prozent erreicht werden.

    Die Schwarz-Gruppe beschäftigt laut Mitteilung rund 604.000 Mitarbeiter und betreibt etwa 14.500 Filialen. Im Geschäftsjahr 2025 entstanden weltweit 9.000 neue Arbeitsplätze, davon 5.000 in Deutschland.

    „Gerade in Zeiten geopolitischer Volatilität rücken wir nicht von unseren Nachhaltigkeitszielen ab, sondern setzen unseren Weg kontinuierlich fort.“

    Quelle: Lebensmittelpraxis.de

    Infobox: Die Schwarz-Gruppe senkte ihre betriebseigenen Emissionen seit 2019 um 44,1 Prozent und reduzierte den Kunststoffeinsatz gegenüber 2017 um 35,9 Prozent. Der erstmals veröffentlichte Klimatransitionsplan nennt für 2030 eine Emissionsreduktion von 48 Prozent und für 2050 Netto-Null-Emissionen.

    Dax legt zu, doch Nachhaltigkeit der Rally bleibt umstritten

    Der Dax hat am Mittwoch seine Gewinne aus dem frühen Handel bis zur Mittagszeit ausgebaut. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.265 Punkten berechnet, was einem Plus von 1,0 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag entsprach.

    Als wichtigsten Kurstreiber nannte Marktexperte Andreas Lipkow die Aktien des Indexschwergewichts Airbus. Auch die Aktien von Gea, RWE und MTU waren gefragt. Zugleich belasteten steigende Energiepreise und eine schwächere US-Vorbörse die Stimmung.

    Lipkow bezweifelte, dass der Höhenflug des Dax angesichts der negativen US-Vorbörse und der weiter anziehenden Energiepreise nachhaltig sein werde. Das Handelsvolumen sei saisonal stark ausgedünnt, wodurch bereits geringe Aufträge in einzelnen Aktien den Gesamtmarkt stärker bewegen könnten.

    Wert Angabe
    Dax gegen 12:30 Uhr rund 25.265 Punkte
    Dax-Veränderung Plus von 1,0 Prozent
    Euro 1,1403 US-Dollar
    US-Dollar 0,8770 Euro
    Brent-Ölpreis 94,90 US-Dollar
    Veränderung des Brent-Ölpreises 4,3 Prozent mehr

    Der Euro notierte am Mittwochmittag etwas fester bei 1,1403 US-Dollar. Ein US-Dollar kostete 0,8770 Euro. Der Preis für ein Fass der Nordsee-Sorte Brent lag gegen 12 Uhr deutscher Zeit bei 94,90 US-Dollar und damit 4,3 Prozent über dem Schluss des vorherigen Handelstags.

    Quelle: Hasepost, basierend auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur

    Infobox: Der Dax lag gegen 12:30 Uhr bei rund 25.265 Punkten und gewann 1,0 Prozent. Airbus stützte den Index, während Energiepreise, die US-Vorbörse und das saisonal ausgedünnte Handelsvolumen Zweifel an der Nachhaltigkeit der Rally auslösten.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Der Repariertreff is echt ne gute sache, viel besser als alles gleich neu zu kaufen und dann wundern warum alles teurer wird. Auch das Spiel mit den 17 Zielen klingt ganz nett, obwohl ich bei Müllsortieren manchmal schon im echten leben falsch liege. perplex bin ich nur bei Firmen die Nachhaltigkeit machen wollen aber keinen finanziellen nutzen sehen, vielleicht rechnet sich sowas halt erst nach 20 jahren und nicht bis zum nächsten Quartal.
    Den Punkt mit den Firmen find ich auch am spannendsten, weil 83 Prozent ohne klaren Business Case schon ne ziemlich deutliche Zahl ist. Viele rechnen halt nur bis zum nächsten Quartal und nicht bis 2040 oder 2050, wo sich manche Investitionen vielleicht erst richtig bemerkbar machen. Andererseits kann man natürlich auch nicht einfach alles mit „später wirds schon rentabel“ begründen, irgendwer muss die Kosten ja erstmal bezahlen und messen wie groß der Nutzen wirklich ist is bestimmt auch nicht leicht.

    Der Repariertreff klingt dafür angenehm bodenständig. Nicht nur reden und bunte Berichte drucken, sondern kaputte Sachen tatsächlich wieder flott machen. Ich würd ja vermutlich mit nem Toaster ankommen der seit Jahren nur noch sporadisch funktioniert und dann natürlich genau dort wieder laufen würde, peinlich aber klassiker. Schade das noch Mitstreiter gesucht werden, solche Angebote hängen am Ende oft an ein paar Leuten die ihre Freizeit opfern.

    Das Sortierspiel find ich ebenfalls garnicht schlecht, auch wenn Kassenbons und Druckerpatronen schon im echten Leben für genug Verwirrung sorgen. Bei manchen Verpackungen frag ich mich ehrlich gesagt sowieso, ob die Leute die Regeln selber noch verstehen. Ein Spiel kann da vieleicht mehr bringen als zehn Seiten komplizierte Hinweise. Das Regierungsspiel klingt aber nach einer guten Erinnerung daran, dass Nachhaltigkeit eben nicht nur aus Solaranlagen und weniger Plastik besteht. Wenn man Geld für Umwelt ausgibt fehlt es eventuell an anderer Stelle, und wenn man nur Wirtschaft fördert, fliegt einem die Umwelt irgendwann um die Ohren. Ganz einfache Lösungen gibts da wohl eher nicht.

    Bei der Schwarz-Gruppe bin ich trotzdem etwas vorsichtig mit solchen Erfolgsmeldungen. 44,1 Prozent weniger eigene Emissionen hört sich erstmal super an, aber Scope 1 und 2 sind halt nicht die ganze Lieferkette und auch nicht automatisch alle Produkte im Einkaufswagen. Trotzdem sind 473.000 Megawattstunden Solarstrom und weniger Plastik natürlich nicht nichts. Man sollte solche Zahlen prüfen, aber auch nicht reflexartig alles als Greenwashing abtun, sonst wird am Ende jede Verbesserung schlechtgeredet.

    Und der Dax passt irgendwie als letzter Abschnitt zum Thema, weil ein Kursplus ja auch noch lange keine nachhaltige Entwicklung bedeutet. Wenn ein paar Airbus Aktien bei dünnem Sommerhandel den ganzen Index hochziehen, ist das vielleicht eher Börsenwetter als echter Aufbruch. Beim Wort nachhaltig wird an der Börse sowieso oft was anderes gemeint als beim Klima. Ein steigender Kurs kann morgen wieder weg sein, eine reparierte Waschmaschine läuft dagegen hoffentlich noch ein paar Jahre. вәқә
    Beim SDG-Campus fehlt mir noch der Punkt, wie die Spiele nach dem Aha-Moment ins echte Handeln führen, denn ein richtig sortierter Kassenbon allein ändert ja noch keine Gewohnheiten.

    Zusammenfassung des Artikels

    Die Meldungen zeigen konkrete Nachhaltigkeitsinitiativen, spielerische Bildungsangebote, wirtschaftliche Hürden und Klimaziele der Schwarz-Gruppe.

    ...
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