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    Nachhaltigkeit im Fokus: Impulse und Initiativen auf der Better Future Conference 2026

    19.05.2026 58 mal gelesen 2 Kommentare

    Better Future Conference 2026: Nachhaltig in ungewissen Zeiten? Jetzt erst recht!

    Bei der elften „Better Future Conference“ von WELT AM SONNTAG diskutierten Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Medien über die optimale Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie. Jacques Schuster, Chefredakteur WELT AM SONNTAG, eröffnete die Veranstaltung mit der Feststellung, dass die Bundesrepublik in einer der schwersten Krisen ihrer Geschichte steckt, was die Menschen dazu bringt, weniger über Nachhaltigkeit und Klimaziele nachzudenken.

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    Janina Mütze, Chefin des Meinungsforschungsinstituts Civey, berichtete, dass Nachhaltigkeit heute weniger als moralisches Ziel, sondern stärker als Frage von Stabilität, Sicherheit und Souveränität diskutiert wird. Eine Umfrage im Auftrag von Vattenfall ergab, dass 94 Prozent der Deutschen die Energiepreise und -versorgung als verwundbar ansehen, während mehr als 55 Prozent für den Ausbau erneuerbarer Energien plädieren.

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    „Nachhaltigkeit muss wirtschaftlich funktionieren“, so Mütze.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Diskussion um Nachhaltigkeit in Deutschland an Bedeutung gewinnt, jedoch an die Bedingung geknüpft ist, dass sie wirtschaftlich tragfähig ist.

    Nachhaltigkeit: Koelnmesse nimmt erste Wasserstoff-Gabelstapler in Betrieb

    Die Koelnmesse hat auf ihrem Messegelände die ersten Wasserstoff-Gabelstapler in Betrieb genommen. Die Flotte startet mit zehn Fahrzeugen, die emissionsfrei arbeiten. Messechef Gerald Böse bezeichnete dies als einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaneutralität im Messebetrieb.

    Mit dieser Initiative wird Köln zum ersten Messestandort in Deutschland, der solche Gabelstapler einsetzt. Der Wasserstoff für die Gabelstapler wird aus Wasser gewonnen, was zu keinem CO₂-Ausstoß führt. Umweltschützer äußern jedoch Bedenken und sehen den Einsatz von Wasserstoff als nicht optimal an, da auch Elektro-Gabelstapler eine umweltfreundliche Alternative darstellen.

    „Es ist besser als mit einem Verbrenner herumzufahren, aber die zukunftsfähige Lösung sind Elektrostapler“, so Benjamin Stephan von Greenpeace.

    Insgesamt zeigt die Koelnmesse mit dieser Maßnahme, dass sie sich aktiv für nachhaltige Lösungen im Messebetrieb einsetzt, auch wenn es unterschiedliche Meinungen über die beste Technologie gibt.

    Warum der Umweltminister im Harz eine Kartoffel pflanzt

    Umweltminister Christian Meyer pflanzte symbolisch eine Kartoffel in einem Hochbeet an der Kurpromenade im Harz. Diese Aktion soll auf die Bedeutung der nachhaltigen Landwirtschaft und den Schutz der natürlichen Ressourcen aufmerksam machen.

    Solche symbolischen Handlungen sind oft Teil von größeren Initiativen, die darauf abzielen, das Bewusstsein für Umweltfragen zu schärfen und die Bevölkerung zur aktiven Teilnahme an nachhaltigen Projekten zu ermutigen.

    Die Aktion verdeutlicht, wie wichtig es ist, auch in der Politik auf einfache, aber wirkungsvolle Weise für Nachhaltigkeit zu werben.

    nachhaltige Materialien auf dem Weg in die Serie

    BMW hat die Ergebnisse des Projekts „Future Sustainable Car Materials“ vorgestellt, das über drei Jahre in Zusammenarbeit mit 16 Partnern aus Industrie und Wissenschaft durchgeführt wurde. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert dieses Konsortialprojekt mit einer Investition von rund 32 Millionen Euro.

    Das Ziel von BMW ist es, die CO2-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus ihrer Fahrzeuge bis 2030 von rund 150 Millionen Tonnen auf etwa 109 Millionen Tonnen zu reduzieren. Dies entspricht einer Reduktion von rund 40 Millionen Tonnen CO2e bis 2030.

    „Die BMW Group strebt an, ihre CO2e‑Emissionen über den gesamten Lebenszyklus ihrer Fahrzeuge zu reduzieren“, so Herbert Negele, Leiter Werkstoffentwicklung und Leichtbau bei BMW.

    Die Fortschritte in der CO2-Reduktion sind bereits durch den Anteil der E-Fahrzeuge und den Einsatz von grüner Energie in der Batterieproduktion sichtbar. BMW zeigt damit, dass nachhaltige Materialien und Technologien eine zentrale Rolle in der zukünftigen Fahrzeugproduktion spielen werden.

    Universität Bamberg erste Hochschule Deutschlands mit We Impact-Zertifizierung

    Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg hat als erste Hochschule in Deutschland die We Impact-Zertifizierung erhalten, die soziale und Governance-Aspekte in das Nachhaltigkeitsmanagement integriert. Diese Zertifizierung folgt auf die erfolgreiche Revalidierung des Umweltmanagementsystems nach EMAS.

    Die Kanzlerin der Universität, Dr. Dagmar Steuer-Flieser, betonte, dass die We Impact-Zertifizierung zeigt, dass die Universität Nachhaltigkeit ganzheitlich versteht und Verantwortung für die Menschen an der Universität übernimmt.

    „Nachhaltigkeit bedeutet mehr als Umwelt- und Klimaschutz“, so Steuer-Flieser.

    Die Universität plant, ihre Nachhaltigkeitsstrategie weiterzuentwickeln und setzt auf soziale Nachhaltigkeit, Chancengerechtigkeit und Vielfalt als zentrale Werte.

    Technische Hochschule Ingolstadt eröffnet Green Office mit Veranstaltungen rund um Nachhaltigkeit

    Die Technische Hochschule Ingolstadt hat ein Green Office eröffnet, das mit verschiedenen Veranstaltungen rund um Nachhaltigkeit, Innovation und gesellschaftliches Engagement verbunden ist. Am Eröffnungstag wird Professorin Franciele Weschenfelder über die erfolgreiche Energiewende in Uruguay sprechen.

    Zusätzlich finden verschiedene Formate wie ein Repaircafé und ein Klima-Slam statt, bei denen das Publikum über die besten Beiträge zu Klima und Nachhaltigkeit abstimmen kann. Diese Initiativen sollen das Bewusstsein für nachhaltige Praktiken auf dem Campus fördern.

    Die Hochschule zeigt damit ihr Engagement für eine nachhaltige Zukunft und die Förderung von Innovationen im Bereich Umwelt und Energie.

    Quellen:

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    Woah, super interessante Ansätze, die hier diskutiert werden! Ich finde es echt stark, dass die Koelnmesse mit den Wasserstoff-Gabelstaplern jetzt so aktiv wird. Klar, dass da einige Umweltschützer Bedenken haben, aber mal ehrlich, besser als die alten Diesel-Schlepperei ist das allemal! Diese Technologiefortschritte zeigen doch, dass wir bereit sind umzudenken.

    Und was die Kartoffel des Umweltministers angeht – hey, manchmal sind solche symbolischen Aktionen wirklich wichtig, auch wenn sie erstmal vielleicht etwas lächerlich wirken. Es geht darum, das Bewusstsein zu schärfen, und das kann auch durch einfache Taten geschehen. Ich erinnere mich, als wir in der Schule mal Pflanzen gepflanzt haben – das bleibt einfach hängen!

    Zudem hat mich die We Impact-Zertifizierung von der Uni Bamberg richtig gefreut. Es freut den Keks, dass eine Hochschule wirklich versucht, über reine Umweltfragen hinauszugehen und soziale Aspekte in den Fokus zu rücken. Es heißt wirklich oft, dass Nachhaltigkeit nicht nur „ökologisch“ ist, sondern auch sozial und wirtschaftlich. Ich hoffe, dass viele andere Einrichtungen diesem Beispiel folgen!

    Was denkt ihr über die Rolle von den großen Unternehmen wie BMW in dieser ganzen Sache? Klar, die nehmen viel Geld für das Projekt in die Hand, was für sie sicher auch langfristig wirtschaftlich sinnvoll ist. Da ist die Frage: Machen sie das nur für ihr Image oder sind sie wirklich hinter den ökologischen Zielen her? Bin gespannt, wie sich das entwickelt!
    Ja echt spannend das mit der Uni Bamberg und ihrer We Impact-Zertifizierung, aber ich frag mich wo die ganzen anderen Unis bleiben die nicht auch mal was machen, Nachhaltigkeit ist ja nicht nur was für ein paar auserwählte!

    Zusammenfassung des Artikels

    Die Better Future Conference 2026 thematisierte die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit in Deutschland, während verschiedene Institutionen innovative Ansätze zur Förderung nachhaltiger Praktiken präsentieren. Initiativen wie Wasserstoff-Gabelstapler und Hochschulzertifizierungen zeigen das Engagement für ökologische Lösungen trotz unterschiedlicher Meinungen über Technologien.

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    Nachhaltigkeitsberichterstattung in Unternehmen

    Die gesetzlich geforderte Nachhaltigkeitsberichterstattung stellt mittelständische Unternehmen in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Sie muss umfassend vorbereitet sowie Geschäftsmodell, Prozesse, Produkte und Dienstleistungen auf den Prüfstand gestellt werden.

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