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Nachhaltigkeit in der Region: SONNENTOR und die Stadt-Leute in Zwettl
SONNENTOR, ein Bio-Pionier aus dem niederösterreichischen Waldviertel, hat sich seit seiner Gründung stark mit seiner Region verbunden. Das Unternehmen hat ein nachhaltiges Konzept entwickelt, das nicht nur den Erhalt historischer Gebäude fördert, sondern auch die lokale Wirtschaft stärkt. Ein Beispiel dafür sind die Stadt-Lofts in Zwettl, die aus einem historischen Gebäude aus dem 13./14. Jahrhundert entstanden sind. Diese Lofts bieten nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten, sondern erzählen auch die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner.
„Ich habe relativ bald erkannt, welchen Schatz wir hier erworben haben.“ – Johannes Gutmann, Gründer von SONNENTOR
Der Umbau der Stadt-Lofts zeigt, wie nachhaltiges Bauen und Renovieren im städtischen Raum möglich ist. Statt neue Flächen zu versiegeln, wurde ein bestehendes Gebäude ressourcenschonend revitalisiert. Dabei kamen regionale Handwerkskunst und natürliche Materialien zum Einsatz, was nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern auch zur Erhaltung der wertvollen Bausubstanz beiträgt.
Zusammenfassung: SONNENTOR fördert durch den Umbau historischer Gebäude in Zwettl die regionale Wertschöpfung und zeigt, dass Denkmalpflege und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können.
Leverkusen: Bildung für nachhaltige Entwicklung
In Leverkusen haben 50 Einrichtungen ein Konzept zur Verankerung von Nachhaltigkeit in der Bildung entwickelt. Ziel ist es, Nachhaltigkeit nicht nur als Zusatz, sondern als festen Bestandteil in der Bildung zu integrieren. Im Oktober 2023 wird der erste Nachhaltigkeitstag in der Stadt stattfinden, um das Bewusstsein für soziale Gerechtigkeit, Ressourcenknappheit und Klimawandel zu schärfen.
Das Netzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hat Maßnahmen erarbeitet, die in einem umfassenden Konzept zusammengefasst sind. Dazu gehören spezielle Projekttage an Schulen und Angebote für Familien, die das Thema Nachhaltigkeit in den Alltag integrieren sollen.
Zusammenfassung: Leverkusen setzt auf ein umfassendes Konzept zur Bildung für nachhaltige Entwicklung, um Nachhaltigkeit als zentralen Bestandteil in der Bildung zu verankern.
Sustainable Economy Barometer: Unternehmen setzen auf Nachhaltigkeit
Das Sustainable Economy Barometer 2026 zeigt, dass knapp zwei Drittel der deutschen Unternehmen Nachhaltigkeit als treibende Kraft für den Unternehmenserfolg sehen. 65,1 Prozent der Befragten glauben, dass nachhaltige Praktiken einen langfristigen Wettbewerbsvorteil bieten. Dies ist ein Anstieg von sieben Prozentpunkten im Vergleich zu 2023.
Die Umfrage, die 2.500 Entscheidungsträger in Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden befragte, ergab auch, dass 56,4 Prozent der Unternehmen die Bedeutung einer klimaneutralen Wirtschaft für den Standort Deutschland betonen. Zudem haben 38,6 Prozent der Unternehmen bereits in erneuerbare Energien investiert.
Zusammenfassung: Das Sustainable Economy Barometer 2026 zeigt, dass Unternehmen zunehmend Nachhaltigkeit als Schlüssel zum Erfolg erkennen und in entsprechende Maßnahmen investieren.
Hamburg: Belohnungssystem für nachhaltige Touristen
Die rot-grüne Regierung in Hamburg plant ein Belohnungssystem für Touristen, die nachhaltig reisen. Inspiriert von Kopenhagen könnte das Modell „HamburgPay“ Touristen für umweltfreundliches Verhalten mit Rabatten und kostenlosen Angeboten belohnen. Dies könnte beispielsweise kostenlose Mittagessen oder Rabatte in Museen umfassen.
Der tourismuspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Arne Platzbecker, betont, dass ein solches System nicht nur umweltfreundliches Verhalten fördern, sondern auch der lokalen Wirtschaft zugutekommen würde. Der Senat wird am 22. April über den Antrag abstimmen.
Zusammenfassung: Hamburg plant ein Belohnungssystem für nachhaltige Touristen, um umweltfreundliches Verhalten zu fördern und die lokale Wirtschaft zu unterstützen.
Kleiderkammer Wadersloh: Zehn Jahre für Nachhaltigkeit
Die Kleiderkammer in Wadersloh feiert ihr zehnjähriges Bestehen und bietet an vier Sonderöffnungstagen die Möglichkeit, gebrauchte Kleidung zu erwerben. Die Einrichtung hat sich als wichtiger Bestandteil der nachhaltigen Entwicklung in der Region etabliert und ermöglicht es den Menschen, durch den Kauf von Second-Hand-Kleidung einen Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten.
Die Leiterin der Kleiderkammer, Alexandra Essel, und der Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Johannes Rassenhövel, betonen die Bedeutung der Einrichtung für die Gemeinschaft und die Förderung von Nachhaltigkeit durch Recycling und Wiederverwendung.
Zusammenfassung: Die Kleiderkammer Wadersloh feiert zehn Jahre und fördert durch den Verkauf von Second-Hand-Kleidung die Nachhaltigkeit in der Region.
Quellen:
- Nachhaltig verwurzelt – wie SONNENTOR die eigene Region stärkt
- Was bedeutet das Wort Respekt im Kontext von Nachhaltigkeit und Reporting, Yvonne Zwick?
- Bildung in Leverkusen: 50 Einrichtungen schmieden Nachhaltigkeitskonzept
- Sustainable Economy Barometer: Knapp zwei Drittel sehen Nachhaltigkeit als Treiber ...
- HamburgPay: Kommt bald die Belohnung für vorbildliche Hamburg-Touristen?
- Einkauf fördert Nachhaltigkeit: Kleiderkammer Wadersloh wird zehn Jahre alt





















