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Das Sozialkaufhaus Domiziel: für Menschen und Nachhaltigkeit
Das Sozialkaufhaus Domiziel in Balingen hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2018 zu einem wichtigen Anlaufpunkt für bedürftige Menschen entwickelt. Rund 50 Ehrenamtliche und fünf festangestellte Mitarbeitende unterstützen jährlich etwa 800 Personen mit geringem Einkommen, indem sie gut erhaltene Möbel, Haushaltswaren und Alltagsgegenstände zu sehr niedrigen Preisen anbieten. Dies trägt nicht nur zur finanziellen Entlastung der Betroffenen bei, sondern leistet auch einen bedeutenden Beitrag zur Nachhaltigkeit, indem gebrauchte Gegenstände ein zweites Leben erhalten.
„Als Grüne setzen wir uns dafür ein, dass das Domiziel langfristig abgesichert wird und stabile finanzielle Perspektiven erhält – auch durch innovative kommunale Konzepte“, bekräftigte Kreisrätin Ute Hettel.
Das Domiziel ist mehr als nur ein Verkaufsort; es ist ein Ort der Begegnung und Solidarität im Zollernalbkreis. Trotz der Erfolge sieht sich das Sozialkaufhaus jedoch mit der Herausforderung konfrontiert, eine dauerhafte und verlässliche Finanzierung zu sichern, um stabile Arbeitsplätze und kontinuierliche Angebote für Bedürftige zu gewährleisten.
Zusammenfassung: Das Sozialkaufhaus Domiziel unterstützt bedürftige Menschen durch den Verkauf von gebrauchten Gegenständen und fördert damit Nachhaltigkeit. Es steht jedoch vor finanziellen Herausforderungen.
Ausstellung „Kleine Hände – Große Wirkung“ in Brüggen
In der Burg Brüggen wurde die Ausstellung „Kleine Hände – große Wirkung – Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit“ eröffnet, die von Kita-Kindern und ihren Erziehern gestaltet wurde. Bürgermeister Marcel Johnen betonte die Bedeutung der frühen Bildungsarbeit und hob hervor, dass die kreativen Perspektiven der Kinder wichtige Impulse für den Umgang mit Umweltfragen geben können.
Die Ausstellung zeigt, wie intensiv sich Kinder im Kindergartenalter mit Themen der Nachhaltigkeit auseinandersetzen und lädt die Besucher ein, sich von den Ideen der jungen Generation inspirieren zu lassen. Sie ist bis zum 7. Mai in der Burg Brüggen zu sehen.
Zusammenfassung: Die Ausstellung in Brüggen zeigt, wie Kinder sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen und gibt ihnen eine Plattform, um ihre kreativen Ideen zu präsentieren.
Nachhaltigkeit: In Coburg gibt es jetzt einen Warentauschcontainer
Die Stadt Coburg hat einen Warentauschcontainer mit dem Namen „Stand der Dinge“ am Wertstoffhof eingerichtet. Ziel dieses Angebots ist es, gut erhaltenen Gegenständen eine zweite Nutzung zu ermöglichen und somit Abfall zu vermeiden. Dies ist Teil eines umfassenden Nachhaltigkeitsprogramms, das 2021 ins Leben gerufen wurde und auf breiter Bürgerbeteiligung basiert.
Der Warentauschcontainer soll dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und die kommunalen Strukturen nachhaltig zu gestalten. Die Initiative ist ein weiterer Schritt in Richtung einer umweltbewussteren Stadtentwicklung.
Zusammenfassung: Coburg hat einen Warentauschcontainer eingerichtet, um Abfall zu vermeiden und die Wiederverwendung von Gegenständen zu fördern, was Teil eines größeren Nachhaltigkeitsprogramms ist.
Offenbacher Familienbetrieb verbindet Handwerk, Hightech und Nachhaltigkeit
Die Manfred Löffler Werkzeug Handels- und Schleifdienst GmbH in Offenbach feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Der Betrieb hat sich auf das Schleifen von Sägeblättern spezialisiert und nutzt moderne Technologien, darunter CNC-Schleifanlagen mit Robotern, um die Effizienz zu steigern. Jede Woche werden etwa 800 bis 1000 Sägeblätter geschliffen, was nicht nur Ressourcen schont, sondern auch eine Form von Kreislaufwirtschaft darstellt.
Die Investitionen in moderne Maschinen sind hoch, mit Kosten von 400.000 bis 500.000 Euro pro Schleifmaschine. Dennoch gelingt es dem Unternehmen, durch Photovoltaikanlagen einen großen Teil des Strombedarfs selbst zu decken und somit die Betriebskosten zu senken.
Zusammenfassung: Der Offenbacher Familienbetrieb Löffler kombiniert traditionelles Handwerk mit moderner Technologie und Nachhaltigkeit, indem er Sägeblätter aufbereitet und dabei Ressourcen schont.
„Schorndorfair“: Krystin Müller hat einen nachhaltigen Stadtrundgang konzipiert
Krystin Müller, Bildungsreferentin für nachhaltige Entwicklung, hat in Schorndorf einen nachhaltigen Stadtrundgang konzipiert. Dieser Rundgang soll den Bürgern helfen, Möglichkeiten zu entdecken, ihren Alltag nachhaltiger zu gestalten und aktiv zur Gestaltung einer besseren Zukunft beizutragen. Müller ist im Weltladen „El Mundo“ aktiv und setzt sich für einen achtsamen Umgang mit Ressourcen ein.
Der Stadtrundgang bietet den Teilnehmern die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und praktische Tipps für den Alltag zu erhalten.
Zusammenfassung: Krystin Müller hat einen nachhaltigen Stadtrundgang in Schorndorf entwickelt, um Bürger für einen achtsamen Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren.
Nachhaltigkeit und Versicherung: Ein unauflösbarer Widerspruch?
In der Versicherungswirtschaft zeigt sich ein grundlegender Widerspruch zur Nachhaltigkeit. Während das Geschäftsmodell auf der Existenz von Risiken basiert, wird gleichzeitig versucht, diese Risiken zu reduzieren. Der ehemalige Versicherungsmanager Alwin W. Gerlach hebt hervor, dass die Branche zwar Fortschritte in der Analyse und dem Umgang mit Risiken gemacht hat, jedoch nicht in der Lage ist, diese grundlegend zu reduzieren.
Die Herausforderungen der Klimakrise und die damit verbundenen steigenden Risiken führen zu einer Erosion der Versicherbarkeit, was die soziale Dimension von Nachhaltigkeit in Frage stellt. Gerlach fordert eine klare Auseinandersetzung mit den Konsequenzen, die echte Nachhaltigkeit erfordert.
Zusammenfassung: Der Artikel beleuchtet den Widerspruch zwischen dem Geschäftsmodell der Versicherungswirtschaft und den Zielen der Nachhaltigkeit, wobei die Notwendigkeit einer grundlegenden Veränderung betont wird.
Quellen:
- Das Sozialkaufhaus Domiziel: für Menschen und Nachhaltigkeit
- Ausstellung „Kleine Hände – Große Wirkung“ in Brüggen: Kita-Kinder zeigen Weg zu mehr Nachhaltigkeit
- Nachhaltigkeit: In Coburg gibt es jetzt einen Warentauschcontainer
- Offenbacher Familienbetrieb verbindet Handwerk, Hightech und Nachhaltigkeit
- „Schorndorfair“: Krystin Müller hat einen nachhaltigen Stadtrundgang konzipiert
- Nachhaltigkeit und Versicherung: Ein unauflösbarer Widerspruch?













