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Chemiekonzern behält Gold-Status: Lanxess bekommt Anerkennung für Nachhaltigkeit
Die Lanxess AG hat erneut ihre Bemühungen um Nachhaltigkeit in der Produktion und in den Lieferketten unter Beweis gestellt. Der Chemiekonzern, der 1450 Mitarbeiter im Chempark Uerdingen beschäftigt, wurde von der globalen Non-Profit-Organisation CDP Climate unter mehr als 22.000 Unternehmen in die A-Liste aufgenommen, was für den Klimaschutz eine herausragende Leistung darstellt. Zudem erhielt Lanxess von EcoVadis den Gold-Status für Nachhaltigkeit in der Lieferkette, nachdem das Unternehmen 83 von 100 möglichen Punkten erzielte und damit zu den besten zwei Prozent aller bewerteten Unternehmen gehört.
„Die jüngsten Bewertungen von CDP und EcoVadis bestätigen, dass wir mit unserem Fokus auf Nachhaltigkeit international Maßstäbe setzen“, erklärte Lanxess-Vorstandsmitglied Hubert Fink.
Zusammenfassend zeigt die Anerkennung von Lanxess durch CDP und EcoVadis, dass der Konzern auf dem richtigen Weg ist, umweltfreundliche Praktiken in der Chemiebranche zu fördern.
Wetter gibt Abfallmagazin heraus: Bunte Themenvielfalt für mehr Nachhaltigkeit
Der Stadtbetrieb Wetter (Ruhr) hat sein neues Abfallmagazin für 2026 veröffentlicht, das in vielen Ausgabestellen kostenlos erhältlich ist. Aufgrund der hohen Nachfrage im Vorjahr, als 10.000 Exemplare verteilt wurden, wird die Verteilaktion wiederholt. Das Magazin thematisiert unter anderem die Problematik der Alttextilien und bietet Lösungen zur Vermeidung und richtigen Entsorgung an.
Ein Highlight ist die erstmalige Kleidertauschbörse in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz, die in der Wertstoffhalle stattfinden wird. Zudem werden Workshops und Veranstaltungen angeboten, um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schärfen.
Insgesamt zeigt das Abfallmagazin, wie wichtig es ist, die Bevölkerung aktiv in den Prozess der Abfallvermeidung und -trennung einzubeziehen.
Nachhaltigkeit und Komfort: „Mein Schiff 5“ kehrt aus der Werft zurück
Nach einer umfassenden Modernisierung in der Werft von Dubai kehrt das TUI-Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 5“ zurück und setzt neue Maßstäbe im Bereich Klimaschutz. Ein neu installierter Indikon Filter soll die Menge an Mikroplastik, die ins Meer gelangt, um bis zu 99 Prozent reduzieren. Dies ist ein bedeutender Schritt für den Kreuzfahrtbetrieb, der zunehmend auf Nachhaltigkeit setzt.
Die Modernisierungsarbeiten umfassten auch die Neugestaltung von Innenbereichen, in denen insgesamt 6.500 Quadratmeter Teppich verlegt wurden. TUI Cruises betont, dass der Komfort der Gäste nicht vernachlässigt wurde, während gleichzeitig der ökologische Fußabdruck der Flotte verringert wird.
Die Rückkehr von „Mein Schiff 5“ markiert einen wichtigen Fortschritt in der Verbindung von Luxus und Umweltbewusstsein in der Kreuzfahrtindustrie.
Nachhaltigkeit zum Nachmachen: Upcycling-Ausstellung lädt zum Kreativwerden ein
In Markdorf fand eine Upcycling-Ausstellung statt, die von fünf kreativen Frauen organisiert wurde. Die Ausstellung zeigt, wie alte Kleidungsstücke und Materialien in neue, nützliche Objekte verwandelt werden können. Judith Lehle, eine der Organisatorinnen, betont, dass die Ideen oft direkt aus dem Material entstehen und dass es wichtig ist, Ressourcen nicht wegzuwerfen.
Die Ausstellung bietet nicht nur Inspiration, sondern auch praktische Anleitungen für das Upcycling zu Hause. Die Organisatorinnen möchten die Besucher dazu ermutigen, selbst kreativ zu werden und alte Materialien wiederzuverwenden.
Diese Initiative zeigt, wie wichtig es ist, nachhaltige Praktiken im Alltag zu integrieren und die Kreativität zu fördern.
J.P. Morgan streicht Rüstungsausschlüsse für 95 nachhaltige Fonds
J.P. Morgan Asset Management hat angekündigt, dass ab dem 16. Februar 2026 für 95 als nachhaltig deklarierte Fonds das Ausschlusskriterium für konventionelle Waffen entfällt. Diese Entscheidung wurde durch die Anpassung der EU-Richtlinien ermöglicht und spiegelt die steigenden Kundenerwartungen im Zusammenhang mit Verteidigungsbereitschaft wider.
Die Entscheidung, Rüstungsaktien in nachhaltige Fonds aufzunehmen, steht im Kontext eines Marktes, in dem Rüstungsaktien seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine an Wert gewonnen haben. Dies könnte weitreichende Auswirkungen auf die Definition von nachhaltigen Investitionen haben.
Die Lockerung der Rüstungsausschlüsse zeigt, wie sich die Finanzlandschaft in Bezug auf Nachhaltigkeit und ethische Investitionen verändert.
Klima, Energie, Umweltschutz in Münster
Die Stadt Münster hat einen umfassenden „Münsterfahrplan“ zur nachhaltigen Entwicklung bis 2030 erarbeitet. Dieser Plan umfasst strategische Projekte zur Verbesserung des Klimaschutzes und zur Anpassung an den Klimawandel. Ein zentrales Ziel ist die klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2045, unterstützt durch den Ausbau des Fernwärmenetzes und den Austausch von Gas- und Ölheizungen.
Zusätzlich wird ein Umweltpreis vergeben, um Initiativen und Projekte zu fördern, die einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Münster zeigt damit, dass kommunale Maßnahmen entscheidend für die Erreichung von Klimazielen sind.
Die Stadt setzt auf eine aktive Bürgerbeteiligung und möchte andere Städte inspirieren, ähnliche Wege zu gehen.
Quellen:
- Chemiekonzern behält Gold-Status: Lanxess bekommt Anerkennung für Nachhaltigkeit
- Wetter gibt Abfallmagazin heraus: Bunte Themenvielfalt für mehr Nachhaltigkeit
- Nachhaltigkeit und Komfort: „Mein Schiff 5“ kehrt aus der Werft zurück
- Nachhaltigkeit zum Nachmachen: Upcycling-Ausstellung lädt zum Kreativwerden ein
- J.P. Morgan streicht Rüstungsausschlüsse für 95 nachhaltige Fonds
- Klima, Energie, Umweltschutz













