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    Grüne fordern verbindliche Maßnahmen für nachhaltigen Tourismus in Sachsen

    09.02.2026 82 mal gelesen 3 Kommentare

    Nachhaltigkeit im Tourismus: Grüne fordern klare Maßnahmen in Sachsen

    Die Grünen im Sächsischen Landtag haben einen stärkeren Fokus auf Nachhaltigkeit im Tourismus gefordert. Der Abgeordnete Thomas Löser betonte, dass der Klimawandel bereits jetzt spürbare Auswirkungen auf die touristischen Angebote in Sachsen hat. „Für viele touristische Betriebe in Sachsen ist der Winter längst kein verlässliches Geschäft mehr. Schneemangel, steigende Kosten und unsichere Saisonverläufe sind zur neuen Normalität geworden“, erklärte Löser.

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    „Nachhaltigkeit bleibt überwiegend freiwillig, unverbindlich und ohne klare Steuerungswirkung. Der Freistaat vergibt damit Chancen, was gerade in Zeiten knapper Kassen fahrlässig ist“, monierte Löser.

    Die Grünen fordern daher eine Tourismuspolitik, die konsequent auf Nachhaltigkeit und Anpassung an den Klimawandel setzt. Löser kritisierte, dass die Antwort der sächsischen Regierung auf eine Kleine Anfrage zu unkonkret geblieben sei und es an verbindlichen Zielwerten fehle.

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    Zusammenfassung: Die Grünen in Sachsen fordern eine verbindliche Tourismuspolitik, die Nachhaltigkeit als Leitprinzip verankert. Der Klimawandel hat bereits negative Auswirkungen auf den Wintertourismus.

    Benidorm: Massentourismus und Nachhaltigkeit im Widerspruch?

    Benidorm, bekannt als „Manhattan am Mittelmeer“, hat sich in den letzten Jahren als „nachhaltige Tourismusdestination“ positioniert. Trotz der massiven touristischen Infrastruktur mit über 80.000 Gästebetten und jährlich 15,7 Millionen Übernachtungen, hat die Stadt von der Europäischen Kommission den Titel „Europäischer Grüner Pionier für Intelligenten Tourismus“ erhalten. Dies wirft Fragen auf, ob eine solche „Touristenfabrik“ tatsächlich nachhaltig sein kann.

    Die Stadt hat in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte gemacht, darunter den Ausbau eines Radwegenetzes auf 134 Kilometer und die Schaffung von Zonen mit niedrigen Emissionen. „Diese Bereiche heißen nun Zonen der niedrigen Emissionen“, erklärte Jorge Ferrándiz Roche vom Hotel- und Tourismusverband.

    Zusammenfassung: Benidorm hat sich als nachhaltige Tourismusdestination positioniert, trotz der Herausforderungen des Massentourismus. Die Stadt hat Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen und zur Förderung von Radverkehr umgesetzt.

    Nachhaltigkeitspreis Rheinhessen: Auszeichnung für das Projekt „AmBiTo“

    Bei den Agrartagen in Mainz wurde das Projekt „AmBiTo“ mit dem „Nachhaltigkeitspreis 2026 Rheinhessen“ ausgezeichnet. Das Projekt zielt darauf ab, ein Biodiversitäts-Toolkit für den Weinbau zu entwickeln, das die Vielfalt in den Weinbergen fördert. Diese Initiative zeigt, wie nachhaltige Praktiken im Weinbau implementiert werden können, um die Biodiversität zu erhöhen.

    Die Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung von nachhaltigen Ansätzen in der Landwirtschaft, insbesondere im Weinbau, wo ökologische Praktiken zunehmend an Bedeutung gewinnen.

    Zusammenfassung: Das Projekt „AmBiTo“ wurde für seine Bemühungen um Biodiversität im Weinbau mit dem Nachhaltigkeitspreis Rheinhessen ausgezeichnet. Dies zeigt die wachsende Bedeutung nachhaltiger Praktiken in der Landwirtschaft.

    ChamlandBau: Energie und Nachhaltigkeit im Fokus

    Die ChamlandBau hat auch im Jahr 2026 eine große Anziehungskraft. Bei der Veranstaltung kamen zahlreiche Interessierte, um sich über die neuesten Trends in den Bereichen Energie und Nachhaltigkeit zu informieren. Diese Themen stehen im Mittelpunkt der Diskussionen und zeigen, wie wichtig nachhaltige Baupraktiken für die Zukunft sind.

    Die Veranstaltung bietet eine Plattform für den Austausch über innovative Lösungen und Technologien, die zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks im Bauwesen beitragen können.

    Zusammenfassung: Die ChamlandBau 2026 legt den Fokus auf Energie und Nachhaltigkeit, was die Relevanz dieser Themen im Bauwesen unterstreicht.

    Neue Regeln gegen Greenwashing

    Um Greenwashing zu verhindern, wurden neue Regeln eingeführt, die Unternehmen dazu verpflichten, ihre Nachhaltigkeitsversprechen klarer und transparenter zu kommunizieren. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Verbraucher vor irreführenden Informationen zu schützen und die Glaubwürdigkeit nachhaltiger Produkte zu erhöhen.

    Die neuen Vorschriften sollen sicherstellen, dass Unternehmen nachweisbare Belege für ihre Nachhaltigkeitsansprüche vorlegen müssen, um das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen und zu erhalten.

    Zusammenfassung: Neue Regeln sollen Greenwashing verhindern und Unternehmen dazu anregen, ihre Nachhaltigkeitsversprechen transparenter zu gestalten.

    Das Ende des Nachhaltigkeitsmagazins „Flip“

    Das Nachhaltigkeitsmagazin „Flip“ hat seinen Betrieb eingestellt, nachdem es fünf Jahre lang erfolgreich über grüne Produkte und deren Nachhaltigkeitsversprechen berichtete. Die Redaktion hatte sich darauf spezialisiert, die Nachhaltigkeit von Produkten zu prüfen und Verbraucher über Greenwashing aufzuklären.

    Obwohl „Flip“ mehrfach ausgezeichnet wurde und ein wichtiges Informationsbedürfnis bediente, reichten die finanziellen Mittel letztlich nicht aus, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

    Zusammenfassung: Das Nachhaltigkeitsmagazin „Flip“ hat nach fünf Jahren seinen Betrieb eingestellt, trotz seiner Erfolge im Bereich der Aufklärung über nachhaltige Produkte.

    Quellen:

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    Also erst mal, finde ich es echt wichtig dass die Grünen sich für nachhaligkeit in Sachsen einsetzen! Aber ich wundere mich, ob dieLeute wirklich umdenken werden. I mean, Sachsen ist für viele für seine schöne Landschaften bekannt, aber wenn wir nicht darauf achten, dass wir die Natur schützen, könnten wir irgendwann üble folgen haben, oder?? Und wie Löser gesagt hat, der Winter is ja auch nicht mehr so wie früher, das merkt man ja auch hier im Erzgebirge!

    Ich hab mal gehört, dass in anderen Ländern wie Holland die Touristen sehr unterschiedlich behandelt werden, je nach Jahrzeit. Z.B. im Südeuropa gibt’s ja oft zuvieleTouristen. Das kann ja nicht gut sein für die Umwelt, oder? Und was meinst ihr mit den verbindlichen Regeln? Ich hoffe, das wird nicht wie in Benidorm, wo alles nur so klingt als ob sie was tun, aber im Endeffekt merkst du nix davon.

    Und zum Thema von AmBiTo,! das ist super mit den Weinbergen und so! Mehr Biodiversität kann nicht schaden und ich finds klasse, wenn Studenten und Landwirte zusammenarbeiten! Da könnte Sachsen sich vielleicht mal was von abgucken und sowas in den Tourismus einbauen, irgendwie die Gäste einbinden in die Natur. Ich lass mich da mal überraschen, aber man muss auch vorsichtig sein mit dem Greenwashing! Da gibts ja viele die sagen, sie tun was, aber dahinter ist nicht viel und dann denkt jeder die machen alles richtig.

    Auf jeden Fall, gute Ansätze aber mal gucken, wie das dann wirklich umgesetzt wird! Kaffeepause is jetzt auch zu ende ?, muss los, ich schau mir die anderen Artikel hier auch nochmal an!
    Ich finde es spannend, wie die Grünen den Fokus auf die Natur legen, aber wenn wir nicht ordentlich steuern und klare Ziele setzen, bleibt es am Ende nur ein schöner Plan ohne echte Veränderungen.
    Ich finde die Idee mit dem verbindlichen Regeln auch gut aber das erinnert mich an Benidorm wo sie auch gedacht haben sie machen was für Nachhaltigkeit und am Ende wird doch nix wirklich gemacht, man sollte da echt aufpassen!

    Zusammenfassung des Artikels

    Die Grünen in Sachsen fordern eine verbindliche Tourismuspolitik für mehr Nachhaltigkeit, während Benidorm trotz Massentourismus als nachhaltige Destination gilt.

    ...
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