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Nachhaltigkeit: Täglich 50 Hektar Siedlungsbau verbraucht Flächen
Der Flächenverbrauch für Siedlung und Verkehr in Deutschland bleibt auf einem hohen Niveau. Laut dem Statistischen Bundesamt wurden in den Jahren 2021 bis 2024 täglich 50 Hektar neu für diese Zwecke genutzt, was mehr als der Fläche der Vatikanstadt (44 Hektar) entspricht und über 70 Fußballfeldern entspricht. Im Vergleich zu den Vorjahren ist der Flächenverbrauch nahezu unverändert, während die Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung, die bis 2030 einen gleitenden Vierjahresdurchschnitt von 30 Hektar anstrebt, noch weit entfernt sind.
Die Bundesregierung plant, bis 2050 netto keine zusätzlichen Flächen mehr umwidmen zu wollen und eine „Flächenkreislaufwirtschaft“ zu etablieren. Aktuell haben die Verkehrsflächen nicht mehr zugenommen, und Siedlungs- und Verkehrsflächen machen 14,6 Prozent der gesamten Bodenfläche Deutschlands aus, während 83,1 Prozent der Vegetation auf Feldern, Wiesen und in Wäldern vorbehalten sind.
„Die Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung sind noch weit entfernt.“ - WirtschaftsWoche
Zusammenfassung: Täglich werden in Deutschland 50 Hektar für Siedlungen und Verkehr genutzt, was die Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung in Frage stellt.
Nachhaltigkeit wird zum Prüfstein bei der Kreditvergabe
Immer mehr Banken fragen bei der Kreditvergabe nach Nachhaltigkeitsdaten von Unternehmen, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe und bei größeren Mittelständlern. Laut einer Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels 2025 gaben 24 Prozent der befragten Unternehmen an, 2024 zu Nachhaltigkeitsaspekten befragt worden zu sein. Im Baugewerbe waren es 15 Prozent.
Die KfW-Expertin Juliane Gerstenberger betont, dass es für kleine Unternehmen oft schwierig sei, alle Nachhaltigkeitsanforderungen zu erfüllen. Sie fordert mehr Unterstützung und einheitliche Standards, um den speziellen Belangen kleiner und mittlerer Unternehmen gerecht zu werden.
„Kreditinstitute beachten klimabedingte Risiken immer stärker bei der Kreditvergabe.“ - Deutsche Handwerks Zeitung
Zusammenfassung: Banken legen zunehmend Wert auf Nachhaltigkeitsdaten bei der Kreditvergabe, was insbesondere kleine Unternehmen vor Herausforderungen stellt.
Fast 80.000 Euro für Klimakampagnen – doch Ludwigsburg zahlt nur einen Bruchteil
In Ludwigsburg wurden für Klimakampagnen fast 80.000 Euro eingeplant, jedoch zahlt die Stadt nur einen Bruchteil dieser Summe. Dies wirft Fragen zur finanziellen Unterstützung und den tatsächlichen Maßnahmen zur Förderung der Nachhaltigkeit auf. Die Stadtverwaltung steht in der Verantwortung, die Mittel effizient zu nutzen und die Bürger über die Fortschritte zu informieren.
Die unzureichende Finanzierung könnte die Umsetzung wichtiger Projekte zur Bekämpfung des Klimawandels behindern und die Glaubwürdigkeit der Stadt in Bezug auf ihre Nachhaltigkeitsziele gefährden.
„Die Stadtverwaltung muss die Mittel effizient nutzen.“ - Ludwigsburger Kreiszeitung
Zusammenfassung: Ludwigsburg plant hohe Ausgaben für Klimakampagnen, zahlt jedoch nur einen Bruchteil, was die Umsetzung gefährden könnte.
Nachhaltige Transportgeräte von Oswald: Ein Baum für jede Bestellung
Oswald Transportgeräte aus Bad Nenndorf hat eine nachhaltige Initiative gestartet: Für jede Bestellung auf ihrem Portal Hubwagen.de wird ein Baum gepflanzt. Diese Maßnahme ist Teil ihrer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie, die auch die Bereitstellung von Ersatzteilen für ältere Modelle umfasst, um die Lebensdauer der Geräte zu verlängern.
Das Unternehmen verfolgt das Ziel, die Wegwerfmentalität zu bekämpfen und Ressourcen zu sparen. Ein neuer Hubwagen kostet durchschnittlich rund 400 Euro, während oft nur kleine Teile wie Rollen für 89 Euro ausgetauscht werden müssen, um die Geräte instand zu halten.
„Nachhaltigkeit ist für uns keine Modeerscheinung, sondern Verantwortung.“ - MM Logistik
Zusammenfassung: Oswald Transportgeräte pflanzt für jede Bestellung einen Baum und fördert die Nachhaltigkeit durch die Bereitstellung von Ersatzteilen für ältere Modelle.
Bad Neustadt: Wetter, Nachhaltigkeit, Atmosphäre
In Bad Neustadt wurde der Punschwald als Teil eines Winter-Events bewertet. Die Bürger äußerten sich positiv über die Atmosphäre und die nachhaltigen Aspekte des Events. Der Marktplatz, der für zwei Monate in einen grünen Raum verwandelt wurde, hat die Freizeitgestaltung der Menschen in der Region bereichert.
Die Rückkehr zur Normalität nach dem Event lässt die Bürger jedoch nachdenklich zurück, da sie sich an die grüne Umgebung gewöhnt haben. Die Meinungen über die Nachhaltigkeit und die Atmosphäre des Punschwalds sind durchweg positiv, was auf ein starkes Interesse an umweltfreundlichen Initiativen hinweist.
„Die Menschen in Bad Neustadt schätzen die nachhaltigen Aspekte des Punschwalds.“ - Main-Post
Zusammenfassung: Der Punschwald in Bad Neustadt wurde positiv bewertet, was das Interesse der Bürger an nachhaltigen Initiativen zeigt.
Quellen:
- Nachhaltigkeit: Täglich 50 Hektar: Siedlungsbau verbraucht Flächen
- Nachhaltigkeit wird zum Prüfstein bei der Kreditvergabe
- Fast 80.000 Euro für Klimakampagnen – doch Ludwigsburg zahlt nur einen Bruchteil
- OTS: KfW / KfW Research: Nachhaltigkeit gewinnt bei Kreditverhandlungen mit ... - boerse.de
- Nachhaltige Transportgeräte von Oswald: Ein Baum für jede Bestellung
- Bad Neustadt: Wetter, Nachhaltigkeit, Atmosphäre: So bewerten 4 Menschen den Punschwald in Bad Neustadt













