DRV Bund setzt auf EMAS für Klimaschutz und Treibhausgasneutralität

DRV Bund setzt auf EMAS für Klimaschutz und Treibhausgasneutralität

Autor: Nachhaltigkeit-Wirtschaft Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Die DRV Bund implementiert EMAS zur Verbesserung ihrer Umweltleistung und Treibhausgasneutralität, während ein neues Eckpunktepapier Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen fordert.

Umwelt- und Energiemanagement der DRV Bund

Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat die Einführung des Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) initiiert, um ihrer Vorbildfunktion in der Gesellschaft gerecht zu werden. Mit über 26.000 Mitarbeitenden und 27 eigenen Reha-Einrichtungen setzt die DRV Bund Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Reduktion von Treibhausgasemissionen um.

Die Implementierung des EMAS-Systems, das als das weltweit anspruchsvollste Umweltmanagementsystem gilt, wurde an zwei Dienstgebäuden in Stralsund und Berlin erfolgreich abgeschlossen. Ziel ist es, die Treibhausgasneutralität für alle Dienst- und Reha-Gebäude zu erreichen.

„Mit der Implementierung eines Umwelt- und Energiemanagementsystems leistet die Deutsche Rentenversicherung Bund nicht nur einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, sondern erfüllt auch die gesetzlichen Vorgaben des Energieeffizienzgesetzes.“ - Deutsche Rentenversicherung

Zusammenfassung: Die DRV Bund setzt auf EMAS zur Verbesserung ihrer Umweltleistung und zur Erreichung von Treibhausgasneutralität.

Eckpunktepapier: Nachhaltigkeit schafft Versorgungssicherheit

Ein neues Eckpunktepapier, das von 33 Organisationen, darunter der BKK Dachverband und die Bundesärztekammer, unterstützt wird, fordert die verbindliche Verankerung von Nachhaltigkeit in den Strukturreformen des deutschen Gesundheitswesens. Die Initiative zielt darauf ab, die langfristige Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems zu sichern und den internationalen Anschluss nicht zu verlieren.

Das Papier beschreibt Handlungsbedarfe in neun Kernbereichen, darunter Governance, Versorgungsplanung und Abfallreduktion. Die Initiatoren betonen, dass Nachhaltigkeit eine Grundvoraussetzung für die Versorgungsqualität und -sicherheit darstellt.

„Nachhaltigkeit ist kein Add-on, sondern die Grundvoraussetzung für die langfristige Versorgungssicherheit.“ - Anne-Kathrin Klemm, BKK Dachverband

Zusammenfassung: Das Eckpunktepapier fordert eine verbindliche Strategie zur Integration von Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen.

Sammelband: Digitale Partizipation als Schlüssel für nachhaltige Kommunen

Der Sammelband „Nachhaltige Kommunen und digitale Partizipation“ zeigt, wie digitale Beteiligung zur nachhaltigen Entwicklung in Kommunen beitragen kann. In 20 Beiträgen werden Chancen und Risiken der Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit analysiert.

Die Autoren betonen, dass digitale Formate klassische Beteiligungsprozesse erweitern können, jedoch auch Herausforderungen wie Datenschutz und ungleiche Zugangsmöglichkeiten bestehen. Dr. André Ullrich vom Weizenbaum-Institut hebt hervor, dass digitale Partizipation strategisch eingesetzt werden muss, um ihr volles Potenzial zu entfalten.

„Nachhaltige Kommunen entstehen dort, wo digitale Innovation, gesellschaftliche Teilhabe und Verantwortung gemeinsam gedacht werden.“ - Dr. André Ullrich

Zusammenfassung: Der Sammelband thematisiert die Bedeutung digitaler Partizipation für die nachhaltige Entwicklung von Kommunen.

Rohstoffe: Regierung beschließt Programm für mehr Kreislaufwirtschaft

Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie verabschiedet, das mit 260 Millionen Euro gefördert wird. Ziel ist es, den Erhalt, die Reparatur und das Recycling von Produkten zu unterstützen und die öffentliche Beschaffung für die Kreislaufwirtschaft zu nutzen.

Minister Carsten Schneider betont, dass Kreislaufwirtschaft die Unabhängigkeit von Rohstoffen erhöht und großes Wachstumspotenzial bietet. Kritiker, wie der WWF, fordern jedoch verbindliche Ziele zur Reduzierung des Verbrauchs primärer Rohstoffe.

Zusammenfassung: Die Bundesregierung plant mit einem neuen Programm, die Kreislaufwirtschaft in Deutschland zu stärken und die Abhängigkeit von Rohstoffen zu verringern.

Digitale Nachhaltigkeit: Wie schont man Ressourcen beim Technikkauf?

In Europa fallen jährlich rund 17,6 Kilogramm Elektroschrott pro Kopf an, von dem nur ein Fünftel recycelt wird. Der Artikel hebt hervor, dass digitale Nachhaltigkeit beim Kauf von Technik entscheidend ist, um Ressourcen zu schonen und Elektroschrott zu reduzieren.

Refurbished-Geräte bieten eine umweltfreundliche Alternative, da sie im Vergleich zu Neugeräten bis zu 91 Prozent CO₂ einsparen können. Zudem wird empfohlen, beim Kauf auf Geräte mit längeren Update-Zyklen zu achten, um die Lebensdauer zu verlängern.

Zusammenfassung: Digitale Nachhaltigkeit beim Technikkauf ist wichtig, um Ressourcen zu schonen und Elektroschrott zu reduzieren.

Quellen: