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DFL-Bericht: Bundesliga erfüllt selbstauferlegte Nachhaltigkeitsziele
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat in ihrem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht aufgezeigt, dass die Bundesliga-Klubs signifikante Fortschritte in der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele erzielt haben. Auf mehr als 100 Seiten werden die Maßnahmen dokumentiert, die die Vereine ergriffen haben, um ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung gerecht zu werden. Zu den bemerkenswerten Initiativen gehören die weltweit größte Solaranlage auf einem Stadiondach von Borussia Dortmund und die Einführung der ersten bioveganen Stadionwurst durch den FC St. Pauli.
„Der Nachhaltigkeitsbericht der DFL ist ein weiterer Meilenstein in dem Nachhaltigkeitsengagement der Bundesligen in den letzten Jahren“, sagt Marika Bernhard, Leiterin der Nachhaltigkeitsabteilung bei der DFL.
Der Bericht zeigt, dass alle Vereine Nachhaltigkeitsbeauftragte angestellt haben und ihren CO2-Fußabdruck messen. Zudem wird 80% des Energieverbrauchs der Klubs durch erneuerbare Energien gedeckt. Diese Fortschritte sind das Ergebnis eines Bekenntnisses zur Nachhaltigkeit, das 2021 in die DFL-Satzung aufgenommen wurde.
Zusammenfassung: Die Bundesliga hat bedeutende Fortschritte in der Nachhaltigkeit erzielt, darunter die Einführung von Nachhaltigkeitsbeauftragten und die Nutzung erneuerbarer Energien. Der Bericht wird als Meilenstein für die Liga angesehen.
Fortschritte in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga
Eine Zwischenbilanz der DFL zeigt, dass 80 Prozent des Stromverbrauchs aller Clubs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. 15 Vereine setzen bereits vollständig auf Ökostrom. Der Bericht „Bundesliga wirkt - Nachhaltigkeit im deutschen Profifußball“ belegt, dass alle Clubs über eine Nachhaltigkeitsstrategie verfügen und eine zuständige Person benannt haben.
Darüber hinaus sind vier von zehn Mahlzeiten an Spieltagen vegan oder vegetarisch, und fast die Hälfte der Mahlzeiten stammt aus regionaler Produktion. Die DFL hebt hervor, dass die Integration von Nachhaltigkeit in den Profifußball konkrete Fortschritte gebracht hat.
Zusammenfassung: Die DFL berichtet von einer hohen Nutzung erneuerbarer Energien und einer zunehmenden Integration von Nachhaltigkeit in den Clubs, einschließlich veganer und regionaler Speisen.
Nachhaltigkeit bei den Olympischen Winterspielen
Die Olympischen Winterspiele in Italien stehen im Fokus der Diskussion um Nachhaltigkeit, insbesondere wegen der massiven Nutzung von Kunstschnee. Schätzungen zufolge werden nahezu eine Million Kubikmeter Wasser für die künstliche Beschneiung benötigt, was zu einem erheblichen Wassermangel in der Region führt. Experten warnen, dass die technische Beschneiung erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt hat, insbesondere auf die Böden und die Wasserverfügbarkeit.
Robert Steiger von der Universität Innsbruck betont, dass die Pisten bereits im Vorfeld der Spiele beschneit wurden und während der Wettkämpfe nicht weiter beschneit werden können. Dies wirft Fragen zur Nachhaltigkeit der Spiele auf, da die Nutzung von Kunstschnee nicht im Einklang mit den Umweltversprechen der Veranstalter steht.
Zusammenfassung: Die Olympischen Winterspiele stehen wegen der massiven Nutzung von Kunstschnee und den damit verbundenen Umweltfolgen in der Kritik. Experten warnen vor den Auswirkungen auf die Wasserverfügbarkeit und die Böden.
„Gemeinsam Schlangen gestalten“ plant viele Projekte
Der gemeinnützige Verein „Gemeinsam Schlangen gestalten“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Nachhaltigkeitsstrategie in der Gemeinde Schlangen zu verwirklichen. Der Verein wurde im Herbst 2025 gegründet und plant Projekte in den Bereichen Bildung, Kultur, Klimaschutz, Mobilität und soziale Gerechtigkeit. Die erhaltene Qualifizierungsförderung des Landes NRW soll dabei helfen, diese Ziele umzusetzen.
Der Verein hat bereits erste Ideen entwickelt und möchte die Bürger aktiv in die Gestaltung der nachhaltigen Kommunalentwicklung einbeziehen. Die Initiativen zielen darauf ab, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Gemeinde zu stärken und konkrete Maßnahmen zu ergreifen.
Zusammenfassung: Der Verein „Gemeinsam Schlangen gestalten“ plant zahlreiche Projekte zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung in der Gemeinde und setzt auf Bürgerbeteiligung.
Das Haus der Nachhaltigkeit sucht nach einem Standort
Das „Haus der Nachhaltigkeit“ in Gießen ist derzeit nur digital aktiv und sucht nach einem physischen Standort. Der Verein, der 2023 gegründet wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Projekte und Unternehmen in Gießen zu koordinieren und verschiedene Interessengruppen zu vernetzen. Bei einem Gründungsstammtisch zeigten sich viele Teilnehmer interessiert an der Idee, was die Notwendigkeit eines physischen Raums unterstreicht.
Die Mitgründerin Nina Pröbster betont, dass der Verein keine vorgefertigten Lösungen anbietet, sondern die Selbstwirksamkeit der Bürger fördern möchte. Der Verein plant auch, Praktika für Studierende anzubieten, um die Verbindung zwischen Theorie und Praxis zu stärken.
Zusammenfassung: Das „Haus der Nachhaltigkeit“ in Gießen sucht nach einem physischen Standort, um nachhaltige Projekte zu koordinieren und die Bürgerbeteiligung zu fördern.
Quellen:
- DFL-Bericht: Bundesliga erfüllt selbstauferlegte Nachhaltigkeitsziele
- 1. und 2. Fußball-Bundesliga - DFL: Proficlubs mit Fortschritten beim Thema Nachhaltigkeit - Sport
- Nachhaltigkeit bei Olympia: Die künstlichen Spiele
- „Gemeinsam Schlangen gestalten“ plant viele Projekte
- Das Haus der Nachhaltigkeit sucht noch nach einem echten Standort
- Toolbox für Nachhaltigkeit: Diese ESG-Programme sollte HR kennen













