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Büter Bauunternehmen: „Wir leben Nachhaltigkeit am Bau“
Das Bauunternehmen Büter Bau aus Ringe hat sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben und lässt nun erstmals ein konkretes Bauvorhaben auf Grundlage seiner Nachhaltigkeitsstrategie zertifizieren. An der Ecke Nordring/Marktstraße in Bad Bentheim entsteht ein dreigeschossiges Wohngebäude mit insgesamt zwölf Wohneinheiten und zehn Carports. Um das Projekt als „nachhaltige Baustelle“ zu zertifizieren, wird der gesamte Planungs-, Ausführungs- und Dokumentationsprozess mit einem speziellen Managementtool strukturiert und dokumentiert.
„Die meisten Gebäude, die wir heute errichten, werden wohl 99 Jahre oder länger stehen. Deshalb haben wir den Anspruch, unsere Umwelt damit so wenig wie möglich zu belasten“, sagt Büter-Geschäftsführer Mike Ruppelt.
Das Zertifikat „Nachhaltige Baustelle“ soll künftig an allen Baustellen eigener Büter-Projekte die nachhaltige Qualität der Bauausführungen sichtbar machen. Die Zertifizierung erfolgt durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), die mit über 2500 Mitgliedsorganisationen die gesamte Wertschöpfungskette der Bau- und Immobilienbranche abbildet.
Zusammenfassung: Büter Bau setzt auf Nachhaltigkeit und lässt ein Wohngebäude in Bad Bentheim als erste nachhaltige Baustelle zertifizieren. Die DGNB unterstützt diesen Prozess.
Opernbau in der Kritik: "Stopp - bitte noch mal gründlich drüber nachdenken!"
Der geplante Neubau der Staatsoper in Hamburg am Baakenhafen steht in der Kritik. Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat die Hamburger Bürgerschaft aufgefordert, eine Enquete-Kommission einzusetzen, um finanzielle und historische Fragen zu klären. Der Architekturhistoriker Frank Schmitz äußert Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit des Projekts und der finanziellen Verantwortung der Stadt für zwei Spielstätten.
Die Kosten für den Neubau werden auf rund 500 Millionen Euro geschätzt, wobei die öffentliche Hand auch 150 Millionen Euro für die Vorbereitung des Grundstücks und andere Maßnahmen bereitstellt. Schmitz warnt, dass die Zahl der Opernbesucher seit über 50 Jahren rückläufig ist und fragt sich, ob es sinnvoll ist, so viel Geld in ein neues Opernhaus zu investieren.
Zusammenfassung: Der Opernbau in Hamburg wird von Wissenschaftlern kritisiert, die eine gründliche Prüfung der finanziellen und historischen Aspekte fordern. Die hohen Kosten und die rückläufigen Besucherzahlen werfen Fragen zur Nachhaltigkeit auf.
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf will mit der „Woche der Nachhaltigkeit" aufmerksam machen
Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) hat die „Woche der Nachhaltigkeit“ ins Leben gerufen, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Präsident Eric Veulliet hielt ein Impulsreferat, in dem er die enormen Energiebedarfe der Menschheit aufzeigte: 13,3 Milliarden Liter Erdöl, 21 Millionen Tonnen Kohle und acht Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Tag. Er betont, dass der Klimawandel eine Generationenaufgabe ist und fordert ein geändertes Konsumverhalten.
Die Woche umfasst rund 40 Veranstaltungen, die das Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung fördern sollen. Veulliet und andere Redner fordern eine stärkere politische und gesellschaftliche Verantwortung im Umgang mit der Klimakrise.
Zusammenfassung: Die HSWT veranstaltet eine „Woche der Nachhaltigkeit“, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Präsident Veulliet hebt die enormen Energiebedarfe hervor und fordert ein Umdenken in der Gesellschaft.
Nachhaltigkeit in Osterscheps: Viertklässler pflanzen Sträucher für Umweltbewusstsein
Viertklässler der Grundschule Osterscheps in Edewecht haben Sträucher wie Brombeeren, Himbeeren und Hagebutten auf einer Agroforstfläche gepflanzt. Diese Aktion fördert das Umweltbewusstsein der Kinder und ist Teil der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), die in Niedersachsen als schulischer Auftrag verankert ist. Die Kinder lernen durch praktische Erfahrungen, wie Natur funktioniert und welche Bedeutung Pflanzen für die Umwelt haben.
Die Pflanzaktion wird von Eric Bruhn, einem Biolandwirt, geleitet, der seinen Hof unter Agroforst-Gesichtspunkten umgestaltet. Die Kinder setzen aktiv Verantwortung für die Natur und erleben, wie ihre Handlungen positive Auswirkungen auf die Umwelt haben.
Zusammenfassung: Viertklässler der Grundschule Osterscheps pflanzen Sträucher zur Förderung des Umweltbewusstseins. Die Aktion ist Teil der Bildung für nachhaltige Entwicklung und zeigt den Kindern die Bedeutung der Natur.
Porsche schafft globale Chancen für junge Fachkräfte
Porsche hat mit der Initiative PAVE ein globales Ausbildungsprogramm ins Leben gerufen, das 2008 in Zusammenarbeit mit der NGO „Don Bosco in Manila“ begann. Ziel ist es, jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten und gleichzeitig dem globalen Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Absolventen erhalten ein international anerkanntes Zertifikat, das ihnen den Einstieg in die Automobilindustrie erleichtert.
Theresa Boyle, Projektleiterin bei PAVE, betont die soziale Dimension der Nachhaltigkeit, die Chancengleichheit und Teilhabe umfasst. Das Programm ist mittlerweile in mehreren Ländern aktiv und passt sich den lokalen Anforderungen an, um eine messbare Wirkung zu erzielen.
Zusammenfassung: Porsche's PAVE-Programm bietet jungen Menschen weltweit Ausbildungsplätze und fördert soziale Gerechtigkeit. Die Initiative zielt darauf ab, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und Chancengleichheit zu schaffen.
Quellen:
- Büter Bauunternehmen: „Wir leben Nachhaltigkeit am Bau“
- Opernbau in der Kritik: "Stopp - bitte noch mal gründlich drüber nachdenken!"
- Hochschule Weihenstephan-Triesdorf will mit der „Woche der Nachhaltigkeit" aufmerksam machen
- Nachhaltigkeit in Osterscheps: Viertklässler pflanzen Sträucher für Umweltbewusstsein
- Porsche schafft globale Chancen für junge Fachkräfte
- Wandelladen Eschweiler: Raum für Nachhaltigkeit, Austausch und Zukunftsthemen













