„Nachhaltigkeit im Fokus: Innovationen, Investments und politische Entscheidungen im Überblick“

    02.04.2025 99 mal gelesen 4 Kommentare

    Nachhaltige Innovationen gesucht!

    Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis (DNP) ruft Unternehmen, Designer:innen, Studierende und Start-ups dazu auf, ihre innovativen und nachhaltigen Produkte einzureichen. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 15. Juni 2025. Der Wettbewerb zeichnet Lösungen aus, die in den Kategorien Klima, Ressourcen, Natur, Gesellschaft und Wertschöpfungskette einen positiven Beitrag leisten.

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    Die Verleihung des 18. Deutschen Nachhaltigkeitspreises findet am 4. Dezember 2025 im Düsseldorfer MARITIM Hotel statt. Eine unabhängige Jury, unterstützt durch das Centre for Sustainability Management der Leuphana Universität, bewertet die Einreichungen. Besonders Start-ups profitieren, da die Teilnahme für die ersten 50 Bewerber:innen kostenfrei ist.

    Die gesetzlich geforderte Nachhaltigkeitsberichterstattung stellt mittelständische Unternehmen in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Sie muss umfassend vorbereitet sowie Geschäftsmodell, Prozesse, Produkte und Dienstleistungen auf den Prüfstand gestellt werden.

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    „Langfristig erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen müssen nachhaltig sein. Unternehmen, die diesem Prinzip folgen, handeln nicht nur verantwortungsvoll, sondern auch strategisch klug und zukunftsorientiert.“ – Stefan Schulze-Hausmann, DNP-Initiator

    Zusammenfassung: Der DNP bietet eine Plattform für nachhaltige Innovationen und fördert die Sichtbarkeit solcher Produkte. Die Teilnahme ist besonders für Start-ups attraktiv, da sie kostenfrei ist.

    Allianz integriert Rüstungsaktien in nachhaltige Fonds

    Die Allianz Global Investors (AGI) hat entschieden, Rüstungsaktien und atomare Abschreckung in ihre nachhaltigen Fonds aufzunehmen. Diese Entscheidung basiert auf der Überzeugung, dass Verteidigung eine Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung ist. Investitionen in Länder außerhalb des Atomwaffensperrvertrags, wie Iran, bleiben jedoch ausgeschlossen.

    Die Entscheidung hat eine Debatte über die Definition von ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) ausgelöst. Kritiker werfen der Branche vor, die Kriterien zu stark zu erweitern, um der steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Finanzprodukten gerecht zu werden.

    Zusammenfassung: Die Allianz bewertet Verteidigung als nachhaltig und öffnet ihre ESG-Fonds für Rüstungsaktien. Dies sorgt für Diskussionen über die Grenzen nachhaltiger Investments.

    Mario Götze investiert in Nachhaltigkeit und Technologie

    Fußballstar Mario Götze diversifiziert sein Vermögen und investiert in Start-ups, Immobilien, Aktien und nachhaltige Projekte. Besonders hervorzuheben ist seine Beteiligung an der Sanity Group, die medizinische Cannabis-Produkte vertreibt, sowie an Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien und künstliche Intelligenz.

    Götze betont, dass ihm Nachhaltigkeit und die Unterstützung zukunftsorientierter Unternehmen wichtig sind. Er investiert bewusst nicht in Rüstungsunternehmen und möchte mit seinen Investments einen positiven Beitrag für kommende Generationen leisten.

    Zusammenfassung: Mario Götze setzt auf nachhaltige und technologische Investments, um langfristig Werte zu schaffen und die Zukunft zu sichern.

    Girls' Day: Mit KI zu mehr Nachhaltigkeit

    Beim Girls' Day 2025 im Bundeskanzleramt präsentierte der Cornelsen Verlag innovative Lernkonzepte, die Nachhaltigkeit und Technik verbinden. Schülerinnen programmierten Lernroboter, um Recyclingprozesse zu simulieren, und erhielten Einblicke in das Berufsbild des AI-Engineers.

    Christine Hauck, Geschäftsführerin bei Cornelsen, betonte die Bedeutung des Girls' Day, um Mädchen für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu begeistern. Ziel ist es, Chancengleichheit zu fördern und junge Frauen für technische Berufe zu motivieren.

    Zusammenfassung: Der Girls' Day 2025 zeigte, wie Bildung und Technik kombiniert werden können, um Nachhaltigkeit zu fördern und Mädchen für MINT-Berufe zu begeistern.

    EU-Parlament: Eilverfahren für Nachhaltigkeitsrichtlinien

    Das Europäische Parlament hat mit 427 Ja-Stimmen für ein Eilverfahren zur Verschiebung der Einführung von Nachhaltigkeits- und Sorgfaltspflichten gestimmt. Kleinere und mittlere Unternehmen sollen zwei Jahre mehr Zeit erhalten, um die neuen Anforderungen umzusetzen.

    Die Entscheidung wird am Donnerstag final abgestimmt. Sollte der Vorschlag angenommen werden, müssen die Vorschriften nur noch vom Rat der EU formell genehmigt werden, um in Kraft zu treten.

    Zusammenfassung: Das EU-Parlament plant eine zweijährige Verschiebung der Nachhaltigkeitsrichtlinien für KMUs, um deren Umsetzung zu erleichtern.

    Quellen:

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    Also ich muss sagen, der Artikel hat echt viele spannende Themen, aber irgendwie bin ich besonders bei dieser Allianz-Geschichte hängengeblieben. Rüstungsaktien in nachhaltigen Fonds? Ich weiß ja nicht... Klar, die Argumentation mit „ohne Sicherheit keine Nachhaltigkeit“ klingt im ersten Moment logisch, aber ist das echt der richtige Weg? Für mich hat Nachhaltigkeit immer so was von „do no harm“ gehabt, und dann mit Investments in Waffenfirmen zu kommen, wirkt schon etwas widersprüchlich, oder? Ich frage mich, ob man da nicht die ESG-Kriterien einfach künstlich aufbläht, um mehr Optionen für Investoren zu schaffen. Es wirkt fast so, als wolle man jedem recht machen und gleichzeitig das Label „nachhaltig“ beibehalten.

    Was mich auch etwas stört: Dass kleinere Unternehmen zwei Jahre mehr Zeit für die neuen EU-Nachhaltigkeitsrichtlinien kriegen sollen. Klar, ich versteh schon, dass die Umstellung Zeit und Ressourcen braucht, aber die großen Unternehmen können halt nicht allein die Welt retten, ne? Gerade KMUs haben oft so viel Potenzial, weil sie näher an der lokalen Gemeinschaft dran sind. Wenn das jetzt wieder verschoben wird, nimmt man denen vielleicht ein bisschen die Dringlichkeit und den Druck, sich zeitnah anzupassen.

    Zu dem Girls' Day wollte ich auch noch kurz was sagen: Die Idee finde ich richtig cool. Vor allem, weil die MINT-Branche ja echt noch Nachholbedarf hat, was weibliche Fachkräfte angeht. Aber ich frag mich jedes Jahr, warum’s dafür immer noch diese „Sonderprogramme“ braucht. Sollten wir nicht langsam an dem Punkt sein, wo es normal ist, dass Mädchen genauso selbstverständlich in solche Bereiche gehen wie Jungs? Vielleicht liegt’s auch am Schulsystem, wer weiß.

    Ach, und dieser Nachhaltigkeitspreis – keine Frage, coole Initiative. Aber ehrlich gesagt hört man nie was davon, wenn die Preisträger dann ihre Projekte umsetzen. Ich fände es echt spannend, mehr darüber zu erfahren, was aus solchen Innovationen letztlich wird. Oder bleibt das oft nur ne PR-Show?
    Ich find’s spannend, dass die ersten 50 Start-ups die DNP-Teilnahme kostenlos bekommen – das ist mal ein Anreiz! Aber mich würd echt interessieren, wie viele von denen später auch wirklich durchstarten. Oft sind solche Wettbewerbe ja eher ne Bühne für Ideen, die dann im Alltag scheitern, oder? Wäre cool, wenn der DNP langfristig zeigen könnte, welche Projekte tatsächlich was bewegen.
    Also ganz ehrlich, ich finde den Punkt mit der Verschiebung der Nachhaltigkeitsregeln für KMUs ja schon irgendwie fragwürdig. Einerseits verstehe ich, dass kleinere Unternehmen oft mehr Struggle haben, die Ressourcen und das Know-how für solche Anpassungen aufzubringen. Aber auf der anderen Seite ist Nachhaltigkeit ja kein neues Thema, das vom Himmel gefallen ist. Wir reden hier längst über 2025, und ich denke, die meisten Unternehmen hatten schon genug Zeit, sich zumindest darauf vorzubereiten. Zwei zusätzliche Jahre? Ist das nicht eher ein Signal à la „Ihr könnt’s ja nochmal hinausschieben“? Wenn man wirklich Druck auf die großen Player und gleichzeitig auf die kleinen Akteure ausüben würde, ginge es vielleicht schneller. Irgendwie hab ich den Eindruck, dass sich auch die Politik da nicht ganz einig ist, wie viel sie von Unternehmen verlangen kann (oder sollte?). Wieder mal schiebt man’s ein bisschen weiter in die Zukunft – macht ja auch die Klimakrise nicht, aber gut...

    Was ich mich bei Mario Götzes Engagement gefragt hab: Ist sowas wirklich eine langfristige Passion oder einfach ein Netzwerk-Zugpferd? Nicht falsch verstehen, ich find’s super, wenn Promis ihren Einfluss für gute Sachen nutzen, aber bei Götze hört sich das schon ziemlich vielseitig an. Sanity Group, KI, erneuerbare Energien… Ist da wirklich Herzblut dabei, oder springt er halt auf den Zug des „nachhaltigen Investments“, weil’s grad hip und moralisch korrekt ist? Ich mein, ist besser als in Rüstung oder fragwürdige Immobilienprojekte zu stecken, klar, aber manchmal wünsch ich mir bei solchen Geschichten mehr Infos über den tatsächlichen Impact solcher Investments. Irgendwer, der hier mehr dazu weiß?

    Und noch kurz zum Nachhaltigkeitspreis – ich find die Idee total klasse, aber diese Bewerbungsregel mit „erste 50 Start-ups kostenfrei“ hat so ein bisschen was von... naja, first come, first serve? Klar, für die, die’s schaffen, ist das cool, aber irgendwie fehlt mir oft bei solchen Initiativen die Frage: Was ist mit denen, die’s sich evtl. einfach gar nicht leisten können, weil sie noch am Anfang stehen und trotzdem Hammer-Ideen haben? Da wäre doch was Förderartigeres sinnvoller, oder täusch ich mich da? Vielleicht müsste man da auch mal schauen, ob die Leute, die ausgezeichnet werden, später wirklich einen Unterschied machen, wie hier jemand schon angemerkt hat – Stichwort: ist das jetzt nur Deko oder passiert wirklich was Handfestes?

    Bin mal gespannt, wie das alles sich weiterentwickelt.
    Also ich muss sagen, bei der Sache mit Mario Götze musste ich echt zweimal lesen. Kann nicht ganz nachvollziehn, wie das sein kann, dass ein Fußballstar sich auf einmal für Cannabismedikamente und Nachhaltigkeit interessiert. Heißt das, dass er jetzt Experte auf dem Gebiet ist? ? Ich find's ja eig ganz gut, wenn Promis ihre Reichweite nutzen, aber manchmal frag ich mich, ob das wirklich ernst gemeint ist oder eher so ne clevere PR-Nummer, weil das Thema ja grad voll im Trend ist. Aber naja, immer noch besser, als wenn er jetzt in Waffen oder irgendwie fancy Luxusjehts investiern würde... da hab ich Respekt, wenn er seinen Fokus auf umweltfreundliche Technologien legt!!!

    Noch was anderes: Wer hat eigentlich entschieden, dass Girls' Day immer nur so "Sonderaktionen" für MINT macht? Ich meine, Mädchen sind ja nicht blöd, die wissen doch selbst, dass sie Technikkarrieren auch machen könn, oder? Vllt wär's besser, wenn man diese Programme einfach überall in den Alltag einbettet, statt immer so n Extra-Event draus zu machen. Das wirkt irgendwie so "Mädels, schaut mal, das könnt ihr auch!" als wären Technik-Sachen voll exotisch für sie. Aber ich check, dass das inhindsight helfen soll, vllt bin ich da zu kritisch.

    Und sorry, aber das mit den KMUs und diesen EU-Regeln ist schon hammer langweilig – klar, die kriegen mehr Zeit, aber is das echt so dramatsch? Die größeren Firmen halten die Welt eh nicht allein am Laufen, aber was ändert's denn, wenn die Kleineren 2 Jahre länger rumdümpeln? Umwelt wartet halt nicht, ne? Manchmal wünsch ich mir, dass da bisschn mehr… wie sagt man… Druck hintendran wär. Aber gut. ?‍♀️

    Noch mal zu den Rüstungsaktien, WEIL DAS JEMAND ERKLÄREN MUSS! Also sagen die echt, Waffen sollen nachhaltig sein??? Ich mein, im Ernst jetzt? Sicher, irgeeendwann kann man ALLES irgendwie argumentieren, aber das klingt echt wie so ne Black Mirror Folge. Nachhaltig ist für mich trotzdem noch sowas wie… ich weiß nicht… Recycling, CO2 sparen oder, weißt du, Pflanzen retten. Aber KEINE Sachen, die buchstäblich für ZERSTÖRUNG gemacht sind. Sorry, aber ich komm da echt nicht mit… bin ich hier die Einzige?! Ja ok, genug jetzt, lol. ?‍♂️

    Zusammenfassung des Artikels

    Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis sucht innovative, nachhaltige Projekte und bietet Start-ups kostenfreie Teilnahme; die Verleihung findet im Dezember 2025 statt.

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    Nachhaltigkeitsberichterstattung in Unternehmen

    Die gesetzlich geforderte Nachhaltigkeitsberichterstattung stellt mittelständische Unternehmen in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Sie muss umfassend vorbereitet sowie Geschäftsmodell, Prozesse, Produkte und Dienstleistungen auf den Prüfstand gestellt werden.

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