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title: Regional und nachhaltig: Die Maßnahmen von Globus für eine lebenswerte Zukunft
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author: Nachhaltigkeit-Wirtschaft Redaktion
published: 2026-08-23
updated: 2026-08-22
language: de
category: Beispiele aus der Praxis
description: Nachhaltigkeit bei GLOBUS umfasst ökologische und soziale Verantwortung, konkrete Ziele und Kennzahlen sind jedoch nicht ausreichend dokumentiert.  
Bewusster Einkauf gelingt durch transparente Herkunftsangaben, saisonale Auswahl, passende Mengen und die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten.
source: Provimedia GmbH
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# Regional und nachhaltig: Die Maßnahmen von Globus für eine lebenswerte Zukunft

> **Autor:** Nachhaltigkeit-Wirtschaft Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-08-23 | **Aktualisiert:** 2026-08-22

**Zusammenfassung:** Nachhaltigkeit bei GLOBUS umfasst ökologische und soziale Verantwortung, konkrete Ziele und Kennzahlen sind jedoch nicht ausreichend dokumentiert.  
Bewusster Einkauf gelingt durch transparente Herkunftsangaben, saisonale Auswahl, passende Mengen und die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten.

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## Was Nachhaltigkeit bei GLOBUS bedeutet

Bei der Suche nach **globus nachhaltigkeit** ist eine klare Unterscheidung wichtig: Nachhaltigkeit beschreibt im Lebensmittelhandel nicht nur einzelne Produkte. Gemeint ist ein langfristiger Umgang mit natürlichen Ressourcen, Lieferbeziehungen, Lebensmitteln und sozialer Verantwortung.


Für GLOBUS Supermarkt lässt sich Nachhaltigkeit daher als Anspruch verstehen, ökologische und soziale Aspekte im Einkauf sowie im Marktumfeld mitzudenken. Dazu gehören grundsätzlich regionale Wertschöpfung, nachvollziehbare Produktinformationen, ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln und ein sparsamer Einsatz von Ressourcen.


Die verfügbaren Unternehmensangaben nennen jedoch keine konkreten Nachhaltigkeitsziele, Kennzahlen, Projekte oder verbindlichen Verfahren. Deshalb lässt sich nicht belastbar bewerten, welche einzelnen Maßnahmen GLOBUS derzeit umsetzt oder welche Wirkungen sie erzielen. Eine vertrauenswürdige Einordnung braucht dafür veröffentlichte Daten, klare Zeiträume und überprüfbare Kriterien.


Nachhaltigkeit wird zudem nicht allein durch das Unternehmen bestimmt. Erzeugerbetriebe, Lieferpartner, Beschäftigte und Kundinnen und Kunden tragen jeweils Verantwortung. Erst wenn alle Beteiligten Entscheidungen prüfen und ihren Handlungsspielraum nutzen, kann aus einem Leitgedanken ein dauerhaft wirksamer Beitrag für eine lebenswerte Zukunft werden.



## Regionale Produkte und regionale Wertschöpfung im GLOBUS Supermarkt

Regionale Produkte können kurze Wege schaffen und Betriebe in der Umgebung stärken. Ihre Bedeutung reicht jedoch weiter: Wenn Geld, Wissen und Arbeitsplätze in einer Region bleiben, entsteht **regionale Wertschöpfung**. Dazu zählen nicht nur landwirtschaftliche Betriebe, sondern auch Verarbeitung, Logistik und Handel.


Im GLOBUS Supermarkt kann Regionalität für Kundinnen und Kunden vor allem über das Sortiment und die Produktinformationen sichtbar werden. Entscheidend sind klare Angaben zur Herkunft, zur Saison und zur verantwortlichen Erzeugung. So lässt sich eine Kaufentscheidung besser einordnen, statt allein auf werbliche Begriffe wie „regional“ zu vertrauen.


Regional bedeutet außerdem nicht automatisch nachhaltig. Ein Produkt aus der Nähe kann etwa außerhalb der Saison unter hohem Energieaufwand erzeugt werden. Umgekehrt können Produkte aus weiterer Entfernung eine effiziente Lieferkette nutzen. Für eine faire Bewertung braucht es deshalb mehrere Kriterien: Herkunft, Saison, Anbau, Verarbeitung, Verpackung und Transport.


Konkrete Angaben zu regionalen Lieferbetrieben, festgelegten Herkunftsquoten oder besonderen GLOBUS-Projekten sind nicht dokumentiert. Daher können keine Aussagen darüber getroffen werden, wie stark einzelne Regionen tatsächlich beteiligt sind. Transparenz über Herkunft und Lieferbeziehungen wäre ein wichtiger Maßstab, an dem Kundinnen und Kunden regionale Nachhaltigkeit prüfen können.


Die Wirkung entsteht im Zusammenspiel: Erzeugerbetriebe liefern passende Angebote, der Handel macht sie auffindbar, und die Nachfrage der Kundschaft gibt regionalen Produkten Gewicht. So wird aus dem Einkauf ein Baustein für tragfähige Strukturen vor Ort.



## Nachhaltigkeit im Einkauf gemeinsam erlebbar machen

Nachhaltigkeit wird beim Einkauf dann greifbar, wenn Informationen leicht zugänglich sind und Entscheidungen im Alltag unterstützen. Für GLOBUS Supermarkt bedeutet das: Angebote, Rezepte, Einkaufsliste und Kundenkonto können Orientierung geben, sofern sie Angaben zu Herkunft, Saison, Verpackung oder Produktqualität nachvollziehbar einordnen.


Auch das aktuelle Prospekt und die Angebote sollten nicht nur den Preis zeigen. Ein bewusster Einkauf achtet ebenso auf die tatsächlich benötigte Menge. Wer Einkaufslisten plant und Rezepte passend auswählt, kann Fehlkäufe vermeiden und Lebensmittel gezielter verwenden.


Das Kundenprogramm „mein GLOBUS“ sowie PAYBACK können den Einkauf strukturieren. Sie sind jedoch nicht automatisch Nachhaltigkeitsinstrumente. Erst zusätzliche, transparente Informationen würden zeigen, ob und wie solche digitalen Angebote einen ressourcenschonenderen Einkauf fördern.


GLOBUS kann Orientierung schaffen, Lieferpartner können nachvollziehbare Angaben bereitstellen, und Kundinnen und Kunden können diese Informationen in ihre Auswahl einbeziehen. Nachhaltigkeit wird damit als gemeinsamer Prozess verstanden, der im Markt und im persönlichen Einkauf sichtbar werden muss.



## Welche Informationen zu konkreten GLOBUS-Maßnahmen vorliegen

Für GLOBUS Supermarkt sind in diesem Zusammenhang vor allem Unternehmens- und Servicethemen erkennbar. Dazu zählen das Sortiment, Angebote, Rezepte, das aktuelle Prospekt, die Einkaufsliste, das Kundenkonto sowie die Programme „mein GLOBUS“ und PAYBACK. Diese Seitenstrukturen zeigen, wo Kundinnen und Kunden Informationen und Orientierung finden können.


Sie belegen jedoch keine konkrete Nachhaltigkeitsleistung. Es fehlen unter anderem veröffentlichte Angaben zu Umweltzielen, Emissionen, Energieverbrauch, Verpackungen, Lebensmittelverlusten, regionalen Lieferketten oder sozialen Standards. Ebenso sind keine belastbaren Kennzahlen, Projektberichte, Zeitpläne oder Nachweise zu Zertifizierungen enthalten.


Auch die genannten Treueaktionen lassen ohne zusätzliche Erläuterung keinen Rückschluss auf ökologische Wirkungen zu. Punkte sammeln und sparen beschreibt zunächst einen Vorteil im Kundenprogramm. Eine Verbindung zu Ressourcenschonung oder bewusstem Konsum wäre erst dann nachvollziehbar, wenn GLOBUS dafür konkrete Kriterien und Ergebnisse ausweist.


Eine sachliche Bewertung sollte deshalb zwischen drei Ebenen unterscheiden:




- **Erkennbarer Unternehmenskontext:** GLOBUS bietet Informationen zu Sortiment, Services, Rezepten und Kundenprogrammen an.

- **Nicht belegte Nachhaltigkeitsmaßnahmen:** Konkrete Projekte, Ziele und Kennzahlen sind nicht dokumentiert.

- **Erforderliche Transparenz:** Für eine Prüfung wären messbare Ausgangswerte, klare Verantwortlichkeiten, Fristen und regelmäßige Fortschrittsberichte nötig.



Die Angebote von GLOBUS BAUMARKT gehören nicht zu dieser Bewertung. Rücksendungen, Abholung, Bonuskarten oder Produktangaben aus dem Baumarktbereich sind keine Belege für Nachhaltigkeit im GLOBUS Supermarkt.



## Wie Kundinnen und Kunden bewusst einkaufen können

Bewusst einkaufen heißt nicht, jede Entscheidung perfekt zu treffen. Es bedeutet, Produkte gezielt auszuwählen, Mengen realistisch zu planen und Angaben kritisch zu prüfen. So können Kundinnen und Kunden ihren eigenen Einfluss im Alltag nutzen.




- **Bedarf vor dem Einkauf prüfen:** Ein kurzer Blick in Vorräte und Kühlschrank verhindert Doppelkäufe. Eine passende Einkaufsliste hilft, nur benötigte Mengen mitzunehmen.

- **Saisonal auswählen:** Obst und Gemüse der Saison benötigen in der Regel weniger zusätzliche Anbau- oder Lagerbedingungen. Saisonkalender bieten dabei eine einfache Orientierung.

- **Herkunft vergleichen:** Die Kennzeichnung sollte erkennen lassen, aus welchem Land oder welcher Region ein Lebensmittel stammt. Bei zusammengesetzten Produkten lohnt sich ein Blick auf die einzelnen Bestandteile.

- **Verpackungen einordnen:** Weniger Verpackung ist nicht automatisch die beste Lösung. Wichtig sind Material, Recyclingfähigkeit, Mehrwegoptionen und die tatsächlich geschützte Produktmenge.

- **Mengen passend wählen:** Kleine Haushalte profitieren oft von kleineren Einheiten. Großpackungen sind nur dann sinnvoll, wenn der Inhalt vollständig genutzt wird.

- **Lebensmittel verwenden:** Ein Rezept aus dem Online-Angebot kann helfen, vorhandene Zutaten aufzubrauchen. Reste lassen sich häufig am nächsten Tag weiterverarbeiten.



Auch Preisaktionen verdienen einen zweiten Blick. Ein niedriger Preis kann zum Mehrkauf verleiten, obwohl der Bedarf kleiner ist. Treueprogramme wie „mein GLOBUS“ oder PAYBACK sollten deshalb als Sparhilfe verstanden werden, nicht als Beleg für eine nachhaltige Produkteigenschaft.


Bei Fragen zu Herkunft, Inhaltsstoffen oder Sortimentsangaben können Kundinnen und Kunden den Service vor Ort oder das Kontaktformular nutzen. Rückmeldungen schaffen Aufmerksamkeit und zeigen, welche Informationen im Einkauf noch fehlen.


Nachhaltiger Konsum entsteht somit nicht durch eine einzelne Kaufentscheidung, sondern aus vielen bewussten Schritten und dem Dialog zwischen Kundschaft, Handel und Erzeugerbetrieben.



## Fazit: Nachhaltigkeit braucht die Beteiligung aller

Nachhaltigkeit bei GLOBUS lässt sich nur gemeinsam weiterentwickeln. Der Handel kann Rahmenbedingungen schaffen, doch Erzeugerbetriebe, Lieferpartner, Beschäftigte und Kundinnen und Kunden bestimmen mit, wie tragfähig diese Entwicklung im Alltag wird.


Für eine faire Bewertung braucht es nachvollziehbare Ziele und messbare Fortschritte. Dazu gehören klare Angaben zu Zuständigkeiten, Zeiträumen und Ergebnissen. Ohne solche Nachweise bleiben Aussagen zur Wirkung einzelner Aktivitäten vorsichtig einzuordnen.


Die verfügbaren Informationen enthalten keine konkreten GLOBUS-Projekte, Kennzahlen oder verbindlichen Nachhaltigkeitsziele. Der faire Schluss lautet deshalb nicht, Maßnahmen zu unterstellen, sondern Transparenz als wichtigen nächsten Schritt zu benennen. Erst veröffentlichte Daten machen Fortschritte sichtbar und ermöglichen einen sachlichen Vergleich.


**Nachhaltigkeit ist eine gemeinsame Aufgabe.** Sie braucht Beteiligung, ehrliche Informationen und Entscheidungen, die ökologische sowie soziale Folgen berücksichtigen. So kann aus dem Einkauf Schritt für Schritt ein Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft werden.

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [nachhaltigkeit-wirtschaft.de](https://nachhaltigkeit-wirtschaft.de/regional-und-nachhaltig-die-massnahmen-von-globus-fuer-eine-lebenswerte-zukunft/)*
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