RB Leipzig und Unternehmen setzen auf nachhaltige Mobilität und Umweltstrategien

RB Leipzig und Unternehmen setzen auf nachhaltige Mobilität und Umweltstrategien

Autor: Nachhaltigkeit-Wirtschaft Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: RB Leipzig fördert nachhaltige Mobilität und setzt auf Mülltrennung sowie soziale Projekte, während die Deutsche Telekom Klimaneutralität durch erneuerbare Energien anstrebt.

RB Leipzig: Nachhaltigkeit im Fokus

RB Leipzig hat sich zum Ziel gesetzt, die Fan-Mobilität nachhaltig zu gestalten. Rund 48.000 Menschen strömen regelmäßig zur Red-Bull-Arena, wobei etwa die Hälfte der Besucher mit Bus und Bahn anreist und etwa zehn Prozent mit dem Fahrrad. Um diese Mobilität zu fördern, arbeitet der Verein eng mit Verkehrsbetrieben, Polizei und Stadtverwaltung zusammen. Zudem gibt es große Fahrradparkplätze und Park-and-Ride-Angebote, um den Verkehr um das Stadion zu entlasten.

„Nachhaltigkeit ist heute kein Zusatzprojekt mehr, sondern fester Bestandteil des modernen Profifußballs“, erklärt Uli Wolter, der für Nachhaltigkeit bei RB Leipzig zuständig ist.

Zusätzlich setzt der Verein auf Mülltrennung, vegane Essensangebote und ein Pfandsystem für Becher. Auch bei der Energieeffizienz wird auf Solaranlagen und Wassersparsysteme geachtet. Ein weiteres Ziel ist die soziale Nachhaltigkeit, die durch Sportangebote in Schulen und Kitas gefördert wird.

Zusammenfassung: RB Leipzig fördert nachhaltige Mobilität und setzt auf Mülltrennung sowie soziale Projekte, um Nachhaltigkeit im Profifußball zu verankern.

Deutsche Telekom: Nachhaltigkeit als Geschäftsstrategie

Die Deutsche Telekom hat in ihrem aktuellen CR-Bericht 2025 bekannt gegeben, dass sie seit Ende 2025 bilanziell klimaneutral arbeitet. Dies wurde durch eine Reduktion der Scope 1 und 2 Emissionen um mehr als 94 Prozent seit 2017 erreicht. Die Telekom verfolgt das Ziel, ihre Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2040 zu reduzieren.

Ein wichtiger Aspekt der Nachhaltigkeitsstrategie ist die Nutzung von 100 Prozent Grünstrom aus erneuerbaren Quellen. Bis Ende 2025 sollen 31,7 Prozent dieses Stroms über langfristige Lieferverträge bezogen werden. Zudem investiert die Telekom in moderne Infrastruktur, um die Energieeffizienz zu steigern und den Energieverbrauch bis 2027 konstant zu halten.

Zusammenfassung: Die Deutsche Telekom hat sich zur Klimaneutralität verpflichtet und setzt auf erneuerbare Energien sowie Effizienzsteigerungen in der gesamten Wertschöpfungskette.

Lanxess: Europas Nummer eins bei Nachhaltigkeit

Die Lanxess AG hat sich das Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu sein. Der Konzern hat in mehreren internationalen Rankings, darunter der Dow-Jones-Best-in-Class-Index, Platz eins in Europa in der Kategorie „Chemicals“ belegt. Besonders hervorgehoben werden die Fortschritte in den Bereichen Klimastrategie, Wasser, Menschenrechte und Produktverantwortung.

Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender von Lanxess, betont, dass das Unternehmen keine Kompromisse in Bezug auf Nachhaltigkeit eingehen will. Die Anerkennung durch internationale Bewertungsplattformen wird als Ansporn für zukünftige Entwicklungen gesehen.

Zusammenfassung: Lanxess strebt Klimaneutralität bis 2040 an und hat in internationalen Rankings führende Positionen in der Nachhaltigkeit erreicht.

Bikar: Spitzenreiter in der Nachhaltigkeit

Das Unternehmen Bikar aus Bad Berleburg hat sich mit seiner nachhaltigen Firmenstrategie einen Platz unter den Top 15 Prozent der nachhaltigsten Unternehmen weltweit gesichert. Besonders im Umweltbereich erzielt das Familienunternehmen herausragende Leistungen, die sowohl Anerkennung als auch Ansporn für zukünftige Entwicklungen darstellen.

Die Erfolge von Bikar in der Nachhaltigkeit sind ein Beispiel dafür, wie Unternehmen durch verantwortungsvolles Handeln nicht nur ökologischen, sondern auch wirtschaftlichen Nutzen erzielen können.

Zusammenfassung: Bikar gehört zu den weltweit nachhaltigsten Unternehmen und setzt Maßstäbe im Umweltbereich.

Rüstungsindustrie und Nachhaltigkeit

Die europäische Rüstungsindustrie erlebt einen Aufschwung, insbesondere nach den geopolitischen Veränderungen durch den Ukraine-Krieg. Die Weltmilitärausgaben sollen 2025 auf 2887 Milliarden US-Dollar steigen, was den höchsten jemals registrierten Wert darstellt. Die Rüstungsindustrie hat begonnen, sich als nachhaltig zu positionieren, indem sie ihre Produkte als Teil der Sicherheits- und Friedensstrategie darstellt.

Die EU-Kommission hat zudem angekündigt, der Rüstungsindustrie den Zugang zu Finanzmitteln zu erleichtern, was die Branche für Investoren attraktiver macht. Dies führt zu einer Aufweichung der Nachhaltigkeitskriterien für Investitionen in die Rüstungsindustrie.

Zusammenfassung: Die Rüstungsindustrie positioniert sich zunehmend als nachhaltig, während die EU-Kommission den Zugang zu Finanzmitteln erleichtert.

Etimex: Investitionen in recycelbare Verpackungen

Das Unternehmen Etimex in Dietenheim hat in recycelbare Verpackungen investiert, um seine Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Der Spatenstich für die neuen Anlagen wurde von Bürgermeister Christopher Eh und weiteren Führungskräften des Unternehmens begleitet. Diese Investition ist Teil einer umfassenden Strategie, um den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens zu reduzieren.

Etimex setzt damit ein Zeichen für die Bedeutung von nachhaltigen Verpackungslösungen in der Industrie und trägt zur Reduzierung von Plastikmüll bei.

Zusammenfassung: Etimex investiert in recycelbare Verpackungen, um seine Nachhaltigkeitsziele zu fördern und den Plastikmüll zu reduzieren.

Quellen: