Ökosystem und Nachhaltigkeit: Neue Werte für Automarken im globalen Wettbewerb
Autor: Nachhaltigkeit-Wirtschaft Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Der Artikel berichtet über verschiedene Initiativen und Entwicklungen zur Förderung von Nachhaltigkeit, darunter ein Bericht zu Automobilmarkenwerten, EU-Richtlinien sowie lokale Projekte.
EQS-News: Ökosystem und Nachhaltigkeit definieren den Wert einer globalen Automobilmarke neu
Am 2. Februar 2026 wurde der AutoVision Global Automotive Brand Value Evaluation Report 2025 in Wien veröffentlicht. Der Bericht zeigt, dass Ökosystem-Kompetenz und Nachhaltigkeit als neue Kernmetriken für den Wert von Automobilmarken gelten. Die Toyota-Gruppe hat durch ihre Hybrid- und Nachhaltigkeitsvorteile den weltweiten Spitzenplatz zurückerobert, gefolgt von Volkswagen und dem chinesischen Unternehmen BYD, das erstmals eine chinesische Marke unter die ersten drei der Weltrangliste brachte.
„Die zentrale Veränderung im diesjährigen Bewertungssystem liegt in der stärkeren Gewichtung von Ökosystem und Nachhaltigkeit“, so Alexander V. Kammel, Gründer und Vorsitzender der AutoVision Awards.
Der Bericht hebt hervor, dass führende Automobilhersteller über die traditionelle Fertigung hinausgehen und offene Ökosysteme aufbauen, die Energie, Daten, Software und Dienstleistungen integrieren. Ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen der Steigerung des Markenwerts und Investitionen in die Kreislaufwirtschaft, Kohlenstoffneutralität und soziale Verantwortung wurde festgestellt.
Zusammenfassung: Der Bericht zeigt, dass Nachhaltigkeit und Ökosystem-Kompetenz entscheidend für den Markenwert in der Automobilindustrie sind, wobei Toyota, Volkswagen und BYD führend sind.
Das Omnibus-Paket zur Nachhaltigkeit
Die EU-Kommission hat am 26. Februar 2025 ein Omnibus-Paket zur Überarbeitung der Nachhaltigkeitsberichts- und Aufsichtspflichten beschlossen. Dieses Paket umfasst Änderungen an der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) und weiteren Richtlinien. Die Umsetzung in nationales Recht in Deutschland verzögert sich, da der Gesetzgeber die neuen Änderungen einarbeiten möchte.
Die CSDDD muss bis zum 26. Juli 2028 umgesetzt werden, wobei bislang noch kein Referentenentwurf vorliegt. Die Offenlegungsfrist für betroffene Unternehmen endet am 30. April 2026, was eine rückwirkende Regulierung riskant macht.
Zusammenfassung: Das Omnibus-Paket zur Nachhaltigkeit bringt umfassende Änderungen in der EU, die jedoch in Deutschland noch nicht umgesetzt sind, was zu Unsicherheiten für Unternehmen führt.
Zukunftstisch für Nachhaltigkeit
Am 6. Februar 2026 findet in Ingelheim ein Netzwerktreffen unter dem Titel „Zukunftstisch 2030 – Regionales Netzwerk von Lernorten der Nachhaltigkeit“ statt. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, Initiativen, Vereine, Institutionen und Unternehmen aus Rheinhessen, die sich mit nachhaltiger Entwicklung befassen. Ziel ist es, den Austausch zu fördern und Perspektiven für nachhaltiges Handeln zu entwickeln.
Zusammenfassung: Der Zukunftstisch 2030 in Ingelheim fördert den Austausch über nachhaltige Entwicklung und lädt verschiedene Akteure zur Teilnahme ein.
So geht Nachhaltigkeit
In Vilshofen fand eine dreitägige Ausstellung zum Thema „ökologischer Fußabdruck“ statt, die von Brigitte Pollok-Will und Angelika Burger organisiert wurde. In dieser Zeit wurden Workshops mit insgesamt 24 Klassen durchgeführt, um das Bewusstsein für den CO2- und Wasserfußabdruck zu schärfen. Die Verantwortlichen berichteten von einem interessanten Austausch mit den Jugendlichen über Möglichkeiten zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks.
Zusammenfassung: Die Ausstellung in Vilshofen sensibilisierte Schüler für den ökologischen Fußabdruck und förderte den Austausch über nachhaltige Praktiken.
„Betten sind grundsätzlich nachhaltig.“
Dr. Hans Tiefsinner, ein Experte für nachhaltige Entwicklung, äußerte sich zur Nachhaltigkeit im Tourismus in Südtirol. Er betont, dass Betten aus Holz grundsätzlich nachhaltig sind, da Holz Kohlenstoff speichert. Dennoch gibt es Bedenken hinsichtlich des geplanten Zubaus von 12.000 neuen Gästebetten, der den Verkehr und den CO2-Ausstoß erhöhen könnte.
Tiefsinner plädiert für flexible Obergrenzen im Bettenbau, um unternehmerische Initiative nicht einzuschränken. Er sieht die Notwendigkeit, Investitionen in die Nachhaltigkeit zu fördern, um die Ertragslage der Branche zu verbessern.
Zusammenfassung: Dr. Tiefsinner betont die Nachhaltigkeit von Betten aus Holz, warnt jedoch vor den Auswirkungen des Bettenausbaus auf den Verkehr und den CO2-Ausstoß.
Pfandringe in Holzgerlingen: Wie sich drei Schülerinnen für Nachhaltigkeit einsetzen
Drei Schülerinnen aus Holzgerlingen haben im Rahmen eines Seminarprojekts zehn Pfandringe an öffentlichen Mülleimern installiert. Diese Ringe ermöglichen es, Pfandflaschen abzustellen, anstatt sie wegzuwerfen, und tragen zur Reduzierung von Plastikabfall bei. Die Schülerinnen sammelten Spenden, um die Kosten für die Ringe zu decken, und erhielten Unterstützung von der Stadtverwaltung.
Zusammenfassung: Schülerinnen in Holzgerlingen setzen sich mit einem Projekt für Nachhaltigkeit ein, indem sie Pfandringe an Mülleimern installieren, um Plastikabfall zu reduzieren.
Quellen:
- EQS-News: Xinhua Silk Road: Ökosystem und Nachhaltigkeit definieren den Wert einer globalen Automobilmarke neu: Bericht
- Das Omnibus-Paket zur Nachhaltigkeit
- Zukunftstisch für Nachhaltigkeit
- So geht Nachhaltigkeit
- „Betten sind grundsätzlich nachhaltig.“
- Pfandringe in Holzgerlingen: Wie sich drei Schülerinnen für Nachhaltigkeit einsetzen