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title: Nachhaltigkeitsbericht OMV: Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft
canonical: https://nachhaltigkeit-wirtschaft.de/nachhaltigkeitsbericht-omv-verantwortung-fuer-umwelt-und-gesellschaft/
author: Nachhaltigkeit-Wirtschaft Redaktion
published: 2026-09-30
updated: 2026-09-30
language: de
category: Beispiele aus der Praxis
description: Der OMV-Nachhaltigkeitsbericht 2021 ist ein 2022 veröffentlichtes historisches Dokument zu Umwelt, Soziales und Governance. Spätere Kennzahlen zeigen sinkende direkte Emissionen, aber weiterhin große Scope-3-Herausforderungen.
source: Provimedia GmbH
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# Nachhaltigkeitsbericht OMV: Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft

> **Autor:** Nachhaltigkeit-Wirtschaft Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-09-30

**Zusammenfassung:** Der OMV-Nachhaltigkeitsbericht 2021 ist ein 2022 veröffentlichtes historisches Dokument zu Umwelt, Soziales und Governance. Spätere Kennzahlen zeigen sinkende direkte Emissionen, aber weiterhin große Scope-3-Herausforderungen.

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## Nachhaltigkeitsbericht OMV 2021: Dokument, Berichtsjahr und Einordnung

Der **Nachhaltigkeitsbericht OMV 2021** dokumentiert das Berichtsjahr 2021 und wurde am 13. April 2022 veröffentlicht beziehungsweise zuletzt aktualisiert. Herausgeber ist die OMV Aktiengesellschaft. Der Bericht ist damit ein historisches Dokument und nicht der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht für 2026.


Interessierte finden ihn im Bereich „Investoren → Berichte → Nachhaltigkeitsberichte“ auf [OMV.com](https://www.omv.com). Die Veröffentlichung steht als interaktive Onlineversion und als PDF zur Verfügung. Beide Fassungen gibt es auf Deutsch und Englisch. Ergänzend verweist die Berichtslandschaft auf den OMV Geschäftsbericht 2021.


Inhaltlich folgt der Bericht einer breiten Betrachtung der unternehmerischen Verantwortung. Er verbindet Umwelt- und Klimathemen mit sozialen Fragen, Sicherheitsaspekten und Regeln für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Dazu gehören unter anderem:




- Nachhaltigkeitsansatz, Ziele und Verpflichtungen

- Klimaschutz, Energieeffizienz und Energiewende

- Ressourcenschutz, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft

- Gesundheit, Arbeitsschutz und Prozesssicherheit

- Menschenrechte, Mitarbeitende und Beziehungen zu Anrainergemeinden

- Geschäftsethik, Korruptionsbekämpfung und Steuertransparenz

- Lieferkette, regionaler Einkauf und deren CO2-Fußabdruck



Das Berichtssystem ist übersichtlich gegliedert. Es reicht vom Vorwort des Generaldirektors und dem Bericht des Aufsichtsrats über die Wertschöpfungskette bis zur Performance im Detail. Berichtsanhänge, ein Bestätigungsbericht sowie Abkürzungen und Impressum ergänzen die Veröffentlichung.


Für die zeitliche Einordnung lohnt ein Blick in das OMV-Berichtsarchiv. Dort sind Berichte für die Jahre 2013 bis 2025 sowie weitere frühere Zeiträume aufgeführt. Ein Vergleich mit späteren Jahrgängen ist möglich, ersetzt aber keine getrennte Betrachtung der jeweiligen Berichtsgrenzen und Berechnungsmethoden.


Die verfügbaren Verzeichnisangaben zeigen die Themen und die Struktur des Dokuments. Sie erlauben allein jedoch keine vollständige Prüfung aller Aussagen, Zielwerte oder Ergebnisse im Originalbericht. Wer einzelne Kennzahlen bewerten möchte, sollte die jeweiligen Tabellen, Definitionen und Hinweise im Bericht selbst heranziehen.



## Nachhaltigkeitsstrategie, Governance und Wesentlichkeitsanalyse

Der Nachhaltigkeitsansatz der OMV verbindet Ziele, Risiken und Steuerungsprozesse. Im Nachhaltigkeitsbericht 2021 werden dafür ein Nachhaltigkeits-Framework und eine eigene Governance beschrieben. Konkrete Zuständigkeiten, Entscheidungswege oder Zielwerte lassen sich aus den verfügbaren Verzeichnisangaben jedoch nicht vollständig ablesen.


Eine zentrale Grundlage bildet die **Wesentlichkeitsanalyse**. Sie soll zeigen, welche ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Themen für das Unternehmen und seine Anspruchsgruppen besonders relevant sind. Genannt werden unter anderem Klimawandel, natürliche Ressourcen, Menschenrechte, Sicherheit, Mitarbeitende, Geschäftsethik und Lieferketten.


Zur Einordnung von Unsicherheiten nennt der Bericht außerdem eine Analyse von **Risiken und Chancen** sowie Szenarien. Eine Szenario-Analyse prüft, wie sich unterschiedliche Entwicklungen auf Geschäftsmodell und Nachhaltigkeitsziele auswirken können. Welche Annahmen verwendet wurden und wie stark einzelne Szenarien gewichtet sind, geht aus den vorliegenden Strukturangaben nicht hervor.


Die Stakeholder-Einbindung ergänzt diesen Prozess. Gemeint sind etwa Mitarbeitende, Geschäftspartner, Investierende, Behörden und betroffene Gemeinden. Ihre Perspektiven können helfen, Auswirkungen früher zu erkennen und die Prioritäten der Nachhaltigkeitssteuerung zu schärfen. Eine detaillierte Darstellung der einzelnen Dialogformate liegt hier nicht vor.


Auch die **EU-Taxonomie** ist als Bestandteil der Berichterstattung aufgeführt. Das europäische Klassifikationssystem ordnet wirtschaftliche Tätigkeiten nach festgelegten Umweltkriterien ein. Die bloße Nennung bedeutet allerdings nicht, dass jede Aktivität automatisch taxonomiekonform ist. Dafür wären Angaben zu Zuordnung, technischen Kriterien und Mindestanforderungen erforderlich.


Ergänzend verweist der Bericht auf wichtige Mitgliedschaften. Solche Beteiligungen können den Austausch mit Brancheninitiativen und Fachorganisationen unterstützen. Sie sind für sich genommen jedoch kein Nachweis dafür, dass einzelne Nachhaltigkeitsziele erreicht wurden.


Für die Bewertung der Strategie kommt es auf die Verbindung zwischen **Zielen, Verantwortlichkeiten, Maßnahmen und messbaren Ergebnissen** an. Das Inhaltsverzeichnis zeigt, dass diese Bausteine vorgesehen sind. Eine abschließende Beurteilung der Wirksamkeit erfordert die Prüfung der entsprechenden Textstellen und Kennzahlentabellen im Originalbericht.



## Klimaschutz, Energiewende und Treibhausgasemissionen

Der Klimateil des **OMV Nachhaltigkeitsberichts 2021** behandelt die Reduzierung von CO2-Emissionen, Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Abfackeln und diffuse Methanemissionen. Außerdem nennt der Bericht CO2-freie Produkte und Neutralisationsmaßnahmen als Bestandteile des Themenfelds Energiewende.


Für die Einordnung der Emissionen gelten drei Bereiche: **Scope 1** umfasst direkte Emissionen aus eigenen oder kontrollierten Anlagen. **Scope 2** betrifft indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie. **Scope 3** erfasst weitere indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette. Diese Abgrenzung verhindert, dass betriebliche Emissionen und produktbezogene Emissionen in einer einzigen Zahl verschwimmen.


Konkrete Umweltkennzahlen lassen sich für mehrere Jahre aus dem OMV Nachhaltigkeitsbericht 2023 ablesen. Sie sind klar vom Bericht 2021 zu trennen. Die folgende Übersicht zeigt daher keine Kennzahlen des älteren Berichts, sondern eine spätere Entwicklung:





| 
Kategorie | 
2021 | 
2022 | 
2023 | 
Einheit | 




| 
Scope 1, direkte THG-Emissionen | 
13,5 | 
11,7 | 
10,0 | 
Mio. t CO2e | 


| 
Scope 2, indirekte THG-Emissionen | 
1,1 | 
0,9 | 
1,1 | 
Mio. t CO2e | 


| 
Scope 3, indirekte THG-Emissionen | 
156,4 | 
133,6 | 
124,0 | 
Mio. t CO2e | 


| 
Davon CO2 | 
12,4 | 
10,9 | 
9,6 | 
Mio. t | 


| 
Davon CH4 | 
32.193 | 
20.019 | 
12.109 | 
t | 





Die Daten des Nachhaltigkeitsberichts 2023 zeigen zwischen 2022 und 2023 einen Rückgang der Scope-1-Emissionen von 11,7 auf 10,0 Mio. t CO2e. Das entspricht rund 14,5 Prozent. Die Methanemissionen gingen im selben Zeitraum von 20.019 auf 12.109 t zurück. Gegenüber 2019 lag der Rückgang bei rund 79 Prozent.


Eine offene Herausforderung bleibt Scope 3. Mit 124,0 Mio. t CO2e entfiel 2023 der mit Abstand größte ausgewiesene Anteil auf diese Kategorie. Die Kennzahl sank zwar gegenüber 2022, zeigt aber zugleich, dass die Klimawirkung der Wertschöpfungskette für die Bewertung der OMV-Klimastrategie entscheidend ist.


Der Bericht führt außerdem erneuerbare Energien, grünen Wasserstoff, synthetische Kraftstoffe, CCS und Geothermie als relevante Themenbereiche der Transformation. Ihre Nennung belegt allein weder konkrete Projekte im Berichtsjahr noch eine erreichte Wirkung. Für eine belastbare Bewertung müssten jeweils Umfang, Zeitplan, Emissionsbilanz und Zielerreichung geprüft werden.


Auch Neutralisationsmaßnahmen sind kritisch einzuordnen. Sie können ausgewiesene Emissionen rechnerisch ausgleichen, ersetzen aber nicht automatisch die Vermeidung oder Reduktion betrieblicher Emissionen. Die verfügbaren Angaben reichen nicht aus, um einzelne Maßnahmen, ihre Qualität oder ihre Wirkung abschließend zu bewerten.



## Umweltmanagement und Schutz natürlicher Ressourcen

Der Umweltteil des **OMV Nachhaltigkeitsberichts 2021** betrachtet den Umgang mit Wasser, Abfällen, schädlichen Stoffen, Biodiversität und weiteren Luftemissionen. Damit geht der Blick über Treibhausgase hinaus. Im Mittelpunkt stehen mögliche Auswirkungen des laufenden Betriebs auf Böden, Gewässer, Ökosysteme und die Luftqualität.


Das Umweltmanagement bildet dafür den organisatorischen Rahmen. Es soll Umweltaspekte erfassen, Risiken begrenzen und Anforderungen an verschiedenen Standorten berücksichtigen. Detaillierte Angaben zu Standorten, Grenzwerten oder einzelnen Umweltprogrammen sind in den verfügbaren Strukturinformationen jedoch nicht enthalten.


**Wasser** ist für industrielle und energiebezogene Tätigkeiten in mehrfacher Hinsicht relevant. Zu prüfen sind Entnahmemengen, Verwendungszwecke, Aufbereitung und Einleitungen. Ebenso wichtig ist die Frage, ob Anlagen in Regionen mit hoher Wasserknappheit liegen. Für den Bericht 2021 liegen hier keine belastbaren Einzelwerte oder regionalen Aufschlüsselungen vor.


Beim Thema **Austritt schädlicher Substanzen** geht es um die Vermeidung und Begrenzung unbeabsichtigter Freisetzungen. Dazu zählen etwa Leckagen, Betriebsstörungen oder Einträge in Boden und Gewässer. Eine sachgerechte Bewertung müsste Häufigkeit, Stoffart, Menge, Ort und Folgen solcher Ereignisse getrennt ausweisen. Solche Details sind aus der vorliegenden Inhaltsübersicht nicht ersichtlich.


Auch **Abfall** wird als eigener Umweltbereich geführt. Aussagekräftig sind hier vor allem Abfallmengen, Gefährlichkeitsklassen, Verwertungswege und die Entwicklung gegenüber früheren Jahren. Eine bloße Abfallreduzierung wäre zudem nicht automatisch ein Umweltfortschritt, wenn sich lediglich die Zusammensetzung oder die Erfassung verändert.


Die Betrachtung der **Biodiversität** erweitert den Blick auf Lebensräume und Arten. Relevante Fragen betreffen den Flächenverbrauch, die Nähe zu Schutzgebieten sowie mögliche Eingriffe durch Bau, Betrieb oder Rückbau. Dass Biodiversität im Bericht als Thema erscheint, belegt noch keine konkrete Wirkungsmessung oder erfolgreiche Renaturierung.


Neben Treibhausgasen nennt der Bericht **nicht klimawirksame Luftemissionen**. Dazu können je nach Anlage beispielsweise Stickoxide, Schwefeloxide, flüchtige organische Verbindungen oder Staub gehören. Für eine belastbare Einordnung wären Messmethoden, Mengen, Bezugsgrößen und gesetzliche Grenzwerte erforderlich. Diese Angaben sind in der bereitgestellten Berichtsstruktur nicht enthalten.


Die Umweltleistung lässt sich nur dann sinnvoll bewerten, wenn qualitative Themen mit überprüfbaren Daten verbunden werden. Entscheidend sind klare Systemgrenzen, einheitliche Vergleichsjahre und nachvollziehbare Definitionen. Ohne diese Angaben bleibt der Umweltteil vor allem eine Übersicht der relevanten Handlungsfelder.



## Kreislaufwirtschaft, Recycling und erneuerbare Rohstoffe

Der Abschnitt zur **Kreislaufwirtschaft** nennt im OMV Nachhaltigkeitsbericht 2021 drei Ansätze: mechanisches Recycling, chemisches Recycling und den Einsatz erneuerbarer Rohstoffe. Diese Themen betreffen vor allem die Frage, wie Materialien länger genutzt, zurückgewonnen oder durch alternative Ausgangsstoffe ersetzt werden können.


Beim mechanischen Recycling werden gebrauchte Materialien sortiert, aufbereitet und erneut verarbeitet. Das Verfahren eignet sich besonders dann, wenn die Materialqualität ausreichend erhalten bleibt. Chemisches Recycling setzt an anderer Stelle an: Materialien werden in ihre chemischen Grundbestandteile zerlegt und können daraus wieder als Rohstoff dienen.


Beide Verfahren haben unterschiedliche Voraussetzungen. Mechanisches Recycling benötigt möglichst sortenreine und wenig verunreinigte Stoffströme. Chemische Verfahren können bei komplexeren Materialien ansetzen, benötigen dafür aber Energie, geeignete Anlagen und eine nachvollziehbare Bilanz der eingesetzten und zurückgewonnenen Mengen.


Der Bericht führt außerdem **erneuerbare Rohstoffe** als Bestandteil der Kreislaufwirtschaft auf. Dazu zählen grundsätzlich biogene Ausgangsstoffe, die fossile Rohstoffe in bestimmten Anwendungen ergänzen können. Ihre Nutzung ist jedoch nicht automatisch umweltfreundlich. Entscheidend sind Herkunft, Anbau, Flächenbedarf, Verarbeitung und die Wirkung auf Ökosysteme.




- **Mechanisches Recycling:** Aufbereitung und erneute Nutzung eines Materials in möglichst geeigneter Qualität.

- **Chemisches Recycling:** Rückgewinnung chemischer Grundstoffe aus komplexeren Materialstrukturen.

- **Erneuerbare Rohstoffe:** Alternative Ausgangsstoffe aus nachwachsenden oder biogenen Quellen.



Für eine belastbare Bewertung wären konkrete Angaben zu Recyclingmengen, Ausbeuten, Energieeinsatz, Produktqualität und vermiedenen Primärrohstoffen erforderlich. Ebenso wichtig ist eine klare Abgrenzung zwischen Pilotvorhaben, bestehender Produktion und angekündigten Projekten. Die vorliegenden Angaben nennen die Handlungsfelder, enthalten aber keine vollständige Leistungsbilanz für 2021.


Kreislaufwirtschaft bedeutet zudem mehr als Recycling. Sie umfasst auch langlebige Produkte, eine bessere Wiederverwendung, reparierbare Materialien und weniger Verschnitt. Im industriellen Maßstab entscheidet deshalb die gesamte Stoffkette darüber, ob ein Verfahren tatsächlich Ressourcen schont.



## Gesundheit, Arbeitsschutz und Sicherheitsmanagement

Der Abschnitt zu **Gesundheit, Arbeitsschutz und Sicherheitsmanagement** bündelt im Nachhaltigkeitsbericht 2021 mehrere Schutzbereiche. Dazu zählen Gesundheit und Wohlergehen, Arbeitsschutz, Prozess- und Produktsicherheit. Ergänzt werden Notfall- und Krisenresilienz, Unternehmenssicherheit sowie Informations- und Cybersicherheit.


Gesundheitsschutz richtet sich auf die körperliche und psychische Unversehrtheit der Beschäftigten. Im Arbeitsalltag können dabei unterschiedliche Belastungen eine Rolle spielen, etwa der Umgang mit Gefahrstoffen, Lärm, Schichtarbeit oder besondere Anforderungen an abgelegenen Standorten. Konkrete Programme, Teilnahmequoten oder Gesundheitskennzahlen sind in den verfügbaren Angaben nicht ausgewiesen.


Der **Arbeitsschutz** betrifft die Vermeidung von Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen. Für eine aussagekräftige Bewertung wären unter anderem Unfallhäufigkeit, Ausfalltage, Todesfälle, Beinaheereignisse und die einbezogenen Auftragnehmenden relevant. Ohne solche Definitionen lassen sich Sicherheitsleistungen verschiedener Jahre oder Unternehmen nur eingeschränkt vergleichen.


Die **Prozesssicherheit** konzentriert sich auf Risiken, die aus technischen Anlagen und Betriebsabläufen entstehen können. Im Mittelpunkt stehen etwa der sichere Umgang mit Druck, Temperatur und entzündlichen Stoffen sowie die Kontrolle kritischer Prozessschritte. Sie unterscheidet sich vom klassischen Arbeitsschutz: Auch Menschen außerhalb des unmittelbaren Arbeitsplatzes können von einem Anlagenereignis betroffen sein.


Produktsicherheit ergänzt diese Perspektive entlang der Nutzungskette. Dazu gehören die sichere Handhabung, verständliche Informationen und ein verantwortungsvoller Umgang mit möglichen Gefahreneigenschaften. Welche Produktgruppen, Prüfverfahren oder Ergebnisse der Bericht für 2021 konkret ausweist, geht aus der vorliegenden Inhaltsübersicht nicht hervor.


Unter **Notfall- und Krisenresilienz** fällt die Fähigkeit, auf Störungen, Unfälle oder externe Ereignisse vorbereitet zu sein und den Betrieb kontrolliert zu stabilisieren. Dazu gehören typischerweise Alarmpläne, Übungen, Kommunikationswege und klar geregelte Verantwortlichkeiten. Konkrete Übungsdaten oder Reaktionszeiten sind nicht belegt.


Das Sicherheitsmanagement reicht außerdem über Anlagen und Arbeitsplätze hinaus:




- **Unternehmenssicherheit:** Schutz von Personen, Standorten und betrieblichen Abläufen.

- **Informationssicherheit:** Schutz vertraulicher, verfügbarer und unveränderter Daten.

- **Cybersicherheit:** Abwehr digitaler Angriffe auf Netzwerke, Steuerungen und Informationssysteme.



Diese Bereiche hängen zusammen. Ein digitaler Angriff kann etwa die Steuerung einer Anlage beeinträchtigen. Umgekehrt können technische Störungen sensible Daten oder Kommunikationssysteme gefährden. Der Bericht macht damit deutlich, dass Sicherheit im Konzern als *HSSE-Thema* verstanden wird: Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz werden gemeinsam betrachtet.


Für eine abschließende Bewertung des Sicherheitsmanagements reichen Themenlisten allein nicht aus. Entscheidend wären nachvollziehbare Kennzahlen, einheitliche Bezugsgrößen, Abdeckungsquoten und Angaben zu Verbesserungsmaßnahmen. Diese Details müssen direkt im vollständigen Bericht geprüft werden.



## Menschenrechte, Mitarbeitende und gesellschaftliche Verantwortung

Im Themenfeld **Menschenrechte, Mitarbeitende und gesellschaftliche Verantwortung** verbindet der OMV Nachhaltigkeitsbericht 2021 interne Arbeitsbedingungen mit den Auswirkungen des Unternehmens auf sein Umfeld. Genannt werden Menschenrechte, Diversität, Gleichstellung und Inklusion sowie die Gewinnung und Bindung von Talenten.


Der Bereich Menschenrechte betrifft mögliche Auswirkungen auf Beschäftigte, Geschäftspartner und betroffene Gemeinschaften. Dazu zählen etwa faire Behandlung, Schutz vor Diskriminierung und die Achtung grundlegender Arbeitsrechte. Konkrete Fälle, Prüfquoten oder Ergebnisse menschenrechtlicher Prüfungen sind in den verfügbaren Angaben nicht ausgewiesen.


Für die Belegschaft nennt der Bericht mehrere Schwerpunkte. Dazu gehören **Talentgewinnung und -bindung** sowie Aus- und Weiterbildung. Solche Themen sind für die langfristige Personalplanung relevant, sagen allein aber noch nichts über Fluktuation, Besetzungsdauer oder den tatsächlichen Lernerfolg aus.




- **Diversität:** unterschiedliche Perspektiven und Hintergründe in der Belegschaft

- **Gleichstellung:** faire Chancen und gleiche Behandlung im Arbeitsverhältnis

- **Inklusion:** ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen teilhaben können

- **Weiterbildung:** Aufbau und Erhalt fachlicher sowie persönlicher Kompetenzen



Eine aussagekräftige Bewertung würde Kennzahlen nach Geschlecht, Hierarchieebene, Region und Beschäftigungsform benötigen. Ebenso wichtig wären Angaben zu Entgeltstrukturen, Weiterbildungsstunden, Teilzeit, Elternzeit und Beschwerden. Solche Werte können soziale Fortschritte sichtbar machen, sofern Erfassungsgrenzen und Vergleichsjahre klar beschrieben sind.


Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den **Beziehungen zu Anrainergemeinden**. Damit sind Gemeinschaften im Umfeld von Standorten und Anlagen gemeint. Der Bericht nennt Community-Beschwerden, Auswirkungen und Community-Investitionen. Diese Punkte zeigen, dass gesellschaftliche Verantwortung auch den Dialog mit betroffenen Menschen einschließt.


Beschwerden sollten nicht nur gezählt werden. Für die Einordnung zählen auch Thema, Bearbeitungsdauer, Abhilfe und wiederkehrende Muster. Bei Community-Investitionen sind Zielgruppe, Umfang und erzielte Wirkung entscheidend. Die verfügbaren Angaben nennen diese Berichtsfelder, liefern jedoch keine vollständige Fall- oder Wirkungsanalyse.


Der soziale Teil des Berichts ist als Rahmen für mehrere Prüfungen zu verstehen: Werden Menschenrechte in Geschäftsbeziehungen berücksichtigt? Erreichen Bildungsangebote unterschiedliche Beschäftigtengruppen? Werden Beschwerden nachvollziehbar bearbeitet? Eine belastbare Antwort setzt die Detailseiten und Kennzahlentabellen des Originaldokuments voraus.



## Geschäftsethik, Korruptionsbekämpfung und Steuertransparenz

Der Themenbereich **Geschäftsethik** beschreibt den normativen Rahmen für geschäftliche Entscheidungen und Beziehungen. Im Nachhaltigkeitsbericht 2021 werden dazu Geschäftsethik, Korruptionsbekämpfung, Steuertransparenz und politische Einflussnahme gezählt.


Korruptionsbekämpfung zielt darauf, unzulässige Vorteile, Interessenkonflikte und intransparente Einflussnahme zu verhindern. Für eine belastbare Bewertung wären Angaben zu Verhaltensregeln, Schulungen, Hinweisgebersystemen, Prüfungen und bestätigten Fällen erforderlich. Die verfügbaren Informationen nennen das Handlungsfeld, belegen aber keine konkreten Fallzahlen oder Erfolgsquoten.


Auch **Geschäftsgrundsätze** gehören zum Bericht. Sie können als Orientierung für Entscheidungen dienen, wenn wirtschaftliche Interessen mit rechtlichen oder gesellschaftlichen Anforderungen zusammentreffen. Entscheidend ist dabei nicht allein das Vorhandensein von Regeln, sondern ihre Anwendung, Kontrolle und mögliche Sanktionierung.


Die **Steuertransparenz** bildet einen eigenen Prüfpunkt. Leserinnen und Leser sollten dabei zwischen gezahlten Steuern, Steueraufwand, Steuerverteilung nach Ländern und steuerlichen Risiken unterscheiden. Erst eine nachvollziehbare Darstellung dieser Aspekte zeigt, wie wirtschaftliche Wertschöpfung und öffentliche Einnahmen zusammenhängen.


Im Themenfeld **politische Einflussnahme** geht es um Kontakte zu politischen Entscheidungsträgern, Verbandsarbeit und mögliche finanzielle Beiträge. Transparenz entsteht, wenn Zuständigkeiten, Ziele, Mitgliedschaften und Ausgaben klar offengelegt werden. Aus den vorliegenden Angaben ergibt sich jedoch keine vollständige Übersicht zu Aktivitäten oder Beträgen.




- Regeln für integres Geschäftsverhalten

- Maßnahmen gegen Bestechung und Korruption

- Transparente Angaben zu steuerlichen Verpflichtungen

- Offenlegung politischer Interessenvertretung

- Prüfung und Meldung möglicher Verstöße



Die Nennung von Geschäftsethik und Korruptionsbekämpfung beschreibt den Berichtsrahmen, ist aber kein Beweis für eine vollständig risikofreie Geschäftstätigkeit. Ebenso lässt sich aus dem Begriff Steuertransparenz allein nicht ableiten, wie detailliert die veröffentlichten Steuerinformationen tatsächlich sind.



## Lieferkette, regionaler Einkauf und CO₂-Fußabdruck

Der Nachhaltigkeitsbericht 2021 führt den **regionalen Einkauf** und den CO2-Fußabdruck der Lieferkette als eigene Themen. Damit richtet sich der Blick auf vorgelagerte Leistungen: von Rohstoffen und technischen Komponenten bis zu Transporten und externen Dienstleistungen.


Regionaler Einkauf kann Wege verkürzen und regionale Wertschöpfung stärken. Er ist jedoch nicht automatisch klimafreundlicher. Entscheidend sind die tatsächliche Herkunft, die Produktionsbedingungen, die Transportart und die Emissionen der jeweiligen Lieferanten. Eine belastbare Aussage braucht deshalb klare Kriterien statt einer rein geografischen Zuordnung.


Der **CO2-Fußabdruck der Supply Chain** erfasst Emissionen, die außerhalb der eigenen Betriebsgrenzen entstehen. Relevant sind dabei unter anderem die Herstellung eingekaufter Güter, Dienstleistungen, Transporte und Vorprodukte. Diese Daten ergänzen die betriebliche Emissionsbilanz und machen sichtbar, an welcher Stelle der Beschaffung besonders große Klimawirkungen liegen können.


Für die Steuerung der Lieferkette sind mehrere Prüfschritte sinnvoll:




- Erfassung der wichtigsten Warengruppen und Lieferanten

- Festlegung einheitlicher Emissionsfaktoren und Systemgrenzen

- Abfrage belastbarer Primärdaten bei relevanten Geschäftspartnern

- Bewertung sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Risiken

- Kontrolle von Verbesserungen über vergleichbare Berichtsjahre



Der Bericht verbindet das Thema Lieferkette außerdem mit regionalem Einkauf. Aus der Nennung lässt sich jedoch nicht ableiten, welcher Anteil der Beschaffung regional erfolgt oder wie hoch der ausgewiesene Lieferketten-Fußabdruck 2021 war. Ebenso fehlen in den vorliegenden Angaben konkrete Lieferantenzahlen, Branchenaufteilungen und Reduktionswerte.


Für die Interpretation ist eine Abgrenzung wichtig: Der Lieferketten-Fußabdruck darf nicht ohne Weiteres mit den im Bericht 2023 ausgewiesenen Scope-3-Emissionen gleichgesetzt werden. Scope 3 umfasst verschiedene indirekte Kategorien. Der CO2-Fußabdruck der Beschaffung bildet daraus nur einen bestimmten Ausschnitt ab.


Eine transparente Beschaffungsbilanz sollte Datenqualität und Unsicherheiten offenlegen. Gerade bei internationalen Lieferketten beruhen Werte teilweise auf Schätzungen. Erst die Kombination aus Lieferantendaten, Mengen, Emissionsfaktoren und Prüfverfahren macht die Entwicklung nachvollziehbar.


Der Abschnitt zeigt somit, dass Nachhaltigkeit bei OMV auch vor dem eigenen Werkstor betrachtet wird. Ob daraus messbare Verbesserungen entstanden, lässt sich nur anhand der vollständigen Detailangaben des Nachhaltigkeitsberichts 2021 beurteilen.



## Berichtsstandards, Kennzahlen und Vergleich mit 2023

Der **OMV Nachhaltigkeitsbericht 2021** ordnet seine Angaben mehreren anerkannten Berichtsrahmen zu. Der **GRI-Index** verweist auf Standards der Global Reporting Initiative. Sie helfen dabei, Nachhaltigkeitsthemen einheitlich zu strukturieren und offenzulegen.


Der **SASB-Index** ergänzt diese Perspektive um branchenbezogene Nachhaltigkeitsinformationen. Der **TCFD-Index** bezieht sich auf Empfehlungen zur Berichterstattung über klimabezogene Risiken und Chancen. Die **EU-Taxonomie** dient als europäisches Klassifikationssystem für ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten.


Die Verweise auf diese Rahmenwerke erhöhen die Vergleichbarkeit. Sie ersetzen jedoch keine Prüfung der einzelnen Kennzahlen. Dafür müssen Leserinnen und Leser unter anderem Definitionen, Systemgrenzen, Auslassungen und die jeweilige Datengrundlage beachten.


Der Bericht weist Kennzahlen aus mehreren Bereichen aus:




- Wirtschaft

- Sicherheit

- Umwelt

- Belegschaft

- OMV Aktiengesellschaft



Ein direkter Vergleich mit dem **OMV Nachhaltigkeitsbericht 2023** ist nur eingeschränkt möglich. Die dort veröffentlichten Umweltkennzahlen decken die Jahre 2019 bis 2023 ab und enthalten damit auch das Jahr 2021. Dieser Rückblick macht Entwicklungen sichtbar, ist aber kein Ersatz für die vollständige Detailprüfung des Berichts 2021.


Die Daten zeigen zwischen 2021 und 2023 einen Rückgang der direkten Scope-1-Emissionen von 13,5 auf 10,0 Mio. t CO2e. Auch Scope 3 sank von 156,4 auf 124,0 Mio. t CO2e. Scope 2 lag 2021 und 2023 jeweils bei 1,1 Mio. t CO2e.


Bei den einzelnen Gasen gingen die ausgewiesenen CO2-Emissionen von 12,4 auf 9,6 Mio. t zurück. Methan sank von 32.193 auf 12.109 t. Lachgas verringerte sich von 818 auf 283 t. Diese Werte stammen ausschließlich aus dem Nachhaltigkeitsbericht 2023 und dürfen nicht als nachträgliche Kennzahlen des Berichts 2021 bezeichnet werden.


Für den Vergleich sind außerdem mögliche Änderungen bei Erfassung, Datenqualität und Berechnung zu berücksichtigen. Ein niedrigerer Wert kann eine reale Veränderung widerspiegeln, muss aber im Berichtskontext geprüft werden. Aus den Zahlen allein folgt daher keine eindeutige Aussage über die Ursache oder die Zielerreichung.



## Fortschritte, offene Herausforderungen und Aussagegrenzen

Die Einordnung des **OMV Nachhaltigkeitsberichts 2021** sollte zwischen dokumentierten Ansätzen und nachprüfbaren Wirkungen unterscheiden. Die Themenbreite zeigt, welche Bereiche erfasst werden. Sie beweist jedoch nicht automatisch, dass ein Ziel erreicht oder eine Maßnahme wirksam umgesetzt wurde.


Ein erkennbarer Fortschritt lässt sich aus den später veröffentlichten Umweltkennzahlen ableiten. Zwischen 2021 und 2023 sanken die direkten Treibhausgasemissionen von 13,5 auf 10,0 Mio. t CO2e. Auch die ausgewiesenen Scope-3-Emissionen gingen von 156,4 auf 124,0 Mio. t CO2e zurück. Diese Zahlen stammen aus dem Nachhaltigkeitsbericht 2023 und dienen nur der zeitlichen Einordnung.


Die Entwicklung ist dennoch nicht vollständig eindeutig zu bewerten. Ein Vergleich kann durch veränderte Systemgrenzen, Berechnungsmethoden, Unternehmensstrukturen oder Datenqualität beeinflusst werden. Aus einem niedrigeren Wert folgt daher allein keine bestimmte Ursache.


Eine zentrale Herausforderung bleibt die Größe der indirekten Emissionen. Scope 3 lag 2023 deutlich über Scope 1 und Scope 2. Damit hängt die Klimawirkung nicht nur von eigenen Anlagen ab, sondern auch von Produkten, Absatzmengen, Lieferketten und nachgelagerten Aktivitäten.


Weitere offene Fragen betreffen die soziale und ökologische Umsetzung. Für eine belastbare Beurteilung wären unter anderem folgende Nachweise erforderlich:




- klare Zielwerte mit Fristen und Ausgangsjahren;

- einheitliche Kennzahlen für mehrere Berichtsperioden;

- Angaben zu Abdeckung, Datenqualität und Schätzungen;

- konkrete Ergebnisse bei Menschenrechten, Sicherheit und Gemeinden;

- prüfbare Informationen zu Maßnahmen, Kosten und Verantwortlichkeiten.



Auch die Form des Berichts setzt Grenzen. Eine interaktive Veröffentlichung kann den Zugang zu Daten erleichtern. Sie ersetzt aber keine unabhängige Bewertung der tatsächlichen Umwelt- und Sozialwirkungen. Selbst ein Bestätigungsbericht prüft nicht zwangsläufig jede Aussage mit derselben Tiefe.


Für Leserinnen und Leser ergibt sich daraus ein nüchternes Bild: Der Bericht schafft eine strukturierte Grundlage für Transparenz und Zeitvergleiche. Ob die ausgewiesenen Ansätze zu dauerhaften Verbesserungen führen, muss anhand der Originaltabellen, Methodik und Folgeberichte weiter geprüft werden.



## Fazit: Nachhaltigkeitsbericht OMV sachlich einordnen

Der **Nachhaltigkeitsbericht OMV 2021** lässt sich als breit angelegtes Rechenschaftsdokument einordnen. Er verbindet ökologische, soziale und wirtschaftliche Themen in einer gemeinsamen Berichtslogik. Für Leserinnen und Leser ist er vor allem dann nützlich, wenn sie Ziele, Kennzahlen und Zuständigkeiten getrennt prüfen.


Die spätere Umweltbilanz des Nachhaltigkeitsberichts 2023 ergänzt diese Einordnung, ersetzt den Bericht 2021 aber nicht. Sie zeigt Veränderungen über mehrere Jahre und macht Zeitreihen sichtbar. Aussagen zu Ursachen, Zielerreichung oder tatsächlicher Wirkung sollten daraus allein nicht abgeleitet werden.


Als zentrale offene Frage bleibt die Verbindung zwischen angekündigten Transformationsfeldern und messbaren Ergebnissen. Erneuerbare Energien, grüner Wasserstoff, synthetische Kraftstoffe, Recycling, CCS und Geothermie werden als relevante Themen genannt. Ob daraus im Berichtsjahr konkrete Leistungen entstanden, muss für jedes Feld einzeln im Originaldokument geprüft werden.


Für die Nutzung im Jahr 2026 gilt deshalb eine klare zeitliche Trennung: Der Bericht wurde 2022 veröffentlicht und beschreibt 2021. Das OMV-Berichtsarchiv enthält inzwischen auch jüngere Jahrgänge. Wer aktuelle Entwicklungen sucht, sollte den neuesten verfügbaren Bericht heranziehen und nicht automatisch auf Angaben aus 2021 schließen.


Die sachliche Schlussfolgerung fällt damit differenziert aus: Der Bericht bietet eine strukturierte Grundlage, um Nachhaltigkeitsmanagement bei OMV zu untersuchen. Er ist jedoch weder eine unabhängige Gesamtbewertung noch ein Beleg dafür, dass alle genannten Ziele erreicht wurden. Seine Aussagekraft hängt von der Prüfung der Originaldaten, Definitionen und Nachweise ab.




- **Für historische Fragen:** den Bericht 2021 und seine Berichtsgrenzen verwenden.

- **Für Zeitvergleiche:** identische Kennzahlen, Einheiten und Systemgrenzen abgleichen.

- **Für aktuelle Aussagen:** den jüngsten Bericht aus dem OMV-Archiv prüfen.

- **Für eine Wirkungseinschätzung:** Maßnahmen, Ergebnisse und externe Bestätigungen getrennt bewerten.



Quelle: [OMV.com](https://www.omv.com), Bereich Investoren → Berichte → Nachhaltigkeitsberichte; ergänzend der OMV Nachhaltigkeitsbericht 2023 mit Umweltkennzahlen für 2019 bis 2023.

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [nachhaltigkeit-wirtschaft.de](https://nachhaltigkeit-wirtschaft.de/nachhaltigkeitsbericht-omv-verantwortung-fuer-umwelt-und-gesellschaft/)*
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