Nachhaltigkeit und Ökosysteme: Neue Werte für Automarken im globalen Wettbewerb

Nachhaltigkeit und Ökosysteme: Neue Werte für Automarken im globalen Wettbewerb

Autor: Nachhaltigkeit-Wirtschaft Redaktion

Veröffentlicht:

Kategorie: News

Zusammenfassung: Der Artikel behandelt verschiedene Initiativen und Unternehmen, die Nachhaltigkeit in Kunst, Mode und Automobilindustrie fördern, darunter Toyota, eine Stiftung von BMW-Erbin Susanne Klatten sowie lokale Jeanshersteller.

Xinhua Silk Road: Ökosystem und Nachhaltigkeit definieren den Wert einer globalen Automobilmarke neu

Der AutoVision Global Automotive Brand Value Evaluation Report 2025, veröffentlicht am 2. Februar 2026, hebt hervor, dass Ökosystem-Kompetenz und Nachhaltigkeit als neue Kernmetriken für den Wert von Automobilmarken gelten. Die Toyota-Gruppe hat durch ihre Hybrid- und Nachhaltigkeitsvorteile den weltweiten Spitzenplatz zurückerobert, gefolgt von Volkswagen und dem chinesischen Unternehmen BYD, das erstmals eine chinesische Marke unter die ersten drei der Weltrangliste brachte.

Der Bericht zeigt, dass führende Automobilhersteller über die traditionelle Fertigung hinausgehen und offene Ökosysteme aufbauen, die Energie, Daten, Software und Dienstleistungen integrieren. Ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen der Steigerung des Markenwerts und Investitionen in die Kreislaufwirtschaft, Kohlenstoffneutralität und soziale Verantwortung wurde festgestellt.

„Die zentrale Veränderung im diesjährigen Bewertungssystem liegt in der stärkeren Gewichtung von Ökosystem und Nachhaltigkeit“, so Alexander V. Kammel, Gründer und Vorsitzender der AutoVision Awards.

Zusammenfassung: Der Bericht zeigt, dass Nachhaltigkeit und Ökosystem-Kompetenz entscheidend für den Markenwert in der Automobilindustrie sind, wobei Toyota, Volkswagen und BYD führend sind.

Stiftung von BMW-Erbin plant 80 Veranstaltungen mit Kunst und Nachhaltigkeit

Die Stiftung Kunst und Natur plant für 2026 insgesamt 80 Veranstaltungen, die regionale und internationale Künstler zusammenbringen sollen. Die Veranstaltungen umfassen Familienfeste, Konzerte, Vorträge, Tanzabende und Workshops, die das Bewusstsein für Nachhaltigkeit schärfen sollen.

Die Stiftung, gegründet von der BMW-Erbin Susanne Klatten, bewirtschaftet das 320 Hektar große Gelände nach den Prinzipien nachhaltiger Landwirtschaft. Im Jahr 2025 wurden rund 7000 Gäste gezählt, was die Beliebtheit der Veranstaltungen unterstreicht.

Zusammenfassung: Die Stiftung Kunst und Natur plant 80 Veranstaltungen zur Förderung von Kunst und Nachhaltigkeit, um Gemeinschaft und Austausch zu stärken.

Ein Fundus der Nachhaltigkeit: Getauschte Karnevalskostüme können jahrzehntelang Freude bereiten

In Altena fand die erste Karnevalskostüm-Tauschbörse statt, bei der Kinder Kostüme tauschen konnten, anstatt neue zu kaufen. Die Veranstaltung wurde von Klimaschutzexperten organisiert, um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu fördern und die Verschwendung von Kostümen zu vermeiden.

Die Klimaschutzmanagerin Julia Kaiser betonte, dass getauschte Kostüme eine nachhaltige Alternative darstellen, da Kinder oft schnell aus ihren Kostümen herauswachsen. Die Aktion soll dazu beitragen, dass gut erhaltene Kostüme nicht ungenutzt im Schrank liegen bleiben.

Zusammenfassung: Die Tauschbörse für Karnevalskostüme in Altena fördert Nachhaltigkeit und vermeidet Verschwendung, indem Kinder Kostüme tauschen können.

Made in OWL: Bielefelder Unternehmer fertigen nachhaltige und faire Jeans

Das Jeanslabel „Geniestreich“ aus Bielefeld setzt auf nachhaltige Stoffe und faire Produktion. Die Unternehmer Andreas und Julia Güntzel kombinieren Design, Fertigung und Handel unter einem Dach, um der Wegwerfmode entgegenzuwirken.

Die Herstellung erfolgt lokal in Ostwestfalen, wobei die Materialien sorgfältig ausgewählt werden, um umweltfreundliche Alternativen zu bieten. Die Jeans sind ein Beispiel für die Bemühungen, die Modeindustrie nachhaltiger zu gestalten.

Zusammenfassung: Das Bielefelder Jeanslabel „Geniestreich“ produziert nachhaltige und faire Jeans und setzt sich gegen die Wegwerfmode ein.

Chappell Roan trug Danny Reinkes Kleidung – aber wie nachhaltig ist seine Kollektion wirklich?

Modedesigner Danny Reinke präsentiert auf der Berliner Fashion Week eine Kollektion, die stark auf Upcycling setzt. Er verwendet gefundene Materialien und Reste, um einzigartige Kleidungsstücke zu kreieren, die sowohl tragbar als auch künstlerisch sind.

Reinke betont, dass Nachhaltigkeit für ihn nicht nur bei den Materialien endet, sondern auch einen Kulturaspekt hat. Er sieht die Notwendigkeit, handwerkliche Techniken zu bewahren und gleichzeitig gegen das Greenwashing großer Unternehmen anzukämpfen.

Zusammenfassung: Danny Reinke kombiniert Upcycling mit Kunst in seiner Modekollektion und setzt sich für Nachhaltigkeit in der Modeindustrie ein.

Quellen: