Nachhaltigkeit schafft Arbeitsplätze und treibt Innovationen voran
Autor: Nachhaltigkeit-Wirtschaft Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Der Artikel zeigt Nachhaltigkeit als Impuls für Recyclingarbeitsplätze, Innovation, resiliente Unternehmen, umweltfreundliche Robotik, Bildungsprojekte und neue Begegnungsorte.
Nachhaltigkeit als Treiber für Arbeitsplätze, Innovation und gesellschaftliches Engagement
Alu-Gießerei in Steyerberg soll 200 neue Arbeitsplätze schaffen
In Steyerberg im Landkreis Nienburg soll ein neues Werk einer Alu-Gießerei entstehen. Nach Angaben von NDR.de soll dort Schrott ressourcenschonend für die Industrie aufbereitet werden.
Im Mittelpunkt des Vorhabens steht damit das Recycling von Aluminium. Der Aufbau des Werks wird laut NDR.de mit der Schaffung von 200 neuen Arbeitsplätzen verbunden.
Das Projekt zeigt, wie industrielle Produktion und Nachhaltigkeit miteinander verknüpft werden können. Statt Schrott als Abfall zu behandeln, soll er als Ressource für die Industrie genutzt und erneut in Wertschöpfungsketten eingebunden werden.
Zusammenfassung: In Steyerberg ist ein neues Werk geplant, das Schrott ressourcenschonend für die Industrie aufbereiten soll. Damit sollen 200 neue Arbeitsplätze entstehen.
Nachhaltigkeit soll Unternehmen resilienter und wettbewerbsfähiger machen
Die Braunschweiger Zeitung veröffentlicht einen Beitrag von Boris Maschmann, CEO Smurfit Westrock DACH, über den Zusammenhang von Nachhaltigkeit, Innovation und wirtschaftlichem Erfolg. Unternehmen stünden demnach unter steigendem Kostendruck, volatilen Märkten, neuen regulatorischen Anforderungen und zunehmend komplexen Lieferketten.
Der Beitrag argumentiert, dass Nachhaltigkeit nicht nur als Unternehmensziel oder regulatorische Anforderung verstanden werden sollte. Richtig eingesetzt, könne sie zu einem Treiber für Innovation werden, indem Unternehmen bestehende Prozesse, Materialien und Lieferketten neu denken.
Als Beispiel nennt der Autor die Verpackungsbranche. Eine Optimierung des Verpackungsdesigns könne den Materialeinsatz reduzieren, Transportkapazitäten verbessern, CO2-Emissionen senken und wirtschaftliche Einsparungen ermöglichen.
Smurfit Westrock wurde laut dem Beitrag kürzlich in die Forbes Global 2000 aufgenommen und zählt laut TIME Magazine zu den nachhaltigsten produzierenden Unternehmen weltweit. Zudem seien Innovationen des Unternehmens in diesem Jahr sowie in den drei vorangegangenen Jahren mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet worden.
Die Auszeichnungen bezögen sich auf wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Innovationskraft. Daraus leitet der Autor die Einschätzung ab, dass diese Bereiche nicht voneinander getrennt werden könnten.
Im Mittelpunkt des beschriebenen Ansatzes stehen kreislauffähige Lösungen, materialeffizientes Design und die Optimierung logistischer Prozesse. Unternehmen sollen dadurch ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen und zugleich ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken.
„Nachhaltiges Wirtschaften ist gutes Wirtschaften.“
Zusammenfassung: Der Beitrag der Braunschweiger Zeitung stellt Nachhaltigkeit als Bestandteil von Innovation, Resilienz und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit dar. Besonders Verpackungsdesign, Materialeinsatz und Logistik werden als Ansatzpunkte genannt.
Optima weist im Nachhaltigkeitsbericht 2025 auf Fortschritte hin
Die Presseportal veröffentlichte am 03.08.2026 eine Mitteilung der Optima packaging group GmbH zum Nachhaltigkeitsbericht 2025. Darin legt die Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben transparent dar, wie sie Verantwortung für Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung entlang der gesamten Wertschöpfungskette übernimmt.
Zu den genannten Fortschritten zählt ein Anteil erneuerbarer Energien von 71 Prozent. Außerdem wurde die Treibhausgasbilanz extern verifiziert.
Optima erhielt laut Presseportal zudem erneut die EcoVadis-Platinmedaille. Nachhaltigkeit werde dabei nicht lediglich als Berichtspflicht verstanden, sondern als umfassender Bestandteil der Unternehmensverantwortung beschrieben.
| Aspekt | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Bericht | Nachhaltigkeitsbericht 2025 |
| Anteil erneuerbarer Energien | 71 Prozent |
| Weitere Fortschritte | Externe Verifizierung der Treibhausgasbilanz |
| Auszeichnung | Erneute EcoVadis-Platinmedaille |
Zusammenfassung: Optima beschreibt im Nachhaltigkeitsbericht 2025 Fortschritte bei erneuerbaren Energien, der Treibhausgasbilanz und der externen Nachhaltigkeitsbewertung. Der Anteil erneuerbarer Energien wird mit 71 Prozent angegeben.
Forschende fordern eine nachhaltige Robotik
SRF berichtet über ein internationales Forschungsteam, das die Entwicklung von Robotern stärker auf Nachhaltigkeit ausrichten will. In einem Manifest in der Fachzeitschrift „Nature Machine Intelligence“ fordern die Forschenden ein neues Forschungsfeld: die nachhaltige Robotik.
Roboter sollen künftig nicht nur leistungsfähiger und intelligenter werden, sondern auch positive ökologische, soziale und wirtschaftliche Wirkungen entfalten. Energieverbrauch, Materialwahl und spätere Entsorgung sollen bereits in der Entwicklungsphase berücksichtigt werden.
Die Robotikforscherin Barbara Mazzolai vom Italienischen Institut für Technologie in Genua erklärte laut SRF, dass Präzision, Geschwindigkeit und Autonomie als Bewertungskriterien weiterhin wichtig seien, heute aber nicht mehr ausreichten. Zusätzlich müssten die langfristigen Auswirkungen einer Technologie auf Umwelt, Menschen und Gesellschaft betrachtet werden.
„Wir müssen uns fragen, wie viel Energie ein Roboter benötigt und ob dafür Materialien eingesetzt werden, die schwer verfügbar oder schlecht recycelbar sind.“
Als möglichen Lösungsansatz beschreibt SRF die Bionik, also die Entwicklung technischer Lösungen nach dem Vorbild der Natur. Die Natur müsse ständig zwischen Effizienz, Anpassungsfähigkeit, Energieverbrauch und verfügbaren Materialien ausgleichen.
Die Forschungsgruppe orientiert sich unter anderem am Wachstum von Pflanzenwurzeln. Daraus seien Roboter entwickelt worden, die Böden möglichst schonend erkunden könnten, etwa in der Landwirtschaft oder beim Umweltmonitoring.
Darüber hinaus arbeiten die Forschenden an Konzepten für Roboter, die ohne Batterien auskommen. Als Vorbild dienen Samen bestimmter Pflanzenarten, die sich allein durch Veränderungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit bewegen.
Langfristig könnten nach Darstellung von SRF biologisch abbaubare oder wiederverwertbare Roboter entstehen. Diese könnten Wälder, Ozeane oder abgelegene Regionen überwachen, ohne empfindliche Ökosysteme unnötig zu belasten.
Zusammenfassung: Das von SRF vorgestellte Manifest fordert, Nachhaltigkeit bereits bei der Entwicklung von Robotern mitzudenken. Im Fokus stehen Energieverbrauch, Materialwahl, Recycling, biologische Vorbilder und mögliche Anwendungen im Umweltmonitoring.
Realschule Rottweil macht Nachhaltigkeit praktisch erlebbar
Kurz vor den Sommerferien veranstaltete die Realschule Rottweil einen Projekttag zum Thema Nachhaltigkeit. Wie NRWZ.de berichtet, nahmen alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 an unterschiedlichen Projekten teil und waren dafür an verschiedenen Orten in und um Rottweil unterwegs.
Ziel war es, Nachhaltigkeit nicht nur im Unterricht zu behandeln, sondern praktisch zu erleben und selbst aktiv zu werden. Einige Klassen besuchten die Kläranlage der Stadt Rottweil oder das Umweltzentrum Schwenningen.
Weitere Gruppen erkundeten den Wald mit einer Försterin oder untersuchten Gewässer am Linsenbergweiher. Auch Wanderungen entlang der Prim und im Eschachtal standen auf dem Programm.
Im Weltladen Rottweil erhielten die Schülerinnen und Schüler Informationen über fairen Handel. Der Besuch des Bienenstandes konnte wegen der Witterung nicht stattfinden; stattdessen beschäftigte sich die Klasse in Workshops mit dem Thema Bienen.
Mehrere Klassen beteiligten sich außerdem an Müllsammelaktionen oder arbeiteten im Schulgarten. Nach Darstellung von NRWZ.de konnten die Schülerinnen und Schüler dadurch Wissen erweitern und praktische Erfahrungen sammeln.
Der Projekttag machte nach Angaben der Quelle deutlich, dass Nachhaltigkeit zahlreiche Bereiche des Alltags umfasst. Dazu gehören der Schutz der Natur, der bewusste Umgang mit Ressourcen und fairer Konsum.
- Besuch der Kläranlage der Stadt Rottweil
- Besuch des Umweltzentrums Schwenningen
- Walderkundung mit einer Försterin
- Untersuchung von Gewässern am Linsenbergweiher
- Wanderungen entlang der Prim und im Eschachtal
- Informationen über fairen Handel im Weltladen Rottweil
- Workshops zum Thema Bienen
- Müllsammelaktionen
- Mitarbeit im Schulgarten
Zusammenfassung: Der Projekttag der Realschule Rottweil verband Unterricht mit praktischen Erfahrungen. Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 beschäftigten sich mit Naturschutz, Ressourcen, fairem Handel, Müllvermeidung und Gartenarbeit.
Haus der Nachhaltigkeit in Ulm plant Begegnungsort über die Donau
swp.de berichtet über einen neuen Begegnungsort in Ulm. In das Kässbohrerhaus sollen zwei Vereine einziehen.
Das Vorhaben wird als Haus der Nachhaltigkeit beschrieben und soll einen Schritt über die Donau machen. Weitere Angaben zum geplanten Konzept oder zur Umsetzung enthält der vorliegende Quellenauszug nicht.
Zusammenfassung: Das Kässbohrerhaus in Ulm soll zum neuen Begegnungsort werden. Nach Angaben von swp.de ist der Einzug von zwei Vereinen geplant.
Quellen:
- Alu-Gießerei schafft 200 neue Arbeitsplätze dank Nachhaltigkeit
- Nachhaltigkeit schafft Wettbewerbsvorteile
- OPTIMA setzt Maßstäbe für Nachhaltigkeit im Maschinen- und Anlagenbau
- Forschende fordern eine nachhaltige Robotik
- Nachhaltigkeitstag an Realschule Rottweil
- Neuer Begegnungsort in Ulm: Haus der Nachhaltigkeit plant Schritt über die Donau