Nachhaltigkeit im Fokus: Investitionen, Ernährung und Kommunen im Wandel
Autor: Nachhaltigkeit-Wirtschaft Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Der Artikel bündelt Berichte zu nachhaltigen Investitionen, einer Ausstellung, Breubergs Auszeichnung und den Umwelt- sowie Gesundheitsfolgen verschiedener Ernährungsweisen.
Nachhaltige Investitionen sollen Wachstum stabilisieren
Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Schnitzer, fordert von der Bundesregierung mehr Nachhaltigkeit bei ihren Investitionen. Nach Angaben des Deutschlandfunks sollen nachhaltige Investitionen dazu beitragen, die positiveren Konjunkturaussichten zu stabilisieren.
Im Mittelpunkt steht damit die Verbindung von wirtschaftlicher Entwicklung und langfristiger Nachhaltigkeit. Schnitzers Forderung richtet sich an die Bundesregierung und bezieht sich auf Investitionen, die sowohl das Wachstum unterstützen als auch nachhaltige Ziele berücksichtigen.
„Wirtschaftsweise Schnitzer fordert nachhaltige Investitionen zur Stabilisierung des Wachstums“
Zusammenfassung: Der Deutschlandfunk berichtet über Schnitzers Appell an die Bundesregierung, nachhaltige Investitionen zur Stabilisierung des Wachstums einzusetzen.
Ausstellung in Bietigheim-Bissingen zeigt Nachhaltigkeit früher und heute
Im Stadtmuseum Hornmoldhaus in Bietigheim-Bissingen öffnet die Sonderausstellung „Ideenreich: Nachhaltigkeit früher und heute“ am Sonntag, 11. Oktober, ihre Türen. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Ursprüngen des Nachhaltigkeitsbegriffs sowie mit Methoden und Ideen aus der Vergangenheit, die möglicherweise auch für die Gegenwart relevant sind.
Bereits im 18. Jahrhundert wussten Wissenschaftler aus der Forstwirtschaft, dass nur so viele Bäume abgeholzt werden sollten, wie wieder nachwachsen können. In der Praxis wurde dieses Prinzip laut Bietigheimer Zeitung jedoch nicht eingehalten. Als Ausgleich wurden später zahlreiche Fichten gepflanzt, die heute durch Stürme, Hitze, Trockenheit und den Borkenkäfer vor Herausforderungen stehen.
Die Ausstellung steht im Zusammenhang mit dem „Klimajahr 2027“ in Bietigheim-Bissingen. Zu sehen sind Exponate, Fotografien und Dokumente aus früherer Zeit, die häufig modernen Gegenständen gegenübergestellt werden. Genannt werden unter anderem ein Kleid aus zusammengeflickten Geschirrtüchern neben einer Olymp-Jacke aus recyceltem Polyester sowie ein altes Fahrrad im Vergleich zu einem neuen E-Bike.
Museumsleiterin Dr. Catharina Raible erklärt, früher habe es weniger Müll gegeben, weil die Menschen alles genutzt und nur so viel besessen hätten, wie sie zum Leben brauchten. Speisereste seien an Tiere verfüttert oder auf den Kompost gegeben worden. Was repariert oder wiederverwendet werden konnte, sei auch repariert oder wiederverwendet worden.
„Bis nach dem Zweiten Weltkrieg hatten wir kein Müllproblem.“
Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf Re- und Upcycling. Als Beispiel wird die japanische Kunstform Kintsugi gezeigt, bei der beschädigte Keramik kunstvoll repariert wird. Außerdem wird der ehemalige Pfarrer von Metterzimmern, Johann Friedrich Flattich, vorgestellt, der im 18. Jahrhundert allgemeine Grundsätze des „Hausens“ entwickelte, also des sparsamen und bescheidenen Wirtschaftens.
Für Besucherinnen und Besucher gibt es digitale und analoge Mitmachstationen. Das Stadtmuseum kooperierte dafür mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und Doktorand Max Mannsperger. In den vergangenen beiden Semestern entwickelten dessen Studenten unter anderem digitale Lernspiele, die mithilfe künstlicher Intelligenz programmiert wurden.
Die Anwendungen vermitteln beispielsweise, wie sich Insekten, Spinnentiere, Krebstiere und Tausendfüßer anhand der Anzahl ihrer Beine unterscheiden lassen. Außerdem wird erklärt, welchen Nutzen vermeintlich unliebsame Arten wie Wespen für das Ökosystem haben. Einige Anwendungen könnten laut Raible später in die Dauerausstellung integriert werden.
Zahlreiche Exponate stammen aus dem Depot des Stadtmuseums. Weitere Stücke wurden von Museen in Eppingen, Münchingen und Gerlingen ausgeliehen. Auch Dioramen der Bissinger Waldschule und des Stuttgarter Naturkundemuseums sowie Beiträge regionaler Unternehmen wie Olymp, Schäffer und der Gärtnerei Kiemle sind Teil der Ausstellung.
| Ausstellung | „Ideenreich: Nachhaltigkeit früher und heute“ |
| Ort | Stadtmuseum Hornmoldhaus |
| Eröffnung | 11. Oktober, 11.15 Uhr |
| Ausstellungszeitraum | Bis 11. April 2027 |
| Anlass | Auftakt zum „Klimajahr 2027“ |
Zusammenfassung: Die Bietigheimer Zeitung berichtet über eine Ausstellung, die historische Formen des sparsamen Wirtschaftens, Reparierens und Wiederverwendens modernen Nachhaltigkeitsansätzen gegenüberstellt.
Breuberg erhält Auszeichnung als „Global Nachhaltige Kommune“
Breuberg ist laut Echo Online eine „Global Nachhaltige Kommune“. Eine neue Strategie soll der Stadt als Leitfaden für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung dienen.
Die Auszeichnung ist nach Angaben der Quelle das Ergebnis eines zweijährigen Prozesses. Das dazugehörige Strategiepapier soll Breubergs Zukunft sichern und die nachhaltige Entwicklung der Stadt als langfristige Aufgabe verankern.
Die vorliegenden Angaben des Artikels enthalten darüber hinaus keine nutzbaren konkreten Informationen zu einzelnen Maßnahmen oder Zielen der Strategie.
Zusammenfassung: Echo Online meldet Breubergs Auszeichnung als „Global Nachhaltige Kommune“ und verweist auf eine neue Strategie für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung.
Nachhaltige Ernährung: Einkauf und Ernährungsweise beeinflussen Umweltbilanz
InFranken.de beschäftigt sich mit der Frage, wie unterschiedliche Ernährungsweisen Umwelt und Gesundheit beeinflussen. Nachhaltiges Kochen beginnt demnach bereits beim Einkauf: Eine Rolle spielen regionale und saisonale Produkte, pflanzliche Lebensmittel, überwiegend Bio-Qualität, die Herkunft, die Verpackung und die Anbaumethoden.
Auch die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung wird als wichtiger Bestandteil nachhaltiger Ernährung beschrieben. Die Auswahl der Lebensmittel wirkt sich demnach sowohl auf den eigenen Körper als auch auf den ökologischen Fußabdruck aus.
Fleischbasierte Ernährung und Carnivore-Ernährung
Die Fleischproduktion belastet laut InFranken.de die Umwelt durch hohe Treibhausgasemissionen sowie einen hohen Land- und Wasserverbrauch. Wer Fleisch nachhaltiger konsumieren möchte, könne auf Bio-Fleisch, Weidehaltung oder regionale Produkte setzen.
Die Carnivore-Ernährung umfasst ausschließlich tierische Produkte. Der Artikel nennt als mögliche Vorteile eine Förderung der Darmgesundheit, ein höheres Sättigungsgefühl und eine Stabilisierung des Blutzuckerspiegels durch den Verzicht auf Zucker und Kohlenhydrate.
Gleichzeitig fehlten bei dieser Ernährungsweise viele Nährstoffe aus Obst und Gemüse. Als weitere Nachteile werden ein hoher Preis, wenig Abwechslung sowie ein hoher Anteil gesättigter Fettsäuren und Cholesterin genannt. Dadurch könne das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigen.
Auch unter Nachhaltigkeits- und Tierschutzgesichtspunkten wird die Ernährungsweise kritisch eingeordnet. Die Fleischproduktion erzeuge viel CO₂ und Methan, verbrauche viel Wasser und sei häufig mit schlechten Haltungsbedingungen für Tiere verbunden.
Zusammenfassung: InFranken.de stellt die Umweltbelastung der Fleischproduktion heraus und nennt bei der Carnivore-Ernährung sowohl mögliche gesundheitliche Vorteile als auch Nährstoff-, Kosten- und Nachhaltigkeitsprobleme.
Vegetarische Ernährung mit geringerer Umweltbelastung
Eine vegetarische Ernährungsweise führt nach Darstellung von InFranken.de zu einer geringeren Umweltbelastung. Sie konzentriert sich auf pflanzliche Lebensmittel, die besonders dann als nachhaltig gelten, wenn sie aus regionalem und saisonalem Anbau stammen.
Bei einer abwechslungsreichen Zusammenstellung könne eine vegetarische Ernährung den Körper ausreichend mit Nährstoffen versorgen. Besondere Aufmerksamkeit müsse jedoch der Eisenaufnahme gelten, weil pflanzliches Eisen schlechter aufgenommen werde als Eisen aus Fleisch. Die Verbraucherzentrale empfiehlt laut Artikel, pflanzliche Eisenquellen mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln zu kombinieren.
Wer auf Milchprodukte verzichtet, verliert wichtige Quellen für Calcium, Eiweiß und Vitamin B2. Wird zusätzlich Fisch ausgeschlossen, können Jod, langkettige Omega-3-Fettsäuren und Vitamin B12 fehlen. Vitamin B12 ist laut Quelle vorwiegend in tierischen Lebensmitteln enthalten.
Zusammenfassung: Die vegetarische Ernährung kann die Umwelt weniger belasten, setzt aber eine abwechslungsreiche Zusammenstellung und Aufmerksamkeit bei bestimmten Nährstoffen voraus.
Vegane Ernährung: geringste Umweltbelastung, aber Nährstoffrisiken
Die vegane Ernährung verzichtet vollständig auf tierische Produkte und weist laut InFranken.de die geringste Umweltbelastung der verglichenen Ernährungsweisen auf. Als mögliche gesundheitliche Vorteile werden eine höhere Aufnahme von Ballaststoffen und pflanzlichen Nährstoffen genannt.
Gleichzeitig stellt die vollständige Umstellung hohe Anforderungen an die Nährstoffversorgung. Der Artikel nennt mögliche Mängel bei Vitamin B12, Jod, Protein, Vitamin D, Vitamin B2, Calcium, Eisen, Zink, Selen und Omega-3-Fettsäuren.
Als weitere Herausforderung wird die Abhängigkeit von Soja als Proteinquelle genannt, die teilweise ökologische Probleme verursachen könne. Vitamin B12 sollte laut Verbraucherzentrale durch Präparate ergänzt werden. Eine gezielte Auswahl pflanzlicher Lebensmittel und möglicherweise zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel seien notwendig, um Mängel zu vermeiden.
Zusammenfassung: InFranken.de beschreibt die vegane Ernährung als umweltfreundlichste Variante des Vergleichs, weist aber auf die notwendige gezielte Sicherung der Nährstoffversorgung hin.
Siegel sollen Orientierung beim nachhaltigen Einkauf geben
Gütesiegel sollen Verbraucherinnen und Verbrauchern helfen, umweltbewusste Entscheidungen zu treffen. Sie informieren über Produktionsbedingungen und die Qualität von Lebensmitteln.
- Bio-Siegel: Die Begriffe „natürlich“, „nachhaltig“ und „kontrolliert“ sind laut Umwelt-Bundesamt nicht geschützt. Das Wort „Bio“ darf dagegen nur verwendet werden, wenn die Lebensmittel den Bio-Richtlinien entsprechen. Das EU-Bio-Logo bestätigt kontrolliert ökologischen Anbau. Zusätzlich kann das deutsche Bio-Siegel verwendet werden, das dieselben Standards erfüllt.
- V-Label: Das international anerkannte Siegel erleichtert die Identifizierung veganer und vegetarischer Produkte. Es steht für standardisierte Anforderungen und wurde 1996 in der Schweiz gegründet.
- Veganblume: Das Symbol kennzeichnet vegane Artikel, die keine tierischen Bestandteile enthalten und ohne Tierversuche hergestellt wurden. Die Veganblume wird seit 1990 vergeben.
- Fairtrade: Das Siegel kennzeichnet Produkte, die unter fairen Bedingungen hergestellt wurden. Dazu gehören laut Artikel gerechte Löhne, sichere Arbeitsbedingungen und der Verzicht auf Kinderarbeit. Das Fairtrade-Siegel wird seit 1992 vergeben.
Fairer Handel soll Kleinbauern und Arbeiterinnen in Entwicklungsländern stärken. Genannt werden stabile Preise und eine Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte. Als Beispiele für Fairtrade-Produkte nennt der Artikel Kaffee, Schokolade und Bananen.
Zusammenfassung: Die Siegel Bio, V-Label, Veganblume und Fairtrade bieten unterschiedliche Orientierung für ökologisch, vegan, vegetarisch oder sozial verantwortungsvoll erzeugte Produkte.
Quartiersbüro in München berät zu nachhaltiger Stadtentwicklung
Im Quartier Harkortweg in Alt-Freimann hat eine Beratungsstelle für Nachhaltigkeit eröffnet. Das Quartiersbüro dient als zentrale Anlaufstelle für Information, Beratung und Beteiligung zu energetischer Sanierung, klimaneutraler Energieversorgung, Begrünung, Biodiversität und nachhaltiger Quartiersentwicklung.
Das Referat für Klima- und Umweltschutz möchte gemeinsam mit Bewohnern und lokalen Akteuren Maßnahmen anstoßen, die zur Klimaneutralität und zu mehr Lebensqualität im Stadtteil beitragen. Nach dem Quartier Parkstraße auf der Schwanthalerhöhe im vergangenen Jahr ist das Büro in Alt-Freimann das zweite Münchner Quartiersbüro. Ein weiteres neues Quartiersbüro gibt es in Neuhausen.
Mit dem Sanierungsmanagement wurde die Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH beauftragt. Die Sanierungsmanager unterstützen Bürgerinnen und Bürger mit individueller Beratung, Informationsmaterialien, Veranstaltungen und Workshops bei der Umsetzung eigener Ideen.
„Ein klimaneutrales und lebenswertes München beginnt in der eigenen Nachbarschaft.“
Der Stellvertretende Referent für Klima- und Umweltschutz, Boris Schwartz, betont laut Wochenanzeiger die Bedeutung des persönlichen Kontakts und der professionellen Unterstützung. Bewohner der Quartiere Harkortweg und Schluderstraße sollen ihren Stadtteil mitgestalten können.
| Quartiersbüro | Harkortweg |
| Adresse | Erster Stock des Kulturzentrums Mohr-Villa, Situlistraße 75 |
| Öffnungszeit | Dienstags von 14 bis 18 Uhr |
| Telefon | 089/2302255752 |
Außerhalb der regulären Öffnungszeiten können persönliche Beratungstermine telefonisch vereinbart werden. Die Quelle nennt außerdem eine Kontaktmöglichkeit per E-Mail.
Zusammenfassung: Der Wochenanzeiger berichtet über ein neues Münchner Quartiersbüro, das Anwohner bei energetischer Sanierung, klimaneutraler Energieversorgung, Begrünung und nachhaltiger Quartiersentwicklung unterstützt.
Japans DOGE-Initiative soll Wachstum und fiskalische Nachhaltigkeit fördern
TradingView berichtet unter Berufung auf FXStreet über eine Aussage von Japans Katayama zur DOGE-Initiative. Unter Takaichi soll die Initiative demnach Wachstum und fiskalische Nachhaltigkeit vorantreiben.
Weitere konkrete Angaben zu Maßnahmen, Zeitplänen oder finanziellen Kennzahlen enthält der vorliegende Quellentext nicht. Die Meldung ordnet die Initiative damit grundsätzlich in den Zusammenhang von Wirtschaftswachstum und nachhaltiger Finanzpolitik ein.
Zusammenfassung: TradingView meldet, dass Japans DOGE-Initiative unter Takaichi sowohl das Wachstum als auch die fiskalische Nachhaltigkeit fördern soll.
Quellen:
- ARD-Interview - Wirtschaftsweise Schnitzer fordert nachhaltige Investitionen zur Stabilisierung des Wachstums
- Nachhaltigkeit früher und heute
- Breuberg wird „Global Nachhaltige Kommune“
- Bewusster kochen: Diese Ernährungsweise schont den Planeten
- Beratungsstelle für mehr Nachhaltigkeit im Quartier eröffnet
- Japans Katayama sagt, DOGE-Initiative soll unter Takaichi Wachstum und fiskalische Nachhaltigkeit vorantreiben