Nachhaltigkeit im Alltag: Mode, Abfallwirtschaft und regionale Initiativen
Autor: Nachhaltigkeit-Wirtschaft Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Der Artikel zeigt nachhaltige Ansätze in Kleidung, Abfallwirtschaft, Bildung, Sport und regionalen Umweltinitiativen.
Nachhaltigkeit im Alltag: Kleidung, Abfall, Sport und regionale Initiativen
Bad Godesberg: Vorhandene Kleidung neu kombinieren
Anne Rindt unterstützt Menschen in Bad Godesberg dabei, ihren Kleiderschrank neu zu entdecken, anstatt neue Kleidungsstücke zu kaufen. Im Mittelpunkt ihrer nachhaltigen Stilberatung steht die Idee, vorhandene Kleidung neu zusammenzustellen und dadurch neue Kombinationen zu schaffen.
Wie der General-Anzeiger Bonn berichtet, legt Rindt besonderen Wert auf Farben und Schulternähte. Diese Details seien entscheidend dafür, wie Kleidungsstücke miteinander wirken und ob sie zur jeweiligen Person passen. Der Ansatz verbindet Stilberatung mit einem bewussteren Umgang mit bereits vorhandenen Ressourcen.
„Nicht neu kaufen, sondern neu zusammenstellen“ – so lautet der zentrale Ansatz der nachhaltigen Stilberatung.
Zusammenfassung: Nachhaltiger Modekonsum beginnt laut General-Anzeiger Bonn nicht zwangsläufig mit dem Kauf neuer Kleidung, sondern mit dem kreativen Umgang mit dem, was bereits im Kleiderschrank vorhanden ist.
ZAK in Kaiserslautern: Nachhaltigkeit als Grundprinzip der Abfallwirtschaft
Bei der Zentralen Abfallwirtschaft Kaiserslautern, kurz ZAK, sind Abfallwirtschaft und Nachhaltigkeit eng miteinander verbunden. Die Rheinpfalz beschreibt, dass Nachhaltigkeit dort seit etwa drei Jahrzehnten großgeschrieben wird.
Im Mittelpunkt stehen der Schutz der Umwelt, der schonende Umgang mit Ressourcen und soziale Verantwortung gegenüber heutigen und kommenden Generationen. Der ZAK-Vorstand fasst den Gedanken mit dem Satz zusammen: „Vom Ertrag leben, nicht von der Substanz.“
Damit wird Nachhaltigkeit als langfristiges Prinzip verstanden, bei dem vorhandene Grundlagen nicht aufgebraucht werden sollen. Die Abfallwirtschaft wird in diesem Zusammenhang nicht nur als Entsorgung, sondern als Teil eines umfassenderen verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen dargestellt.
Zusammenfassung: Die Rheinpfalz stellt die ZAK als Einrichtung dar, die Umwelt- und Ressourcenschutz sowie soziale Verantwortung seit etwa drei Jahrzehnten als zentrale Bestandteile ihrer Arbeit versteht.
Frankfurt: Bildungscamp verbindet Sport mit Klimaschutz und globaler Gerechtigkeit
Im Frankfurter Stadtwald nehmen vom 7. bis zum 25. September 62 Schulklassen am Bildungscamp „Fairkickt“ teil. Rund 1.700 Jugendliche aus den Klassen 5 bis 10 besuchen das Sportquartier, um sich in praktischen Workshops mit Klimaschutz und globaler Gerechtigkeit auseinanderzusetzen.
Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, nutzt das Bildungscamp Kunst, Sport und Kreativität, um komplexe Nachhaltigkeitsthemen zugänglich zu machen. Magdalena Moyat, Leiterin der Abteilung Nachhaltigkeit bei Eintracht Frankfurt, erklärt, Sport erreiche junge Menschen auf besondere Weise, bringe sie zusammen und mache komplexe Themen verständlich.
Ein Kurzfilm zeigt den Jugendlichen, dass Sportartikel häufig unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden. Genannt werden niedrige Löhne und fehlende Krankenversicherungen für Arbeiterinnen und Arbeiter. Pakistan wird als Beispiel genannt, da fast alle Fußbälle von dort kommen. Für jede Schulklasse stehen deshalb drei „faire“ Fußbälle zur Verfügung.
Inklusion und soziale Nachhaltigkeit im Mittelpunkt
Das Projekt legt neben ökologischen Themen einen Schwerpunkt auf soziale Nachhaltigkeit und Inklusion. Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen und Schulzweige werden für die Workshops gemischt. Dadurch begegnen sich Jugendliche unabhängig davon, welche Schule sie besuchen.
Projektleiterin Daniela Cappelluti berichtet von Kindern, die kein Deutsch konnten, und von einer Rollstuhlfahrerin, die an einem Projekttag teilnahm. Klimadezernentin und Schirmfrau Tina Zapf-Rodríguez betont, dass es nicht nur um ökologische, sondern auch um soziale Nachhaltigkeit gehe.
In einem Kochworkshop bereiten die Jugendlichen Essen für mehr als 100 Personen zu. Dabei werden unterschiedliche Kulturen einbezogen, unter anderem mit Spaghetti und Köfte. Das Essen ist pflanzlich, stammt aus biologischem Anbau und kommt aus Hessen.
Ein Graffiti-Workshop widmet sich dem Thema „Nachhaltige Städte und Gemeinden“. Eine Schülerin gestaltet einen Wald, weil sie auf ihrem Weg zur Schule mit der Straßenbahn wenig Grün sehe und sich mehr Bäume in der Stadt wünsche.
Workshops und Kleidertausch
Am Ende der Projekttage präsentieren die Jugendlichen ihre Ergebnisse vor der Gruppe. Am Sonntag, 8. November, sollen die Teilnehmenden in der Römer- und Schwanenhalle am Römerberg 23 außerdem ihren Eltern ihre Werke vorstellen.
Das Programm richtet sich nicht ausschließlich an Schulklassen. An den Samstagen 12. und 19. September können alle 12- bis 16-Jährigen kostenfrei an einem Workshop teilnehmen. Eine Anmeldung ist online unter fairkickt.de erforderlich.
Am Samstag, 12. September, findet ab 16 Uhr im Sportquartier im Stadtwald außerdem eine Kleidertauschparty für Sportartikel statt. Das Projekt erreicht nach Angaben der Frankfurter Rundschau über die Jugendlichen auch deren Familien, weil die Kinder ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit nach Hause nehmen.
Zusammenfassung: „Fairkickt“ verbindet Sport, Bildung, ökologische Verantwortung, faire Produktionsbedingungen und soziale Nachhaltigkeit. Das Angebot umfasst Workshops für 62 Schulklassen mit rund 1.700 Jugendlichen sowie zusätzliche Veranstaltungen für 12- bis 16-Jährige.
Potsdam: Umweltfest mit rund 100 Ausstellern
Im Potsdamer Volkspark findet am kommenden Sonntag, 13. September, ein Umweltfest statt. Wie der Tagesspiegel berichtet, präsentieren rund 100 Aussteller aus der Region Ideen und Angebote für einen nachhaltigeren Alltag.
Die Themen reichen von Fermentation und klimafreundlicher Ernährung über Balkonkraftwerke und grüne Mobilität bis hin zu nachhaltigen Geldanlagen und nachhaltigem Konsum. Viele Aussteller bieten Mitmachaktionen an. Das Umweltfest findet auf dem Großen Wiesenpark statt.
Kinder können mit einem Entdeckerpass an verschiedenen Stationen Rätsel lösen und Aufgaben bearbeiten. Zusätzlich informiert die Ausstellung „Unser Wald – viel mehr als nur Bäume!“ über die Zusammenhänge innerhalb des Ökosystems Wald.
Vorträge, Workshops und Science Slam
Das Vortragsforum beginnt mit der Welt des Fermentierens um 12 Uhr. Um 12.45 Uhr folgen Tipps und Tricks für niedrigere Energiekosten, um 13.30 Uhr Informationen zu Balkonkraftwerken und um 14.15 Uhr ein Vortrag über nachhaltige Geldanlagen. Um 15 Uhr ist ein Science Slam mit Forschenden der Universität Potsdam vorgesehen.
Im Workshopzelt wird um 12.45 Uhr Kimchi im Glas hergestellt. Um 14 Uhr geht es mit „Auf den Waldpfad zu Tiny Forest“, um 15.15 Uhr mit Heilkräutern von Hildegard von Bingen und um 16.30 Uhr mit „Permakultur für deinen Garten“ weiter.
Für Kinder wird um 12.15 Uhr und um 15.30 Uhr das Theaterstück „Freddy Fuchs in der Erfinderwerkstatt“ aufgeführt. Inhaltlich beschäftigt sich das Kindertheater mit Umwelt, Abfall und Klima.
Politik, Stadtradeln und kostenlose Anreise
Oberbürgermeisterin Noosha Aubel besucht das Umweltfest und plant um 13 Uhr einen Rundgang. Um 14 Uhr steht sie bei ihrem Format „Reden wir. Ihre Oberbürgermeisterin vor Ort“ für persönliche Gespräche zur Verfügung.
Um 13.30 Uhr ist die Siegerehrung des Stadtradelns durch Bernd Rubelt, den Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, vorgesehen. Dabei werden die fleißigsten Radlerinnen und Radler des diesjährigen Stadtradelns ausgezeichnet.
Das Umweltfest wird von der Landeshauptstadt Potsdam, der Pro Potsdam GmbH, der Stadtwerke Potsdam GmbH und dem Volkspark Potsdam präsentiert. Zusätzlich zum Parkeintritt fallen keine Ticketkosten an. Busse, Straßenbahnen und Fähren können am Veranstaltungstag im Tarifbereich Potsdam-AB kostenfrei genutzt werden.
Zusammenfassung: Der Tagesspiegel kündigt für Potsdam ein Umweltfest mit rund 100 Ausstellern, Vorträgen, Workshops, einem Science Slam, Kinderangeboten und kostenlosem öffentlichem Nahverkehr im Tarifbereich Potsdam-AB an.
Freiberg: Weltkindertag verbindet Vielfalt und Nachhaltigkeit
Der Schlossplatz in Freiberg wird am 10. September zum Schauplatz eines Marktes zum Weltkindertag. Nach Angaben der Freien Presse stehen Vielfalt und spannende Mitmachaktionen im Mittelpunkt.
Die Veranstaltung soll Kindern und Familien Möglichkeiten bieten, sich aktiv zu beteiligen und unterschiedliche Themen kennenzulernen. Nachhaltigkeit wird dabei gemeinsam mit dem Aspekt der Vielfalt aufgegriffen.
Zusammenfassung: Die Freie Presse berichtet über einen Markt zum Weltkindertag am 10. September auf dem Freiberger Schlossplatz mit Mitmachangeboten und einem Schwerpunkt auf Vielfalt und Nachhaltigkeit.
Birkendorf: Kinderkleiderbasar setzt auf Wiederverwendung
Im Haus des Gastes in Birkendorf findet am 12. September ein Kinderkleiderbasar statt. Der Südkurier berichtet, dass dort von 14 bis 16 Uhr Kinderbekleidung, Spielzeug und weitere Dinge rund ums Kind angeboten werden.
Schwangere erhalten bereits ab 13.30 Uhr Einlass. Veranstalter ist der Förderverein der Schlüchttal-Schule. Der Basar greift den Umstand auf, dass Kinder schnell aus Kleidung herauswachsen und Spielsachen häufig nur für eine begrenzte Zeit genutzt werden.
Durch den Kauf und Verkauf gebrauchter Kindersachen können Gegenstände weitergegeben und erneut genutzt werden. Zugleich bietet der Basar Familien die Möglichkeit, gebrauchte Waren zu kleinen Preisen zu erwerben.
Zusammenfassung: Der Südkurier stellt den Kinderkleiderbasar in Birkendorf als Beispiel dafür dar, wie Wiederverwendung, Ressourcenschonung und finanzielle Entlastung miteinander verbunden werden können.
Quellen:
- Nachhaltigkeit im Kleiderschrank: Nicht neu kaufen, sondern neu zusammenstellen
- Nachhaltigkeit in der Abfallwirtschaft ist bei der ZAK ein Muss
- Schulklassen lernen, wie man nachhaltig Sport treibt
- Umweltfest in Potsdams Volkspark: Kimchi, nachhaltige Geldanlagen und Science Slam
- Vielfalt und Nachhaltigkeit: Weltkindertag in Freiberg
- Kleine Preise, große Wirkung – Kinderkleiderbasar zeigt, wie Nachhaltigkeit beginnt