Klimafasten und nachhaltige Initiativen: Tipps und Auszeichnungen für Umweltbewusstsein

Klimafasten und nachhaltige Initiativen: Tipps und Auszeichnungen für Umweltbewusstsein

Autor: Nachhaltigkeit-Wirtschaft Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Die Artikel thematisieren verschiedene Initiativen zur Förderung von Nachhaltigkeit, darunter das Klimafasten, den ersten KliPFel-Klimapreis für einen Waldkindergarten und die Einführung eines Digitalen Produktpasses in der EU. Zudem wird Roland Wegners Vision für eine nachhaltige Entwicklung in Augsburg vorgestellt, die kleine Unternehmen unterstützen soll.

Klimafasten: Tipps für mehr Nachhaltigkeit in der Fastenzeit

Die Aktion Klimafasten, die auch 2026 wieder stattfindet, ermutigt Menschen, die sieben Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern bewusster und nachhaltiger zu gestalten. Unter dem Motto „So viel du brauchst …“ wird nicht auf strengen Verzicht gesetzt, sondern auf Achtsamkeit und die Entwicklung neuer Routinen, die auch über die Fastenzeit hinaus Bestand haben können. Die Initiative bietet ein kostenloses Fastentagebuch an, das Orientierung und Struktur bietet.

„Klimafasten heißt nicht, perfekt nachhaltig zu leben. Es geht darum, schrittweise klimafreundlichere Entscheidungen in den Alltag zu integrieren.“ - Frankfurter Rundschau

Jede der sieben Wochen hat einen eigenen Schwerpunkt, wie beispielsweise Energie sparen, nachhaltige Mobilität oder klimafreundliche Ernährung. Ziel ist es, den eigenen CO₂-Fußabdruck zu reflektieren und konkrete Veränderungen auszuprobieren. Wer in der Fastenzeit beispielsweise öfter das Fahrrad statt das Auto nutzt, kann nicht nur Emissionen sparen, sondern auch etwas für die eigene Gesundheit tun.

Zusammenfassung: Klimafasten fördert Achtsamkeit und nachhaltige Entscheidungen im Alltag. Ein kostenloses Fastentagebuch unterstützt die Teilnehmer dabei, ihre Gewohnheiten zu hinterfragen und zu verändern.

Waldkindergarten erhält den ersten "KliPFel" für Nachhaltigkeit

Der Waldkindergarten in Feldafing wurde als erster Träger des Feldafinger Klimapreises „KliPFel“ ausgezeichnet. Der Kindergarten verzichtet auf Strom und Gas und heizt ausschließlich mit Holz. Bei der Preisverleihung wurde ein Preisgeld von 1000 Euro überreicht, das von der Convivo-Stiftung zur Verfügung gestellt wurde.

„Unser erster Preisträger ist ein echtes Vorbild. Er zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Klimaschutz nicht erst bei Technik beginnt, sondern bei Haltung, Kreativität und Mut.“ - Merkur

Die Kinder lernen in und mit der Natur und entwickeln ein Gespür für Umwelt und Verantwortung. Der Kindergarten nutzt einen Bauwagen anstelle eines herkömmlichen Gebäudes, was ressourcenschonend ist. Die Preisverleihung wurde von der Gemeinde als Anerkennung für die nachhaltige Lebensweise des Kindergartens gefeiert.

Zusammenfassung: Der Waldkindergarten in Feldafing wurde für seine nachhaltige Praxis ausgezeichnet und erhält den ersten „KliPFel“ Klimapreis. Die Kinder lernen durch direkte Naturerfahrungen Verantwortung für die Umwelt.

Nachhaltigkeit bei Migros: Ananas ohne Krone

Die Migros hat beschlossen, Ananas ohne ihre charakteristische grüne Krone zu verkaufen, um Platz und Gewicht bei Verpackung und Transport zu sparen. Diese Maßnahme soll die CO₂-Emissionen im Transport und der Produktion um 30 Prozent reduzieren, ohne die Qualität der Frucht zu beeinträchtigen.

„Ohne Krone entsteht weniger Abfall, und die CO₂-Emissionen im Transport und der Produktion können um 30 Prozent reduziert werden.“ - Nau.ch

Die Krone wird im Ursprungsland weiterverwendet, wobei 80 Prozent kompostiert und 20 Prozent für neue Pflanzungen genutzt werden. Die Rückmeldungen der Kunden sind überwiegend positiv, da sie weniger Gewicht und mehr Platz in ihren Einkaufstaschen bemerken.

Zusammenfassung: Migros verkauft Ananas ohne Krone, um Abfall zu reduzieren und CO₂-Emissionen zu senken. Die Qualität der Frucht bleibt unverändert, und die Kunden reagieren positiv auf die Veränderung.

Digitaler Produktpass: Neue Ära der Transparenz und Nachhaltigkeit

Ab 2027 wird der Digitale Produktpass in der EU für nahezu alle physischen Waren Pflicht. Dieses System soll Transparenz entlang des gesamten Produktlebenszyklus schaffen und die Kreislaufwirtschaft fördern. Arvato Systems unterstützt Unternehmen beim Einstieg in dieses neue System.

„Der Digitale Produktpass fördert Kreislaufwirtschaft, Effizienz und Nachhaltigkeit.“ - PresseBox

Durch die effizientere Ressourcennutzung sollen Kosten gesenkt und die Produktqualität gesteigert werden. Der Digitale Produktpass wird als wichtiger Schritt zur Reduzierung der Abhängigkeit von Rohstoffen und zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft angesehen.

Zusammenfassung: Der Digitale Produktpass wird ab 2027 in der EU Pflicht und soll Transparenz und Nachhaltigkeit fördern. Unternehmen werden unterstützt, um die Kreislaufwirtschaft zu stärken und Kosten zu senken.

Forschungsprojekt zur Kreislaufwirtschaft an der Universität Freiburg

Das neue Projekt „CircEL“ an der Universität Freiburg untersucht, wie Materialien und Produkte länger und nachhaltiger genutzt werden können. Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Projekt mit drei Millionen Euro über sechs Jahre.

„Auf dem Gebiet der Kreislaufwirtschaft fallen der politische Anspruch und die Wirklichkeit leider bisher weit auseinander. Das wollen wir ändern.“ - Universität Freiburg

Ingenieure und Juristen arbeiten zusammen, um die Voraussetzungen für eine echte Kreislaufwirtschaft zu schaffen. Ziel ist es, die Kreislaufführung technischer Systeme zu verbessern und einen passenden Rechtsrahmen zu entwickeln.

Zusammenfassung: Das Forschungsprojekt „CircEL“ an der Universität Freiburg zielt darauf ab, die Kreislaufwirtschaft zu fördern und wird mit drei Millionen Euro gefördert. Ingenieure und Juristen arbeiten interdisziplinär zusammen, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

OB-Kandidat Roland Wegner: Nachhaltigkeit soll belohnt werden

Im Rahmen der Kommunalwahl 2026 hat Roland Wegner (V-Partei³) seine Vision für Augsburg vorgestellt, die eine Verbindung von Lebensqualität, Wirtschaft und Nachhaltigkeit umfasst. Er betont die Notwendigkeit, kleine und mittelständische Unternehmen zu unterstützen und nachhaltige Praktiken zu fördern.

„Nachhaltigkeit soll belohnt und unterstützt werden, statt Unternehmen nur neue Auflagen aufzubürden.“ - B4B Schwaben

Wegner plant, kommunale Kosten zu senken und die Nutzung leerstehender Gewerbeflächen aktiv zu fördern. Er sieht Augsburg als Stadt, die Lebensqualität und wirtschaftliche Stabilität vereint und gleichzeitig auf nachhaltige Produktion setzt.

Zusammenfassung: OB-Kandidat Roland Wegner setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung in Augsburg ein und möchte kleine und mittelständische Unternehmen unterstützen. Nachhaltigkeit soll belohnt werden, um wirtschaftliche Chancen zu eröffnen.

Quellen: